ZIEMLICH BESTE FREUNDE: VERTRAUEN

Auf die härtere Tour: Eine erzieherische Entdeckungsreise.

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Veröffentlicht am 18. Juli 2021

„§1. Pflichten der Sklavin

1. Die Sklavin wird dem Herrn stets gehorchen und mit Liebe und Freude dienen, sich Wünschen, Befehlen und Regeln des Herrn unterordnen.

2. Die Sklavin wird dem Herrn als Lustsklavin dienen und dazu ihren Körper ihrem Herrn jederzeit willig zu seiner Befriedigung zur Verfügung stellen…“

Dein wunderbarer schneeweißer Arsch wird durch weiche Kissen in die Höhe gehalten. Den Kopf in die Kissen gepresst stöhnst du hemmungslos in den Knebel, der die zu große Aufmerksamkeit der anderen Gäste verhindern soll. Meine Hand glänzt vom Öl, doch hätte es das heute nicht gebraucht. Deine Säfte fließen in Strömen als erst meine Finger, dann die ganze Faust in dir verschwindet. Vorsichtig öffne ich meine Hand, ertaste mit zwei Fingern den geriffelten Punkt und beginne dich von innen zu liebkosen. Jeder Muskel in dir spannt sich an. Mit sanftem Druck aktiviere ich den Schalter des Vibrators. Das leise Brummen in deinem Hintern wird durch ein tiefes Stöhnen begleitet und ich spüre wie dein Körper auf einen weiteren Höhepunkt zusteuert.

Es ist fast Mitternacht. Die Nacht, unsere Nacht, hat gerade erst begonnen.

„§2. Pflichten des Herrn

1. Der Herr garantiert für die Sicherheit und Unversehrtheit der Sklavin sowie dafür, dass er seine Rechte in diesem Vertrag nie missbrauchen und die Tabus und Grenzen der Sklavin stets beachten und respektieren wird.

2. Der Herr wird bei der Abrichtung der Sklavin darauf achten, dass ihre natürlichen Veranlagungen zur Sklavin dabei gefördert werden und ihre devoten Neigungen und unterbewussten Wünsche in Erfüllung gehen, die der weiteren Bindung und Hingabe förderlich sind…“

Zwei Stunden vorher. Ein leises Klopfen an der Hotelzimmertür. Ich werfe mir ein Hemd über, öffne und sehe…dich. Und im Gegensatz zu unseren heimlichen Treffen bist du diesmal nicht allein.

Du schaust devot zu Boden. Ich registriere den Mantel, die schwarzen Strapse, und weiß dass unter diesem Mantel ein Hauch von Nichts auf Entdeckung wartet. Das Lederband um deinen Hals ist mit einer schmalen Kette verbunden, deren Ende in der Hand deines künftigen Mannes liegt.

Die Übergabe ist minutiös und in allen Details geplant. Aus den beiden Männern, die dich wirklich und unbedingt lieben, werden für wenige Momente zwei Herren, die über ihre Sklavin wie über eine Ware verfügen werden. Denn das bist du in diesem Spiel.

„Du weißt was du zu tun hast!“ sage ich leise. Dein Mantel fällt noch draußen auf dem Hotelflur. Käme jetzt ein zufälliger Gast auf der Suche nach seinem Zimmer vorbei…vermutlich hieße das Hausverbot auf Lebenszeit.

„Umdrehen.“ Voller Vorfreude registriere ich dass deine schwarze Strumpfhose an den entscheidenden Stellen offen ist. Dazwischen schimmert es verdächtig. Langsam beugst du dich vor bis deine Handflächen an der Zimmertür liegen.

Er nickt mir zu als du gehorsam die Beine spreizt.

„§ 3.3. Körper und Kleidung

…Die Leibeigene hat ihren Körper mindestens einmal täglich ihrem Herrn zur Inspektion zu präsentieren: splitternackt, nur mit schwarzen Strümpfen und Strapsen, Highheels, Ledermanschetten an Händen und Füßen und Lederhalsband bekleidet.

3. Zur Führung der Sklavin kann der Herr Leine, Ketten oder Zügel verwenden, die mit dem Sklavenhalsband verbunden sind…“

Als meine Hand sich ihren Weg zwischen deine Beine sucht zuckst du kurz zusammen. Ich habe dich noch niemals so feucht erlebt – und das will etwas heißen. Unwillkürlich beschließe ich, dich noch etwas schmoren zu lassen und die Inspektion um ein paar heiße Augenblicke zu verlängern. Obwohl du ein Stöhnen unterdrückst entgeht es uns beiden nicht.

