IN EIGENER SACHE

Eine heisse Lektion.

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Veröffentlicht am 15. Juli 2021

Ich saß neben Klaus auf dem Beifahrersitz und schaute gelangweilt aus dem Fenster. Mit meinen Gedanken war ich bei Markus, meinem Sohn. Was gab es Schöneres für einen Elfjährigen, als mit Gleichaltrigen ein paar gemeinsame Tage in einem Feriencamp zu verbringen? Wahrscheinlich nicht viel. Hauptsache ohne Mama, hatte er zum Abschied dem Opa zugeflüstert, worauf sich beide verschwörerisch High Five gaben. Ich wußte Markus gut aufgehoben, denn die Ferienfreizeit wurde von der Schule organisiert. Und alle Mütter, mit denen ich gesprochen hatte, waren begeistert gewesen. Egal. Drei Tage war mein Engel schon weg, und er fehlte mir so sehr.

Markus verringerte das Tempo, und mit 80 ging es hinein in eine dieser ewigen Autobahnbaustellen. Kilometerlang keine Menschenseele. Mal ein abgestelltes Baufahrzeug, dann ein Materiallager. Dicke Rohre aus Beton, aneinandergereiht wie Perlen auf einer Kette. Und wieder lange nichts. Bis irgendwann eine Gruppe von vielleicht zehn Männern, mit Maschinen, die mir völlig fremd waren, unheimlich viel Krach machten.

„Überarbeiten tun die sich aber auch nicht“, murmelte ich leise vor mich hin.

„Laß mal gut sein, Kleines. Die machen schon ihren Job“, meinte Klaus.

„Ist doch wahr“, stänkerte ich weiter. „Schau mal den da. Der schläft ja bald über seiner Schubkarre ein.“

Klaus drehte einen Knopf am Armaturenbrett, und augenblicklich wehte mich ein heißer Luftstrom an. Der nahm mir kurzzeitig fast die Luft zum atmen. Ich stöhnte auf, und versuchte mit wedelnden Händen die Hitze loszuwerden.

„Puh. Ja ja, Klaus. Ist angekommen.“

Und schon strömte wieder angenehm kühle Luft an mich heran. Aber ein Blick in Klaus‘ Gesicht sagte mir: Jetzt bloß die Klappe halten!

Ich wußte, daß Klaus bei einer der größten Baufirmen Deutschlands arbeitete. Aber das er auf meine Äußerung so heftig reagierte? Das wunderte mich dann doch.

*

Der Anruf kam einen Tag später.

„Hallo Kleines. Du hast doch am Wochenende noch nichts vor? Oder?“

In der Übersetzung: Hier ist Klaus! Du hast am Wochenende nichts vor! Ich hole dich Samstagmorgen ab!

Super gelaufen. Echt. Mein Sohn kam erst nächste Woche wieder. Und natürlich hatte ich am Wochenende nichts anderes vor, als mich mit Klaus zu treffen. Allem Anschein nach würde aber das Wochenende anders verlaufen, als ich es mir erhofft hatte.

Aber alles Jammern half nicht.

Et kütt, wie et kütt, sagt der weise Kölner.

*

Da ich überhaupt keine Vorstellung davon hatte, was auf mich zukommen würde, packte ich meinen mittelgroßen Rollkoffer randvoll mit all den Sachen, die bei 30 Grad und darüber noch tragbar sind. Den Koffer stellte ich zusammen mit meinem Beautycase im Flur ab.

Nach über einer Stunde warten, und vier Tassen Kaffee später, läutete es. Klaus.

Er musterte mich von oben bis unten. Meine flachen Schuhe, meine hautenge Jeans, mein Shirt, mein sexy Dekollete (Push Up sei Dank!).

Klaus schüttelte den Kopf. Und jetzt wurde mir wirklich mulmig zumute.

„Wer sich wie eine dumme Göre benimmt, sollte auch wie eine aussehen. Findest du nicht?“

Ich beeilte mich zu nicken. In meinem Kopf rasten die Gedanken hin und her, hinterließen ein Gefühl von Ohnmacht.

„Hohe Haken, Röckchen kariert, Shirt bauchfrei.“ Er grinste mich frech an.

„Aber dalli.“ Klaus zeigte auf den Koffer, der neben der Eingangstür stand.

„Der bleibt hier. Deine Kosmetiksachen brauchst du zwar nicht, aber nimm sie trotzdem mal mit. Man weiß ja nie.“ Wieder dieses unerträgliche Grinsen, mit dem er mich zur Weißglut treiben kann.

„Ich warte im Auto.“

*

Es kam mir gar nicht in den Sinn, mich gegen ihn aufzulehnen. Es würde meine Situation viel eher noch verschlimmern. Das mir eine Abreibung bevorstand, war mir spätestens jetzt klar.

