KARIN

Karin entdeckt ihre masochistischen Neigungen und lebt sie.

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Veröffentlicht am 13. Juni 2021

Sie war 24 und Bankkauffrau. Eigentlich am Beginn einer vielversprechenden Karriere. Sie war 1.65 m gross, mit schulterlangem, dunklem Haar und braunen Augen. Karin war schlank und durchtrainiert, sie joggte, fuhr Schi und besass ein Motorrad, mit dem sie ausgedehnte Ausfahrten machte. Ausserdem lieh sie sich manchmal ein Mountainbike und besuchte ein Gym zweimal die Woche.

Und sie war knapp davor, zu heiraten, es sollte vielleicht sogar noch in diesem Jahr passieren. Erich und sie wollten Kinder haben, irgendwann in den nächsten Jahren. Erich war lieb und nett und verlässlich und und und. Und Karin fehlte etwas.

Was, das wusste sie nicht genau, aber sie wusste es. Es begann damit, dass sie auf einer Ausstellung ein Bild einer Frau sah. Die Frau stand mit gesenktem Haupt vor einer Schar von Menschen und war völlig nackt. Karin meinte, erkennen zu können, dass sie gleichzeitig litt und genoss.

Einige Wochen später lass sie Auszüge aus dem Buch „die Geschichte der O“. Vieles davon schien ihr unverständlich und fremd, aber sie verspürte eine ihr bis dato unbekannte sexuelle Stimulation wenn sie daran dachte, was die Männer in dem Buch mit dem Mädchen anstellten.

Dann traf sie Tom. Er arbeitete ebenfalls für die Bank, aber in einer anderen Stadt und sie liefen einander auf einem Seminar über den Weg. Er war nur ca. 1,75 gross, dunkel, mit intensiven, fast schwarzen Augen. Sein Blick konnte sie durchdringen und erzeugte auf der Stelle Schweissperlen in ihrem Nacken, aber er konnte so herzlich lachen, auch mit den Augen und sie fühlte sich in seiner Nähe so sicher und geborgen. Er war es, der ihr das Buch gab.

Auf ihre Frage „warum?“ sagte er nur:

„Hmm. Wird Dich vielleicht interessieren.“

Ihr Entschluss, zu suchen was ihr „fehlte“, möglichst noch vor der Heirat fiel in einem Cafee im Zentrum zu später Stunde, nach ein paar Gläsern mit Kollegen.

Sie beobachtete ein Mädchen, welches in Begleitung eines sehr jungen Mannes hereinkam. Das Mädchen trug ein Minikleid, rot, aber Schnitt und Beschaffenheit des Kleides liessen sie fast nackt erscheinen. Karin sah die Blicke der Männer und sie registriete auch, dass es das Mädchen offensichtlich genoss. Karin begriff irgendwie, aber sie wollte es anders.

Die Chance ergab sich, als sie vergaß, Tom Kundendaten rechtzeitig zu mailen.

Er spielte den Bösen am Telefon und Karin sagte, als das dienstliche abgeklärt war:

„Sag mir einfach, wie ich es wieder gut machen kann.“

Kurzes Schweigen am anderen Ende.

„Wenn Du es so meinst wie ich glaube, dann sag es deutlich, Karin.“

„Ich will es wieder gut machen. Wie?“

„Du kommst für ein Wochenende zu mir und für einen gewissen Zeitraum kann ich mit Dir machen was ich will. Ohne Einschränkungen, Du musst mir voll vertrauen. Aber zuvor schreibst du mir ein Mail. Du vertraust mir Deine Phantasien an, ohne wenn und aber!“

Karin musste lächeln.

„Ich hab sie schon niedergeschrieben. Aber nicht per Mail, ich hab kein privates. Ich steck es in ein Kuvert und schick es Dir. Hol mich übernächsten Freitag vom Bahnhof ab.“

„O.k. Du kriegst einen Brief von mir, in dem stehen einige Forderungen und Regeln, nach denen Du Dich hältst, alles klar?“

„Ja.“

Freitag.

Seit einer Stunde sass sie im Zug. Sie wagte kaum, sich zu bewegen und fühlte die Blicke des Mannes gegenüber immer wieder deutlich. Sie musste sich beherrschen, nicht knallrot zu werden, aber ihre Erregung war noch schwieriger unter Kontrolle zu halten.