„Sehr gut.“ Trotz der wachsenden Beule in meiner Hose versuche ich keine Miene zu verziehen.

Dein Herr reicht mir die Kette. Aus meinem Hemd nestele ich einen Brief hervor, den Preis für unsere Nacht. Für unser Spiel.

Bevor dein Zukünftiger auf den Fahrstuhl zusteuert grinst er uns noch einmal zu. „Nimm sie richtig ran, sie braucht das!“

Dann sind wir allein im Gang.

Die Hand an der Leine, führe ich dich in unser Zimmer. Jetzt nur nicht übermütig werden, das haben wir uns oft genug gesagt. Abwarten – bis wir sicher sind wirklich allein zu sein.

Bevor sich die Tür hinter uns schließt fällt mir glücklicherweise dein Mantel ein. Beim Hinaustreten laufe ich beinahe dem Gast aus dem Nachbarzimmer in die Arme und ernte einen neugierigen Blick. Zum Glück verschwindet hinter der Zimmertür alles im Halbdunkel – und man kann nur erahnen wie du dort mit angehaltenem Atem stehst und wartest.

„§3. Kommunikation der Sklavin

1. Eine dauerhafte Versklavung explizit nicht vorausgesetzt, wird die Abrichtung durch ein Safeword durch die Sklavin selbst aktiviert.

2. Die Sklavin kann bei Gefahr oder Schmerzgrenzen durch Verwendung eines zweiten Safewords – (bei Knebelung: Fallenlassen des Safeobjekts) eine Züchtigung oder Fesselung jederzeit unterbrechen oder aussetzen…“

Ich schließe die Tür, nicht ohne vorher noch einen kurzen Blick in den Hotelflur zu werfen. Ab jetzt gibt es niemanden außer uns. Als ich wieder ins Zimmer trete hast du deine Position um keinen Millimeter verändert. Du wendest mir den Rücken zu. Das Licht der Straße wandert über deinen Körper, eine Spur zu schnell. Irre ich mich oder zitterst du ein wenig?

Meine Hände streichen über deine Schultern nach unten, passieren deinen wunderbaren Hintern, umfassen von hinten deinen Busen. Der BH ist ein Set von Riemen, das nichts verdeckt. Meine Finger nutzen die Chance, ziehen ihre Kreise um dein Piercing, zwirbeln die harten Nippel. Du hast deine Augen geschlossen. Mit einer Hand ergreife ich deinen Hals, die rechte Wange und drehe deinen Kopf sanft zur Seite. Unser Kuss löst die Starre in einer einzigen fließenden Bewegung auf. Völlig hemmungslos suchen sich unsere Lippen, spielt deine Zunge mit meiner während du dich an mich drückst. Meine Hände halten deinen Kopf und du stöhnst laut und voller Lust in meinen Mund.

Dies ist noch nicht das Spiel das ich mit die vorhabe. Dies sind noch wir, mit dem ganzen aufgestauten Vermissen, der Liebe und Sinnlichkeit die wir seit unserem ersten heimlichen Treffen jeden Moment erleben den wir zusammen sind. Weder hat unser Hunger aufeinander seitdem nachgelassen noch nimmt der Reiz irgendwann ab. Wir entdecken uns immer neu, überschreiten Grenzen und lassen der Welt da draußen ihre Meinungen und Vorstellungen von Moral.

„Warte kurz.“ Du entziehst dich mir und gehst zum Fenster. Dein Körper verschwindet halb zwischen den Vorhängen und ich weiß wonach du suchst. Ein silbernes Auto, das gegenüber unseres Hotels parkt – ist es noch dort?

Während du dich suchend nach vorn beugst fällt mir die Öffnung ins Auge, die das Schwarz deiner Beine und des Hinterns durchbricht. Mit einer einzigen schnellen Bewegung fällt meine Hose und Sekunden später quietscht du überrascht auf. Meine Hände ziehen dich näher heran als mein S*hwanz das erste Mal in dich gleitet und ich dich langsam von hinten f*cke. Nicht dass ein heimlicher Beobachter an den Bewegungen der Vorhänge…

Auto oder nicht, du setzt die richtigen Prioritäten. Dein Hintern drückt sich mir entgegen und ich muss aufpassen nicht das erste Mal zu kommen. Es dauert nur einen Moment dich umzudrehen und sanft auf das Bett zu drücken. Als erst links, dann rechts neben mir ein schwarzer High Heel nach oben wandert und du mit weit gespreizten Beinen meine Stöße empfängst, wird es richtig eng.