Ich sauste also in einem Affenzahn hoch in mein Schlafzimmer. Auf der Treppe fielen die ersten Kleidungsstücke, so daß ich vor meinem Kleiderschrank angekommen schon fast nackt war. Slip und BH fielen zu Boden, während ich nach dem Schulmädchenröckchen im klassischen Rot-Schwarz-Karo suchte. Ein schneeweißes Top, welches kurz überm Bauchnabel aufhörte, vervollständigte mein Outfit. Aus dem Schuhschrank nahm ich die knallroten Pumps mit Fesselriemchen. Die mochte Klaus gerne an mir sehen. Schnell die Treppe runter und aufpassen, dass ich mit den Absätzen nicht im Teppich hängen blieb. Der Mistkerl hatte noch nicht einmal meinen Kosmetikkoffer mitgenommen! Den Schlüssel im Schloß drehend, hörte ich, wie Klaus den Wagen startete.

*

Wir waren schon eine gute Stunde unterwegs, und noch immer herrschte eisiges Schweigen. Klaus hatte meinen Rocksaum hochgeschlagen, und jeder Trucker konnte, wenn er denn wollte, mich in meiner Nacktheit bewundern. Allmählich wollte der Kaffee aus mir heraus, aber ich traute mich nicht nach einer Pause zu fragen. Mein hin und her Gerutsche war dann aber doch wohl aussagekräftig genug. Mit einem süffisanten Grinsen, wofür ich Klaus hätte hauen können, lenkte er den Wagen auf einen Parkplatz. Ich revanchierte mich für den abseits gelegenen Platz, indem ich die Beifahrertür öffnete, und mich dann dicht neben den Wagen hockte. Natürlich schaute er mir beim pinkeln zu. Nach meiner Erfahrung schauen alle Männer gerne zu. Wenn auch bei Klaus die Vorlieben deutlich übers Zuschauen hinausgingen.

Zur Belohnung tätschelte Klaus mir die Innenseiten der Schenkel, kaum hatte er den schweren Wagen wieder auf Kurs gebracht. Ich lächelte ihn an. Vielleicht würde es doch nicht so schlimm, wie ich insgeheim befürchtete.

*

Nach einer weiteren halben Stunde bogen wir von der Autobahn ab. Mir war die Gegend völlig fremd.

„Habe ich dir eigentlich jemals von meinem Kumpel Toni erzählt?“, fragte Klaus.

„Nein“, antworte ich höflich.

„Also der Toni, das ist ein Pfundskerl. Hat eine kleine Baufirma, und manchmal helfe ich ihm mit ein paar Aufträgen aus.“ Klaus schaute mich an und stupste mich unters Kinn. „Wirst schon sehen, Kleines.“

Ich hasse es, wenn er das tut. Nervös zupfte ich an meinem viel zu kurzen Rock. Klaus stand die Vorfreude ins Gesicht geschrieben, und das machte mich definitiv nicht froh.

Eine geschätzte Viertelstunde später bogen wir von der Landstraße ab. Ein hoher Maschendrahtzaun mit einem alten, verwitterten Schild: Kiesgrube – Eigentümer: Toni Soundso.

Durch das offene Tor fuhren wir in das Gelände hinein. Zuerst ging es durch ein kleines Waldstück. Die Straße war holprig und Klaus achtete auf jedes Schlagl*ch. Nach einer Kurve trat der Wald zurück und gab den Blick auf ein kaum zu überschauendes Areal nackter Erde frei. Überall waren schwere Maschinen zu sehen. An einem Hang stand der größte Bagger, den ich je gesehen hatte.

Klaus steuerte den Wagen auf ein paar Baucontainer zu. Ein halbes Dutzend Privatwagen standen im Schatten großer Bäume. Davor junge Männer mit blankem Oberkörper. Sie rauchten und lachten. Einige hielten eine Flasche Bier in der Hand.

„Bei so gutem Wetter legen die Jungs gerne noch eine Wochenendschicht ein“, sagte Klaus. Er schaute auf die Uhr. „Sie haben gerade Feierabend.“

Klaus fuhr den Wagen neben einen Container, der wohl das Büro darstellen sollte. Augenblicklich erschien der dickste Mann, den ich jemals gesehen hatte. In der Tat sah ich erst einen Bauch, der sich durch die Tür schob, dann folgte der Rest von einem Hünen, der sicherlich über zwei Meter maß. Whow!

Klaus hielt mir die Tür auf, so daß ich gezwungen war auszusteigen.

Kaum tapste ich auf Zehenspitzen Richtung Container, traf mich die Hitze wie ein Hammer. Die zehn Meter zum Container reichten aus, daß jede Schweißdrüse auf meiner Haut sich öffnet und die Arbeit aufnahm.