Sie hatte den Anweisungen Folge geleistet. Karin trug eine schwarze, ziemlich transparente Bluse unter der sich ihre vollen Brüste mehr als deutlich abzeichneten und beim Gehen wippten, da sie ja keinen BH tragen durfte. Dazu einen ultrakurzen, ebenfalls schwarzen Minirock und – wahnsinn, wenn sie nur daran dachte – kein Höschen.

Tom hatte spezielle Schuhe verlangt, die sie extra kaufen musste. Es waren hochhackige, schwarze Sandalen mit dünnen Riemchen um den Fussrücken und am Knöchel festgebunden. Karin hatte äußerst wohlgeformte Füsse und Zehen und heute knallrot lackierte Zehennägel. Über diesem Ensemble trug sie einen dünnen Sommermantel, vorne offen. Als Gepäck war nur eine kleine Reisetasche mit Toillete-Artikel erlaubt, weiters eine kleine Handtasche.

Sie fühlte sich nackt wie noch nie als sie durch die Bahnhofshalle zum Zug ging, vorbei an Arbeitern, Geschäftsleuten und auch Obdachlosen und Herumlungerern, die mit Kommentaren nicht sparten.

Als sie sich auf den Sitz setzte rutschte ihr Mini soweit hinauf, dass sie praktisch mit dem nackten Po auf dem Sitz sass. Sie war für ihren Mantel unerhört dankbar.

Der Mann gegenüber starrte. Was hatte Tom geschrieben?

„Versteck Dich nicht. Zeig Dich. Sei frivol, herausfordernd, schau ihnen in die Augen. Ich verlange von Dir, dass Du Ihnen Deinen Körper zeigst.“

Karin war heiss, aber sie wagte nicht, Ihren Mantel abzulegen, solange sie allein mit diesem Typ im Abteil war.

Ein metallisches Geräusch, sie schrak auf.

„Fahrscheine bitte!“

Der Zugschaffner stand, seine Zange in der Hand, in der Abteiltür.

Ihre Karte war in ihrer Tasche, sie gab sie ihm mit zittriger Hand. Der Schaffner kontrollierte sie, dann gab er sie zurück und sah sie ziemlich schamlos von oben bis unten an.

„Danke.“ Mit einem Lächeln.

Karin schaute ihn voll an. „Bitte, würden Sie mir aus dem Mantel helfen?“

„Gerne, Madame.“ Er hielt Ihren Mantel an den Schultern und Karin schlüpfte mit einer schnellen Drehung heraus.

„Danke.“ Sie nahm ihren Mantel, stellte sich auf Zehenspitzen und legte ihn ins oberste Gepäckfach. Durch das Strecken rutschte ihr Roch bis zu Po-Ansatz hoch. Dann drehte sie sich langsam wieder um, lächelte und hob die Arme um Ihre Haare leicht zu ordnen. Sie wusste, dass sich ihre Brustwarzen und -Höfe dabei deutlichst unter dem dünnen Stoff abzeichneten.

Karin zupfte leicht an Ihrem Rock und setzte sich – mit einem Teil ihres Po`s direkt auf das Polster – und schlug locker ein Bein über das andere. Dabei gewährte sie dem Gegenüber einen direkten Einblick, wie Karin später meinte, als sie es Tom erzählte, `bis zur Gebärmutter´ .

„Äähh, hmhm. Ihre Karte bitte, der Herr.“ Gegenüber und Schaffner hatten rote Gesichter, Gegenüber schwitzte.

Der Mann kam auf dem Rest der Fahrt nicht aus dem Starren, aber Karin sah aus dem Fenster und tat, als merke sie es nicht.

Ihre Warzen waren steinhart und durchstachen fast den Stoff und ihr Schritt war feucht.

Tom erwartete sie auf dem Bahnsteig und küsste sie zur Begrüssung auf die Wange.

Als sie neben ihm im Auto sass, erklärte er ihr kurz den Ablauf des Abends. Karin wurde heiss und kalt.

„Hör genau zu: Wir fahren jetzt in die Nähe eines kleinen Vorstadt-Cafees, einer eher zwielichten Spelunke.