„Unser Tisch wartet.“ Ungläubig registrierst du wie mein S*hwanz aus deiner F*tze gleitet. „Und vorher muss ich dir schließlich noch erklären was ich heute mit dir vorhabe.“

„Du Schuft!!“ Bevor du ernsthaft unbefriedigt sauer werden kannst, habe ich mir bereits das Massageöl geangelt. Meine nasse Hand wandert über deine mindestens ebenso nassen Schamlippen und deine Beschwerde wechselt das erste Mal die Tonlage…und ein weiteres Mal als meine Finger dich gleich darauf in schnellen Bewegungen zum ersten Orgasmus des Abends treiben.

Als du erschöpft in meinen Armen liegst, ist da wieder dieses Leuchten in deinen Augen, in das ich mich so unsterblich verliebt habe. Und wir setzen ein Gespräch fort, das wir Wochen zuvor unterbrochen haben. Damals ist diese Idee um ein Spiel entstanden, das sich mehr als alles das wir zuvor ausprobiert haben um Fallenlassen, Vertrauen und Grenzen dreht.

„Du willst es wirklich ausprobieren?“ Ich schaue dich fragend an. Du nickst.

Ich weiß, im Grunde zweifelst du daran ob ich in diese Rolle schlüpfen kann. Du hast Erfahrungen als Sub, ich musste „Dom“ googlen… Alles was du von mir kennst ist der Freund, der Geliebte, der Mann der dich in jedem gemeinsamen Moment wie eine Prinzessin verwöhnen und auf eine Weise befriedigen will, die sehr viel mit Liebe und Sinnlichkeit zu tun hat. Und bisher nie mit Dominanz und Unterwerfung. Im Grunde weiß ich es also selbst nicht – aber was ich weiß ist, dass ich unglaublich neugierig auf diese Erfahrung mit dir bin.

Und außerdem nicht ganz unvorbereitet.

„Hast du alles dabei?“ Vor einer Woche habe ich dir die Mitbring-Liste für diese Nacht geschickt: Peitsche, Handschellen, Gagball, Seile, Dildo, Augenbinde, Plugs…neben den Spezialwünschen für BH, Strumpfhose und High Heels.

Kurz darauf liegt das Gewünschte sauber aufgereiht auf dem Zimmertisch – neben jeder Menge Gleitgel, Süßigkeiten und einer guten Flasche Rotwein. Kurzfristig habe ich ein Belohnungssystem als Plan B entwickelt, nur für den Fall dass du schreiend das Zimmer verlassen willst.

Du schaust neugierig auf das Blatt Papier daneben auf dem Tisch. „Ein Vertrag…“ füge ich erklärend hinzu als ich dir den Zettel reiche „Zwischen Herr und Sklavin. Wenn wir das heute beginnen dann wird es Zeit und Konsequenz erfordern. Und Regeln. Aber da ich weiß was du und ich von Regeln halten…speziell du mit deinen flotten Sprüchen zu jeder Gelegenheit…“

High Heels am Schienbein können echt unschöne Spuren hinterlassen.

„Schau mich an.“ Dein Blick wandert vom Papier zu meinen Augen. Da ist es wieder, dieses Funkeln.

„§ 3.3. Körper und Kleidung

1. Der Sklavin ist es verboten, ohne Erlaubnis ihres Herrn zum Orgasmus zu kommen.

4. Die Sklavin hat stets eine unterwürfige Stellung gegenüber ihrem Herrn einzunehmen d.h. im Regelfall vor ihm zu knien…“

„Wenn du es wirklich ausprobieren willst, dann sind das hier die Regeln: Du beginnst das Spiel. Immer. Knie dich auf ein Kissen vor dem Bett, deine Augen schauen zu Boden, deine Hände sind hinter dem Rücken. In dieser Position wartest du auf mich.“ Du nickst.