„Warte hier“, sagte Klaus und deutete mit dem Zeigefinger auf die Stelle, an der ich gerade stand. Die rettende Tür war nur noch eine Armlänge entfernt.

Scheiße!

Nach fünf Minuten in der sengenden Sonne war mein Shirt schon sehr feucht. Dummerweise geilten mich die anzüglichen Blicke und Bemerkungen der Jungs, mit ihren schweißnassen und muskulösen Oberkörpern so auf, daß meine Nippel standen wie eine Eins.

Mit zwei oder drei der Jungs würde ich es ja noch aufnehmen, dachte ich in meiner eigenen, perversen Logik. Aber wenn Klaus anderes im Sinn hatte, na dann Prost Malzeit. So geil mich der Gedanke machte, so fürchte ich mich auch schon davor. Ich hatte Schiß, und das nicht zu knapp.

Der dicke Mann kam aus seinem Bürocontainer und ging auf die Männer zu. Ich sah, wie er jedem einen Briefumschlag gab und freundschaftlich auf die Schulter klopfte. Unter lautem Motorenlärm fuhren sie anschließend Richtung Landstraße davon.

In mir löste sich die Anspannung. Ich atmete tief durch, und dachte, was soll jetzt schon noch passieren?

Als meine Euphorie sich gelegt hatte, erkannte ich, daß ein Auto zu viel unter dem Bäumen stand. Außer Klaus und Toni mußte also noch jemand auf dem Gelände sein. Und dieser Jemand trat gerade aus einem Container heraus, der ganz offensichtlich als Umkleideraum genutzt wurde.

Mannomann! Der war ja süß! Mitte Zwanzig, Groß, aber nicht zu groß, muskulös, alte Jeans und nackter Oberkörper. In seinem pechschwarzen nassen Haar hätte ich zu gerne rumgewuschelt. Und einen Mann mit echtem Sixpack, wann hat man schon mal so etwas Leckeres so nahe? Meine Begeisterung kühlte sich allerdings drastisch ab, als mir bewußt wurde, welches Bild ich in meinem Outfit abgab.

„Na Jupp. Alles vorbereitet?“

Der so angesprochene nickte und ging auf Toni zu. Klaus gesellte sich zu den Beiden, und winkte mir mit der Hand, ich solle folgen. Was auf Zehenspitzen übrigens gar nicht so einfach war.

Wir umrundeten ein kleines Wäldchen, und befanden uns kurze Zeit später quasi an der Rückseite der Container.

Ich sah es sofort. Jemand hatte vier Gartenpavillons im Karree zusammen gestellt. Ein Tisch, einige Kühltaschen, drei Sonnenliegen, einen Schemel. Mehrere Standventilatoren sorgten für eine angenehme Brise. Woher die ihren Strom bekamen, konnte ich auf die Schnelle nicht sehen. Was sich unter der Abdeckplane befand, konnte ich ebenfalls nicht erkennen.

Ich bekam den Schemel zugewiesen.

Jupp holte sich aus einer Kühltasche eine Wasserflasche, dann marschierte er auf eine Maschine zu, die vorne eine riesige Schaufel hatte. Dicker fetter Qualm stieg aus dem Auspuff, der wie in Ofenrohr gen Himmel zeigte. Das Teil hatte keine Raupen, wie ich es schon einmal gesehen hatte, sondern riesige Reifen mit Schneeketten drumherum. Irre.

Mit viel Krach kam das Teil in Gang und auf uns zu. Etwa zehn Meter vor uns senkte sich die übergroße Schaufel, und grub sich in den weichen Sand. Das Jupp diese Maschine beherrschte stand außer Frage. Routiniert wendete er den Stinker. Die Schaufel kippte nach vorne, und der Sand fiel heraus. Wieder gewendet, wieder mit der Schaufel rein in das zuvor entstandene L*ch.

Irgendwann war das L*ch so groß, das unser Auto sicherlich darin verschwunden wäre. Und der Sandhaufen daneben hatte eine beachtliche Höhe erreicht. Obwohl ich immer noch nicht ahnte, was das alles sollte, wurde ich von Minute zu Minute unruhiger.

Jupp hatte das große gelbe Teil ein paar Meter weiter abgestellt und kam auf uns zu. Toni nickte seinem Mitarbeiter zu, der sich diesmal ein Bier aus der Kältebox nahm, und sich auf das Mittelteil der noch freien Liege setzte.

Klaus stand auf, warf seine Zigarette auf den Boden, wo er sie mit der Fußspitze in den Sand drückte. Dann nahm er eine Ecke der Plane und zog sie langsam zur Seite. Er sah mich dabei an, und konnte so mitansehen, wie das Grauen langsam in mir hoch stieg. Ich hatte mit vielem gerechnet und mir diverse Spielchen ausgemalt. Aber was ich jetzt auf mich zukommen sah, übertraf alles.