Der Wirt ist ein Bekannter von mir, er ist informiert, sonst niemand. Ausser mir wird noch ein Bekannter von mir da sein, ein Polizist, wir passen auf, dass die Dinge nicht entgleiten.

Du kommst etwa 10 Minuten nach mir in die Bar. Du legst Deinen Mantel ab und setzt Dich an die Bar. Den Männern werden die Augen rausfallen, aber das soll so sein. Du bestellst ein Glas Champagner. Du lädst auch den Wirt ein. So gibst Du drei Runden aus, mindestens. Wenn Dich jemand anmacht, sieh zu, wie Du zurecht kommst, aber sei auf keinen Fall abweisend. Lass Dich ansehen, auch ein wenig begrapschen!“ Er lächelte leicht und Karin wurde flau im Magen.

„Dann, nach einiger Zeit willst Du zahlen. Aber dann realisiert Du, dass Du kein Geld dabei hast. Du lässt es hier im Wagen. In der Tasche sind nur Zigaretten, Feuerzeug, Lippenstift usw, Ab hier bestimmt der Wirt, er ist genau instruiert, mich kennst du gar nicht, ich schaue nur zu, klar?“ Karin konnte nur nicken.

„Du gehst, mit entsprechendem Zögern und widerwillig selbstverständlich, schlussendlich auf alles ein, was er verlangt, hörst Du? Auf absolut Alles!“

Karin konnte nicht antworten, Ihr Herz pochte rasend und ihr Blut rauschte in Ihren Adern.

„Karin?“

„Ja.“ Ihre Stimme war nur ein Krächzen.

„Wirst Du alles tun, was er verlangt, egal was es sein möge? Egal was! Ich bin da, wir passen schon auf. Solange ich nicht eingreife ist es in Ordnung. Nun?“

„Ich….. – O.k., ich mach es.“ Es war nur ein Flüstern.

„Sag es mir laut und deutlich: Ich mache absolut alles, was von mir verlangt wird!“

„Ich – ich mache alles. Alles was verlangt wird.“

Die zehn Minuten im Auto waren für Karin eine halbe Ewigkeit. Schließlich stieg sie aus und stöckelte die 200 Meter zum Lokal. Es war eine echte Vorstadt-Kaschemme, schmierig, heruntergekommen.

Vor der Tür lehnten zwei Typen in Lederjacken an Chopper-Motorrädern. Sie starrten der Frau entgegen, die da die Strasse entlang getrippelt kam und massen sie mit ihren Blicken von oben nach unten und wieder retour.

„Hey, Puppe, woher und wohin?“

„Sollen wir Dir den Weg zeigen? Wir kennen den Weg ins Paradies hahahah.“

Karin stieg schnell die zwei Stufen zur Eingangstüre hinauf und öffnete sie. Ihr Herz klopfte bis zum Hals. Im Lokal war es verraucht und es kam ihr halbdunkel vor, klar nach der Sonne draussen, dachte sie.

Vor ihr, linker Hand begann die Bar und erstreckte sich nach hinten, gegenüber Wandbänke und Tische davor. Im Mittelteil ein paar Automaten und im hinteren Teil ein grosser Raum, aber nicht abgeteilt, mit einem Billardtisch.

Karin legte ihren Mantel neben sich auf einen Hocker und stellte sich an die Bar. Sie wagte nicht, sich auf einen Barhocker zu sitzen, aus Angst ihr Rock würde gleich bis zu den Hüften hinaufrutschen.

Es war plötzlich ruhig geworden. Etwa zwei Dutzend Personen zählte sie im Raum, bis auf zwei junge Mädchen, die im hinteren Teil mit noch mehreren von den Motorrad-Fritzen um den Billardtisch standen, alles Männer. Unterschiedlichen Alters, Bauarbeiter, Arbeitslose und Vorstadt-Bewohner. Sie fühlte alle Augen auf sich ruhen und ihr war, als fühlte sie die Blicke direkt auf ihrer Haut.

„Bitte schön, gnädige Frau, was darfs sein?“

Der Mann hinter der Bar war gross, wog gut 120 Kilo und hatte einen Glatzenansatz. Das schien der Chef zu sein.

„Bitte ein Glas Champagner.“

„Was? Champagner? Mädchen, dafür muss ich eine Flasche öffnen, so was hab ich nicht offen!“

Gelächter in der Runde.