„Es gibt für dich zwei Safewords: einen Einschalter und einen Ausschalter. Sag ‚Benutz mich‘ – und ich werde es tun. Egal wann und wo du diese Worte aussprichst, ich werde es tun. Hast du das verstanden?“ Wieder ein Nicken.

„Noch einmal: Wenn wir nachher im Restaurant an unserem Tisch sitzen, mach dir bitte keinen Jux daraus. Sobald du den Schalter betätigst, könnte ein Ohrring unter dem Tisch verschwunden sein – und während du ihn suchst wirst du mir den S*hwanz b*asen. Sag es draußen auf der Straße und ich werde dich in einen Hauseingang ziehen, um dich von jeder Kleidung zu befreien, die zwischen mir und…“ Ich hauche einen Kuss auf deine Nippel. „…und diesen beiden hier steht.“

Würde sich in diesem Moment meine Hand zwischen deinen Beinen verirren, sie würde vermutlich von der Flut fortgespült.

„Der Ausschalter ist einfach: Sag ‚Liebe mich‘ und ich werde alles abbrechen was ich gerade tue. Dich losmachen, in den Arm nehmen und…“

„…lieben…“ Dein Blick wird für einen Moment ganz weich.

„Genau.“

„Solltest du diese Worte nicht aussprechen können, weil du beispielsweise geknebelt bist, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder dies…“ Ich hebe die Hand – alle 5 Finger sind abgespreizt.

„…oder du wirst vom Beginn des Spiels an etwas in der Hand halten das du fallen lässt – wenn deine Grenzen erreicht sind.“

„Ok, verstanden.“

„Ich habe heute, nach dem Abendessen, drei Spiel-Runden mit dir vor. Nach jeder Runde werde ich, sofern du sie nicht selbst vorher abbrichst, das Spiel mit den Worten ‚Ich liebe dich‘ auflösen und dich befreien. Du sagst mir dann ob du weitermachen möchtest.“

„Bist du sicher dass du das noch nie probiert hast?“ Dein Blick schwankt zwischen Überraschung, Neugier – und unglaublicher Geilheit.

Eine halbe Stunde später sitzen wir in einem Restaurant und ich wünsche mir ich hätte deinen Knebel dabei. Die Tische sind so winzig, dass jeder, wirklich jeder deine Suche nach dem Ohrring im Vollbild verfolgen könnte – und dein Grinsen spricht Bände. Wir sitzen am Fenster und als mein Blick sich einen Moment von dir losreißen kann fällt mir ein wunderbar detailliertes Segelschiff-Modell neben uns ins Auge. Die Nachbildung der Gorch Fock sammelt zwar Staub, aber sie liefert mir den gesuchten Ausweg.

Denn aus den Augenwinkeln sehe ich die Bewegung deiner Lippen, sie formen langsam und sehr genüsslich zwei Worte…

Noch bevor du sie ganz ausgesprochen hast beuge ich mich über dich und analysiere interessiert die Segel und das Steuerruder. Du hältst überrascht die Luft an und ziehst spontan den Schal auf deinen Schoß. Denn darunter hat meine Hand in Rekordzeit deine Jeans geöffnet und begibt sich ohne Zögern auf eine sehr heiße Suche. Von oben habe ich einen wunderbaren Blick in den Ausschnitt, denn zum Glück hast du zwar die Hose, nicht aber den BH gewechselt. Dein Nippelpiercing richtet sich erwartungsfroh auf als ich sanft in die richtige Richtung atme – ohne die Analyse des Schiffes neben uns zu unterbrechen.

„Schau dir die Seile an, was muss das für eine Arbeit gewesen sein.“ In geschäftsmäßigem Ton beginne ich über Planken, Bug und Heck sowie Takelage zu erzählen während du unruhig hin und her rutscht. Meine Finger haben längst ihr Ziel gefunden und folgen deiner gehauchten Anweisung aufs Wort.

„Ist alles in Ordnung bei Ihnen?“ erkundigt sich in diesem Moment eine sehr dienstbeflissene Bedienung.

„Ja danke, ich bewundere nur das Schiff in Ihrem Fenster. Wissen Sie woher das stammt? Man findet ja manchmal echt tolle Sachen auf den Flohmärkten…“ Ich registriere voller Genugtuung wie dein Körper sich unter meinen Fingern anspannt während wir die Herkunft des Ausstellungsstücks erörtern. Endlich – leider – meldet sich der Gast vom Nebentisch und das kurze Gespräch ist beendet.

„Du Schuft!!“ zischst du mir zu. „Hör sofort auf damit.“

„Wie lautet das magische Wort…?“

„Finger weg…na gut…liebe mich…“ hauchst du mir leicht resigniert ins Ohr. Der Seufzer als meine Finger aus dir gleiten klingt trotzdem irgendwie enttäuscht. Der folgende Kuss aber fegt jede Spur von Enttäuschung gründlich weg. Wir haben noch die ganze Nacht.

Während wir essen bemerke ich deine Blicke. Dieselbe Hand, die eben noch in dir war, verirrt sich hin und wieder auf dein Knie. Aber mehr wird nicht passieren, das weiß ich. Das Damenklo ist vermutlich klein und unbequem – und das Essen definitiv zu lecker um einen Rausschmiss zu riskieren.

Der Weg zurück in unser Hotel führt uns am Wasser entlang. Die Lichter der Stadt spiegeln sich in den Wellen des Flusses. Einige beleuchtete Boote sind trotz der frühen Jahreszeit schon gut gefüllt, von einem Partydampfer klingt Gelächter und Musik herüber. Spontan nehme ich dich in den Arm, öffne meinen Mantel und wir kuscheln uns im kühlen winterlichen Wind darunter aneinander.

„Ich liebe dich meine Traumfrau.“

„Ich liebe dich auch.“ Warum schmeckt jeder unserer Küsse so als wäre es das allererste Mal…?

Die Musik vom Wasser schwingt näher. Spontan entlasse ich dich aus meinem Mantel, greife deine linke Hand und lege meine Rechte um deine Hüfte. Ich kann den Duft deiner Haare riechen als wir langsam ein paar Schritte tanzen.

In diesem Moment, als die Welt um uns herum verschwindet, weiß ich dass mich diese paar Schritte am Wasser mein ganzes Leben lang begleiten werden.

Hand in Hand schlendern wir zurück zum Hotel, lachen, albern herum. Dies ist unsere Nacht.

Als ich die Zimmertür öffne, schlüpfst du vor mir hinein, hauchst mir einen Kuss auf die Lippen und ziehst die Tür halb hinter dir zu.

„Warte…“

Das Zimmer liegt bei meinem Eintreten wenig später immer noch im Halbdunkel. Ich schlüpfe aus Mantel, Hemd und Jeans und bemerke keinerlei Bewegung. Als sich meine Augen an die Umgebung gewöhnt haben sehe ich dich. Das Kissen unter den Knien hockst du mit gesenkten Augen und hinter dem Rücken verschränkten Armen auf dem Boden vor dem Bett. Langsam gehe ich auf dich zu. Als ich dich erreiche und meine Hände damit beginnen deine Wangen zu liebkosen, höre ich deutlich die zwei Worte.

„Benutz mich!“

Die Hände wandern nach hinten in deinen Nacken, packen fest und bestimmt zu. Ich weiß du liebst diesen Griff in deine Haare, der dich steuert. Und diesmal habe ich etwas besonderes damit vor.

„Dies ist noch nicht das Spiel, streng genommen ist es die Vorbereitung. Du wirst mir jetzt den S*hwanz b*asen und ihn nebenbei mit der Hand verwöhnen. Was danach passiert hängt davon ab wie gut du das machst. Du bist eine lausige S*hwanzbläserin…“ Gut dass es dunkel ist und mein Grinsen bei dieser Lüge unsichtbar bleibt. „…und wir werden das heute und die nächsten Male üben. So lange bis du es allein mit dem richtigen Griff und der Berührung deiner Zungenspitze hinbekommst mich zum Absp*itzen zu bringen.“

Ohne weitere Erklärungen verschwindet mein S*hwanz in deinem Mund, während deine Hand mir gekonnt die Eier krault. Im Gegensatz zu unseren bisherigen Erlebnissen steuere ich diesmal deine Bewegungen mit meinem Griff…und zwinge dich alle paar Stöße meinen S*hwanz so tief aufzunehmen wie es technisch möglich ist.

„Wenn du es gut machst – und glaub mir, das hier ist weit entfernt davon – dann passiert gleich folgendes…“ Ich ziehe deinen Kopf an den Haaren nach hinten, so dass mein S*hwanz aus deinem Mund gleitet. Du schaust mich an – immer noch voller Neugier…und voller echter Gier.