Karin straffte ihren Rücken. „Na dann. Trinken Sie einen mit?“

Der Wirt grinste schelmisch. „Aber immer, ist mir eine Ehre, Gnädigste.“

Plop, der Korken. Sie hörte das Geräusch des Einschenkens. Ihr war schwindlig, ihre Knie waren weich.

Und sie fühlte plötzlich, dass sie erregt war, wie wahrscheinlich noch nie in ihrem Leben. Was würde auf sie zukommen? Was würde man von ihr fordern? Mein Gott……

„Prost, Gnädigste, zum Wohlsein. Geburtstag oder so was?“

„Prost. So ähnlich.“

Karin trank ihr Glas in einem Zug leer, Sie spürte die Wärme des Alkohols. Er machte ihre Erregung noch fühlbarer. Wieder war ihr schwindlig. Der Wirt schenkte ihr nach.

„Na, junge Frau, was führt so eine Schönheit in diese Spelunke?“

Die Stimme gehörte einem riesigen Kerl mit Vollbart und schmutzig-weissem Hemd, der neben ihr an der Bar lehnte.

Sie drehte sich zu ihm um und er starrte sofort auf ihre sich deutlich unter der Bluse abzeichnenden Brüste. Unverhohlen.

„Ich trinke hier einen Champagner.“

Nun hatte sie die Lacher auf ihrer Seite. Es war ihr kaum aufgefallen, dass es immer noch ziemlich ruhig war im Lokal. Sogar die Billardspieler im Hintergrund wandten sich erst nach und nach wieder ihrem Spiel zu.

„Kann ich mir nicht leisten, ich muss Bier trinken.“ Sagte der Riese neben ihr, ohne den Blick von ihren Brüsten zu nehmen.

Sie sah ihn direkt an.

„Wollen Sie eines?“

Er schaute überrascht auf, der aufmerksame Wirt stellte auch schon ein Glas vor ihn hin und schenkte ein.

„Prost“ Zu dritt stiessen sie an, tranken und der Wirt schenkte wieder ein.

Die beiden Rocker-Typen von draussen kamen herein.

„Hey, is ja n`Ding. Püppchen, Püppchen, so wie Du rumläufst, das treibt einem ja…….“

„Halt die Klappe, Sponki!“ Aber der Wirt lachte, als er dies sagte. Wieder wurde Karin schwindlig und sie trank ihr Glas aus.

Der Wirt schenkte ihr zur Hälfte nach.

„Schade, schon aus.“

Karin glaubte, ihren Ohren nicht zu trauen, als sie sich sagen hörte:

„Noch eine, bitte.“

Der Riese war näher gerückt, als Karin sich nun doch auf den Hocker gesetzt hatte. Ihr Rock endete keine zehn Zentimeter unter ihrer rasierten Scheide. Sie schlug die Beine übereinander und der Riese starrte nun auf ihre wohlgeformten Zehen in den Sandalen. Karin trug einen Zehenring auf dem rechten Fuss und ein Kettchen um den Knöchel ihres linken Fusses.

„Was starren sie so?“

„Ich liebe Frauenfüsse. Habe noch nie so schöne wie Deine gesehen…..“

„Heh, Josef, frag, ob Du ihr die Füsse lecken darfst für den Schampus, hahaha.“

„Der will ganz was anderes lecken….“

„Beherrscht Euch, Jungs, Ihr vertreibt ja die Dame. So was sehen wir hier nie mehr wieder…“

Der eine der beiden Rocker von vorhin kam wieder.

„Krieg ich auch Champagner, Püppchen? Ich wird` auch nicht schlürfen. Haha.“

„Bitte. Wirt, noch ein Glas.“

Karin versank in einer wohligen Wärme aus Alkohol und Erregung. Sie spürte die Blicke der Männer auf ihrem Körper, sie fühlte sich ausgeliefert und verletztlich und sie begann zu ahnen, was man von ihr wollte, dafür dass sie ja nicht zahlen konnte. In einer Ecke sassen still Tom und ein hühnenhafter Blonder, der sie mit ruhigen, blauen Augen ansah und leicht und anerkennend nickte, als sie hinübersah. Sie vertraute einfach auf Tom.

Nachdem die dritte Flasche zur Neige ging, standen praktisch alle Gäste rund um die Bar, nur die Billardspieler spielten ihr Spiel.

Gerade endete ein Lied der Musik, als der Wirt plötzlich beiläufig meinte:

„Also, junge Frau, ich krieg dann bitte 93 Euro zwischendurch.“

Es war, als würde Karin eine Faust in die Magengrube gestossen. Nun war es soweit. Stunde der Wahrheit.

Sie öffnete Ihre Tasche und suchte darin herum.

Dann bat sie um ihren Mantel, den man ihr, ganz Gentlemen, aufgehängt hatte.

Auch darin suchte sie herum. Sie sah den Wirt hilfesuchend an, das heisst, sie sah ihn eigentlich voller echter Angst an.

„Ich hab kein Geld bei mir.“

„Wie bitte? Kein Geld mit? Ich nehm auch einen Scheck.“

Karin zuckte die Achseln. „Leider, auch nicht mit.“

Es entstannt plötzlich eine unheimliche Ruhe. Der Wirt stützte die mächtigen Arme auf die Theke und schaute sie durchdringend an. Dann drehte er die Musik wieder leiser.

„Heh, Leute!“ Er hatte auch eine mächtige Stimme, keine Frage. „Die junge Dame hier hat drei Flaschen Schampus offen, aber keinen Heller eingesteckt. Was sagt Ihr dazu?“

Schweigen. Aber alle Augen waren auf Karin gerichtet.

Der Wirt kam langsam um seine Bar herum und stellte sich vor ihr auf. Er maß sie langsam von oben bis unten, verweilte bei ihren Füssen und hob wieder langsam den Blick. Karin zitterte ein wenig, aber sie sah ihn gerade an.

„Vielleicht kann ich’s abarbeiten?“

Der Wirt lächelte. „Oh. Gute Idee. Was schwebt Ihnen denn so vor?“

„Ich könnte Kellnerin spielen….“

„Hmmmmm. Gute Idee. Für 93 Mücken? Wie lange denn?

Na so einfach wird das nicht sein. Sponki, sperr die Türe zu und häng das Schild geschlossen auf, ich hab eine Idee.“

Er wandte sich an seine Gäste.

„Die Dame will es abarbeiten. Gut. Aber nicht einfach so.

Ich werde Dir sagen was Du tust, Mädchen. Ich werde jetzt wieder die Musik einschalten. Joe C*cker. Keep your hat on. Kennst du das? Und Du, Du wirst für uns strippen. Hier und jetzt. Das ist die erste Flasche. Und wenn Du ganz nackt bist, mein Mädchen, dann wirst hier durch das Lokal spazieren und jeder Mann darf Dich ein bisschen angreifen und mal sehen, wie sich so was wie Du anfühlt. Nur angreifen, ich achte darauf, wir wollen ja nix verbotenes machen. Das ist die zweite Flasche. Und dann „ Er wurde wieder lauter. „ja dann kriegst Du 30 mit meinem schönen Gürtel auf den Arsch, zehn für jede Flasche, damit hast Du die Dritte abgedient und unser Publikum sicherlich bestens unterhalten.“

Es folgte ein einziger Aufschrei der Gästeschar.

„Jahaaa, suuuuper, juchei….“

Karin war leichenblass geworden. DAS hatte sie nicht erwartet. Sie sollte sich ausziehen vor diesem Gesindel, in dieser Spelunke? Völlig nackt, und sich ausgreifen lassen?

Und mit einem Gürtel schlagen?

Sie sprang vom Hocker, ohne auf ihren Mini zu achten, diesmal. „Sie sind ja komplett übergeschnappt, Niemals!“ Sie hatte ihre Anweisungen für den Moment vergessen, ihre Stimme klang ärgerlich, ängstlich und verzweifelt.

Der Wirt drehte sich langsam zu ihr um.

„Du willst es nicht abarbeiten? O.k. Pech. Ich hole die Polizei.“ Und schon marschierte er in Richtung Telefon.

Karin konnte kaum atmen. „Nein! Nein, warten Sie…..“

Er drehte sich wieder um. „Aha, doch? Aber ich sag Dir was. Weil Du gemeutert hast, fordere ich noch was von Dir.“

„Was?“ Karins Stimme war tonlos.