„Hab ich gesagt dass du die Hand in den Urlaub schicken sollst?“ Gehorsam fängst du an mich mit deinen schlanken Fingern weiter zu verwöhnen während ich fortfahre.

„Lippen, Hand, S*hwanz“ deute ich nacheinander an. „Mund, Möse, Arsch. Du darfst dir die Kombination aussuchen die du dir als Belohnung wünschst.“

Wie von selbst finden deine Lippen wieder den S*hwanz und du beginnst sanft daran zu knabbern.

„Machst du es nicht besser – und danach sieht es leider grad aus – dann bestimme ich. Und in dem Fall werde ich mir alles nehmen. Gefesselt bist du so oder so.“

Ich deute deinen zweifelnden Blick wohl richtig. Aber absichtlich verlieren gilt nicht, das wirst du bald spüren.

„Der Unterschied ist der: Du darfst deinen Wunsch äußern – und falls ich ihn dir gewähre dann hast du die Erlaubnis dabei zu kommen so oft du willst und kannst. Bestimme ich, dann werde ich dich benutzen wie es mir Spaß macht. Und egal wie kurz du vor dem Höhepunkt stehst: Ich werde alles tun um dich bis zuletzt daran zu hindern.“ Dein Blick fällt auf die Peitsche und ich nicke dir zu.

„Zum Beispiel damit…“

„Das ist gemein.“ Ich verstärke abrupt den Griff und schaue dir in die Augen. Du erkennst sofort den Fehler und bringst ein leicht gepresstes „Ja Herr“ heraus.

„Das nächste Mal wirst du so einen Spruch bereuen. Und jetzt mach weiter, damit diese traurige Vorstellung zu einem Ergebnis kommt.“

Das nächste „Ja Herr“ bleibt unverständlich. Du setzt deine Bemühungen fort, um dir den zweiten Orgasmus des Abends zu verdienen. Wie immer bläst du göttlich, aber das spielt heute eine untergeordnete Rolle – im wahrsten Sinne des Wortes.

„Das genügt!“ Ich stoppe deine Bemühungen und greife zum Seil. „Leg dich hin.“ Das Seil umschlingt dein linkes Handgelenk und verbindet es mit deinem linken Knöchel. Die rechte Seite verschnüre ich auf die gleiche Weise. Zu guter Letzt verbinde ich dir mit deinem Schal die Augen.

„Irgendwann wirst du es halbwegs hinbekommen. Für heute war das nix. Und das heißt…“ Ich greife zur Peitsche und streiche damit sanft über deine Brüste. „…du wirst das was nun kommt genießen. Aber solltest du es wagen zu kommen…“

Die Peitsche trifft – nicht allzu fest, aber für dich überraschend – dein Nippel-Piercing und lässt dich kurz aufstöhnen.

Als ich kurz darauf an das Kopfende deines Bettes trete liegst du entspannt auf dem Rücken. Ich streiche über deine Wangen und deine Lippen suchen meine Finger, um daran zu saugen. Aber ich habe etwas anderes mit ihnen vor. In den letzten Minuten hattest du trotz allem irgendwie die Kontrolle darüber, jetzt übernehme ich sie komplett.

Als mein S*hwanz in deinem Mund verschwindet, drücke ich sanft aber bestimmt deine Beine auseinander. Meine Hand streicht über die bereits leicht geöffneten Schamlippen und zwei Finger suchen zielstrebig den Weg in dich hinein. Meine Stöße lassen dich gurgelnd nach Luft schnappen, aber vielleicht ist es auch nur die Reaktion auf das was weiter unten passiert. Für dich unerträglich langsam gleite ich in dich hinein und halte dort still. Sekunden, Minuten. Dein Becken zuckt nach oben, drückt sich mir entgegen. Langsam schiebe ich Finger um Finger in deine Möse bis meine komplette Hand in dir verschwunden ist…und halte erneut an. Du vergisst das Saugen, wartest dass es endlich weitergeht…bis die Peitsche dich wieder an deine Rolle erinnert. Die Riemen zwicken bestenfalls deine Brust, aber der Effekt ist da: Brav lässt du es zu, dass meine Bewegungen durch deine Zunge und die Lippen gesteuert werden können – nicht aber die Tiefe des Eindringens. Meine Hand massiert sanft deinen G-Punkt und du stöhnst auf. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass du kurz davor bist abzusp*itzen und zu kommen. Aber das zuzulassen liegt in meiner Hand. Buchstäblich.