„Nachdem Du Deine 30 erhalten hast, sperren wir das Lokal wieder auf. Dich binden wir hier an den Thekenpfosten, nackt. Mit einem Zettel, auf dem steht ZECHPRELLER. Und jeder, der reinkommt, kann sich ein wenig an Dir erfreuen.“

„Sie sind ja verrückt!“

„Möchtest Du noch mal meutern? Mir fällt da gleich noch etwas ganz besoderes ein….“

„Nein. Ist schon o.k. Nein. Ich – ich. Mein Gott. Na gut, ich mach es!“

Wieder Jubelgeschrei, Getobe.

Der Rocker sperrte die Türe zu. Der Wirt stellte die Musik an, laut. Joe C*cker. Karin wurde in die Mitte des Raumes geschubst, zwischen Theke und Billardraum.

In ihrem Kopf drehte sich alles. Ihr Herz pochte bis zum Hals. Und sie war wahnsinnig erregt. Erregt wie noch nie in ihrem Leben.

Sie schloss die Augen, die Musik begann. Die Männer begannen rhytmisch zu klatschen, Karin wiegte sich im Takt. Sie stolperte beinahe, ein paar kräftige Arme fingen sie auf und schubsten sie zurück.

Sie drehte sich um und legte ein Bein auf den Billardtisch. Dabei rutschte ihr Rock fast über den Hintern hoch. Gejohle. Sie öffnte den Verschluss ihres Schuhs und schlüpfte heraus. Dann den anderen. Sie spürte den dreckigen, kalten Linoleumboden unter ihren nackten Füssen und fühlte sich umso entblösster. Sie öffnete langsam die Knopfe ihrer Bluse, beginnend mit den Ärmeln. Mit einer schnellen Bewegung ließ sie die Bluse über die Schultern gleiten und auf den Boden fallen. Unglaubliches Gejohle und Geschrei. Hoffentlich hatte Tom noch alles im Griff.

Langsam griff sie nach hinten, hakte ihren Rock auf. Öffnete den Reisverschluss. Mit beiden Händen schob sie den Saum über die Hüften nach unten. Sie beugte sich leicht nach vor ließ den Mini auf den Boden fallen. Sie stieg aus dem Rock, in dem Moment in dem die Musik endete.

Sie stand völlig nackt vor zwei Dutzend fremder Männer in einer schmierigen Vorstadt-Spelunke und war einem Orgasmus nah.

Bravo-Rufe, Geklatsche.

„Sponkie!“ Das war die Stimme des Wirtes. „Präparier sie und führ sie herum!“

Sie war gänzlich schockiert, als der dreckige Motorrad-Fritze ihre Arme nach hinten zog und – klack-klack – mit Handschellen hinter ihrem Rücken fesselte. Nun war sie umso mehr entblösst, dargeboten. Sie fühlte unmittelbar die ersten Hände auf ihren Brüsten, Jemand fasste ihr brutal an den Hintern, kniff ihre Arschbacken. Sie wurde zurückgedrängt, spürte mehr Hände. Jemand schob ihre Beine auseinander, Finger drangen brutal in ihre Intimbereiche vor, zwängten ihre Schamlippen auseinander, drangen in sie ein. Karin schrie auf.

„Hey, die ist ja komplett nass. Die ist geil, Jungs. Mann….“

„He, hallo, zurück, so geht das nicht. Einer nach dem andern. Einer nach dem andern, nicht alle gleichzeitig, Ihr Idioten. Lasst Euch Zeit, geniesst es!“ Der hühnenhafte Wirt drängte die Meute auseinander.

„So, Jungs, jetzt tretet zurück. Und dann einer nach dem anderen, jeder hat eine Minute. Sponki, Du darfst anfangen.“

Karin schloss die Augen. Sie fühlte raue, schwitzige Hände überall auf ihrem Körper, fühlte wie sie griffen, kneteten, strichen, drängten und bohrten, fühlte sich unendlich benutzt, schmutzig, erniedrigt und gedemütigt. Aber gleichzeitig konnte sie kaum ihrer Erregung Herr werden. War es das, was sie gesucht hatte? Ausgeliefert zu sein? Lustobjekt? Sklavin? Es war Wahnsinn, was die Hände der Männer, die sie zugleich verabscheute und begehrte, in ihrem Körper auslösten.