Ich verlangsame meine Bewegungen bis zum Stillstand. Das enttäuschte Stöhnen lässt dich erneut deine Aufgabe vergessen. Ein sanfter Schlag auf deine Brust und du bläst und saugst weiter. Ich hauche einen Kuss auf deine Scham, zusammen mit drei Worten…so leise dass du sie gerade so hören kannst: „Du darfst kommen…“

Einen Moment später verkrampfst du dich unter mir, ein Strahl klarer Flüssigkeit spritzt auf das Handtuch das ich vorsorglich bereitgelegt hab. Du stöhnst hemmungslos gegen meinen S*hwanz und mir wird plötzlich sehr heiß. Mich dir zu entziehen, zwischen deine Beine zu treten und in dich einzudringen ist eine einzige Bewegung. Das Seil fixiert deine Beine und spreizt sie leicht, du bist so feucht dass ich bis zu den Eiern in dich hineingleiten kann. Unsere Lippen verschmelzen in einem wilden Kuss während du deine Beine so weit wie möglich öffnest um mich noch tiefer in dir aufzunehmen. Wir vögeln wie die Besessenen, voller verschwitzten Begehrens. Deine Nippel sind steinhart. Ich richte mich auf meine Knie auf, ohne mich aus dir zurückzuziehen. Als meine Hände frei sind, nutze ich sie um die harten Spitzen zwischen meinen Fingern zu zwirbeln und zu ziehen bis du aufstöhnst. Jetzt umfasse ich deine Oberschenkel und passe meine Stöße deinem Atem an. Unter mir wippen deine Brüste auf und ab, der Anblick lässt mich beinahe sofort kommen. Noch nicht, beschließe ich. Die Nacht ist noch lang.

Als ich in dir ausruhe, öffnest du die Augen. Dein Lächeln strahlt wie die aufgehende Sonne. „Liebe mich…“ flüsterst du.

Vorsichtig löse ich deine Fesseln. Entspannt liegt dein Körper unter meinen Händen, als ich über deine Brüste streiche, den Hals, deine Wangen. Ich schlüpfe neben dich und ziehe die Decke über uns während du in meinen Armen liegst. Unser Kuss hat jede Wildheit verloren und schmeckt nach Vertrauen, Dankbarkeit und unendlich viel Liebe.

„Ich denke wir haben uns ein Glas Wein verdient.“

Noch zweimal wirst du mich in den nächsten Stunden dazu auffordern dich zu benutzen – und zu lieben. Dein Körper lädt uns zu immer neuen Entdeckungsreisen ein, dazu, jede deiner Körperöffnungen mit allen Sinnen zu erkunden. Mund, Möse, Arsch. Lippen, Finger, S*hwanz…verschnürt bläst du, vögelst du, kommst du – wieder und wieder. Als ich danach deine Fesseln löse, mein S*hwanz und meine Eier wie versteinert sind, dauert es nur Minuten bis du völlig erschöpft in meinen Armen einschläfst.

Irgendwann, irgendwie finde auch ich in den Schlaf.

Es ist drei Uhr morgens, als mich ein zielsicherer Griff an der richtigen Stelle weckt. Kurz darauf stülpen sich warme Lippen über den pochenden Samenstau und führen sofort zur gewünschten Reaktion. Meine Hand sucht automatisch deine Spalte und als deine Beine sich öffnen, drücke ich dich sanft in die Kissen. Es ist stockdunkel im Zimmer. Trotzdem finden sich unsere Lippen genau in dem Moment, als ich in dich eindringe. Die letzten Stunden haben Spuren hinterlassen, deine Schamlippen sind geschwollen und der Reiz an meinem S*hwanz wird so enorm verstärkt. Langsam stoße ich in dich hinein, zunächst flach und vorsichtig, dann immer tiefer. Du erwiderst den Rhythmus, unsere Körper sind wieder im perfekten Gleichklang. Und dann ist er da, völlig unerwartet. Alles in mir krampft sich zusammen und Sekunden später schleudert mein S*hwanz Kaskaden an Samen in dich hinein. Und auch dein Körper bewegt sich in Wellenbewegungen unter mir, während du deinen Saft gegen meine Eier spritzt. Es dauert ewig bis mein und dein Höhepunkt abklingen.