Wieder schrie sie auf, als ein Finger brutal in ihren Anus drang. Sie hörte ihre Stimme wie von weiter Ferne.

Irgendwann waren da keine Hände mehr. Sie wurde nach vorne gezogen, die Handschellen an einer Hand gelöst. Jemand hob ihre Arme hoch über ihren Kopf, wieder klickte die Handschelle um ihr Handgelenk, es zog und zwickte und sie musste sich auf die Zehenspitzen stellen. Sie fühlte das polierte Holz der Barsäule zwischen ihren Brüsten und am Bauch. Ihre Brustwarzen brannten, waren knallhart, ihre Scheide brannte, ihr Anus, aber sie fühlte ihre Nässe an ihren Schenkeln hinabrinnen. Sie war schlichtweg geil, geil wie nie zuvor.

Karin hörte ein Pfeifen. Dann ein lautes SCHMACK. Erst mit Zeitversatz fühlte sie ein fürchterliches Brennen quer über ihren Hintern. Sie hüpfte ein wenig und schrie auf.

„Jaaa, Baby, toll. Beweg Dich, das sieht toll aus.“ Der Wirt holte weit aus und schlug mit aller Kraft zu. SCHMACK. Wieder schrie sie spitz auf. Ihr Hintern glühte. Und die Hitze drang weiter bis in ihre Intimzonen.

SCHMACK. SCHMACK. SCHMACK Sie hing an ihrer Säule, rieb ihren Körper daran, schrie und tanzte. Einige der Männer onanierten ungeniert. Die beiden Mädchen, zuerst eher schockiert von den Vorgängen drängten näher, leckten ihre Lippen und verfolgten gierig das Geschehen.

Der Wirt peitschte eine splitternackte Schönheit mit dem Gürtel mitten in einem Vorstadt-Lokal. Das mussten sie ihren Freundinnen erzählen.

Kurz vor dem Ende zuckte Karin konvulsivisch, stöhnte tief aus ihrer Kehle und erlebte eine Reihe von Orgasmen, die sie bis ins Mark erschütterten.

Als die dreißig Schläge verabreicht waren, trat vorerst Ruhe ein. Der Wirt trat an die nackte Frau heran und betrachtete ihr Hinterteil, überzogen mit roten Striemen, parallel und überkreuzt, über Arschbacken, Schenkel und Rücken, bis vor auf den Bauch und die Schenkelvorderseiten.

Er fasste sie an den Schultern und drehte sie herum. Jemand gab ihm einen Zettel an einer Schnur, den hängte er an ihre Handschellen, hoch über ihrem Kopf.

ZECHPRELLER stand darauf.

Tom stand in der Ecke und schwitzte vor Erregung. Dort stand sie nun, seine Karin. Splitternackt, schweissüberströmt, mit Striemen übersäht, auf Zehenspitzen, die Hände über dem Kopf gefesselt. Vor sich eine Horde von Männern, von denen sich einige gerade einen runterholten.

Sie blies sicht trotzig eine Haarsträne aus dem Gesicht und blickte den Wirt, ihren Peiniger, gerade an.

„Zufrieden?“ Ihre Stimme klang brüchig, aber ihr Blick ging dem Wirt durch Mark und Bein.

Er drehte sich wortlos weg und ging hinter seinen Tresen.

Der blonde Hühne neben Tom trat an sie heran.

Er neigte sich zu ihrem Ohr und flüsterte:

„Sollen wir es beenden?“

Karin sah in an. Er sah in ihren Augen einen Ausdruck, den er noch nie so bei einer Frau gesehen hatte. Schon gar nicht in so einer Situation.

„Nein. Wir bringen es zu Ende.“

Die Nachricht sprach sich wie ein Lauffeuer im Bezirk herum. Dutzende kamen, gafften, starrten, fassten es nicht.

Die gefesselte, gepeitschte, nackte Schönheit in der Vorstadtspelunke sah ihnen gerade in die Augen. Und die, die sich auskannten, sahen, wie feucht sie war, wie bereit.

Karin wusste, dies war für sie erst der Anfang. Und sie wusste, sie würde die Dosierung steigern müssen. Es war wie bei Drogen. Wohin würde das führen?

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Diese BDSM Geschichte wurde von Sabs*ut veröffentlicht.

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