„Danke…“ murmeln wir zeitgleich…und sind nur Momente später erneut Arm in Arm eingeschlafen. Während wir aneinandergekuschelt träumen und die dunkle Nacht langsam einen dämmrigen Schimmer abbekommt, spüre ich immer wieder die beruhigende Suche deiner Hand nach mir. Einige Male öffne ich dabei die Augen und sehe dich als Umriss neben mir. Und einige Male hauche ich einen Kuss auf diesen Umriss, um sicher zu gehen dass dies kein Traum ist.

Irgendwann ist es hell und der Umriss wird wieder zu dieser wunderbaren Frau, die sich nackt in die Kissen eingegraben hat…und deren Hintern sich dabei sehr intensiv meiner Vorderseite entgegenreckt. Die Wirkung stellt sich sehr bald ein – und sie ist sehr drängend. Offensichtlich wird die Entwicklung von dir mit verschlafener Freude zur Kenntnis genommen. Von deinen beiden Guten-Morgen-Küssen gilt der erste meinen Lippen, der zweite dem Störenfried unter der Decke, der diese morgendliche Behandlung über alles genießt. Während sich dein Hintern in die Reichweite meiner Hände begibt und mir einen unglaublichen Blick auf deine feuchten, geröteten Schamlippen eröffnet, weiß ich bereits dass ich diesmal nicht lange durchhalten werde. Es zuckt bereits verdächtig als du den ersten Tropfen von meiner Eichel leckst. Und als du dann meinen S*hwanz ganz tief in dir aufnimmst ist es soweit. Mir wird fast schwarz vor Augen als es kein Zurück mehr gibt. Du verschluckst dich kurz, saugst aber sanft weiter und lässt meinen Höhepunkt so länger andauern als jemals zuvor. Völlig erschöpft registriere ich noch, wie du sich dein kühler Körper in meine verschwitzten Arme drängt und schmecke deinen salzigen Kuss. Gefühlt vergeht eine Ewigkeit bis ich wieder denken und reden kann…oder es zumindest könnte. Denn für mich ist dieser Moment mit dir gerade alles was zählt.

Irgendwann drehst du dich in meine Richtung und schaust mir lange in die Augen.

„Benut…“ Mein Finger verschließt deine Lippen.

„Liebe mich.“ Diesmal lasse ich die Worte nicht nur zu, ich sauge sie regelrecht ein. Der Griff in deine Haare zieht deine Lippen so nah an meine dass wir uns fast berühren.

„Ich liebe dich.“ Unsere Lippen verschmelzen und die Zeit um uns herum bleibt wieder einmal stehen.

Irgendwann setzt du dich auf. Ich schlüpfe aus dem warmen Bett und trete vor dich. Unsere Hände finden und verknoten sich, dann legst du deinen Kopf an meine Brust und schlingst deine Arme um mich. Und genau so halte ich dich ganz fest.

„§2. Pflichten des Herrn

…4. Der Herr beschützt die Sklavin vor Dritten und in der Öffentlichkeit…“

„Nie wieder ohne dich.“ sage ich mir in Gedanken.

„Ich möchte weiterspielen.“ Wieder einmal hast du meine Gedanken gelesen. „Dieses Mal, nächstes Mal, jedes Mal mit dir.“

„Jederzeit meine liebste Sexsklavin.“ Ich halte deinen Kopf in meinen Händen und schaue dir fest und liebevoll in die Augen. „Du kennst die magischen zwei Worte…“

Als wir wenig später das Zimmer in Richtung Frühstück verlassen, drehst du dich kurz zu mir um. Deine Augen blitzen. Wir beide wissen dass diese Nacht anders war als alles was wir uns zuvor ausgemalt hatten – so wie jeder Moment zwischen uns, seit wir uns damals kennengelernt haben, uns beide immer wieder überrascht.

Auf dem Tisch liegt unser Vertrag – mit deiner Unterschrift.

„Beim nächsten Mal den Rohrstock nicht vergessen…“ schärfe ich mir noch in Gedanken ein als mein Blick auf deinen Hintern fällt. Dann schließt sich die Tür.

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Diese BDSM Geschichte wurde von Matteo4V veröffentlicht.

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