*

Die Schubkarre war neu, die Schaufel noch nie benutzt. Klaus stand vor mir, und seine Geste war unmißverständlich. Ich stand auf, zog den Reißverschluß meines Röckchens auf, und ließ es bis auf die Knöchel fallen. Mein Shirt verfing sich kurz in meinen Haaren, die ich zu dieser Zeit gerne zu einem dicken Zopf fl*cht. Mit nacktem Hintern setzte ich mich wieder auf das rauhe Holz des Schemels. Ich stieg aus dem Stück Stoff, bevor ich die Schnallen meiner Pumps öffnete und sie beiseite stellte.

Klaus reichte mir ein paar feste Arbeitsschuhe, die zu meiner großen Überraschung wie für mich gemacht paßten. Dann drückte er mir ein paar derbe Lederhandschuhe in die Hand. Mit einem Kopfnicken Richtung Sandhaufen erklärte er es mir.

„Du glaubst ja, es wäre nichts dabei, in der Hitze auf einer Baustelle zu arbeiten.“

Demonstrativ schaute er auf seine Uhr.

„Und du hast Glück. Mittag ist schon vorbei. Da hast du das Schlimmste schon überstanden.“

Sein überhebliches Grinsen ging über in den eiskalten Blick, der alles in mir zum Schweigen bringt.

„Es ist ganz einfach, Kleines. Das L*ch muß weg.“

Unter seinem Blick stellten sich meine Nackenhaare auf.

„Du kannst Pause machen, wann immer du willst. Aber bis Mitternacht ist das hier erledigt. Sonst … “

Oh, oh. Ich kenne diese Sonst – Sätze. Und ich kenne die Konsequenzen daraus. Ich machte mich also tunlichst sofort an die Arbeit.

Das ich splitterfasernackt vor zwei wildfremden Männern posierte, war für mich kein Problem. Mit so etwas, in anderer Form zwar, hatte ich durchaus Erfahrungen. Und keine Situation war dabei, die aus dem Ruder gelaufen wäre. Dafür hatte Klaus immer gesorgt. Von dieser Seite drohte also kein Ungemach.

Wohl aber von dem, was mir bevorstand. Die erste Schubkarre hatte ich mir viel zu voll gemacht. Ich bekam sie kaum hoch, und durch den weichen Sand ließ sie sich kaum schieben. Also beim zweiten Versuch nur die Hälfe. Das ging besser.

Nach einer geschätzten Viertelstunde hatte ich ein winziges Stück aus dem Berg herausgearbeitet. Während ich die Schubkarre hin und her schob, sah ich die drei Männer, wie sie an ihren kalten Getränken nuckelten, und mich dabei angafften. Ihre Kommentare hätten mich interessiert, aber dafür war die Entfernung zu groß.

Ich glaube schon, daß ich ein ganz ansehnliches Bild abgegeben habe. Mein Gewicht betrug zu der Zeit etwa 45 Kilogramm. Jeden Tag tat ich etwas für meinen Körper. Studio, Schwimmen, Radfahren, oder einfach nur lange Spaziergänge. Mit dem Hund der Nachbarin, oder, meistens, alleine. Meine Haare waren durch die Sonne noch blonder, als sie sowieso schon waren. Ich trug in diesen Jahren gerne einen Zopf, der mir, wenn ich den Kopf in den Nacken legte, bis zur Pospalte reichte. Ich bezeichnete mich schon als Augenweide. Allerdings nutzte mir das in diesem Moment überhaupt nichts. Keinen Pfifferling bekam ich dafür.

Nach einer halben Stunde lief der Schweiß in Strömen an mir herunter. Ich dachte gerade über eine Pause nach, als Jupp auf mich zukam. Erst nahm er mir die Schaufel weg, dann packte er meinen Zopf und zog daran. Ich stolperte hinter ihm her Richtung Schatten. Natürlich war das alles abgesprochen, denn ich konnte mir nicht vorstellen, daß mein süßer Bauarbeiter ohne Erlaubnis so gehandelt hätte.

Im Schutz der Pavillons streifte ich die Handschuhe ab, und ließ mich auf meinen Hocker nieder. Mein nasser Hintern machte ein Geräusch, als ob ich im Matsch gelandet wäre. Ich bekam eine Flasche mit lauwarmen Tee, den ich in kleinen Schlucken trank.

Toni starrte mich lüstern an, als Jupp mich an den Händen nahm und vom Hocker hoch zog. Mit einem weichen Frotteehandtuch tupfte er mich trocken. Ja wirklich. Er tupfte! Einigermaßen trocken gelegt, warf Jupp das Handtuch achtlos auf seine Liege. Vom Tisch nahm er eine Flasche, die ohne Zweifel Sonnenöl enthielt. Nun tat er nicht etwa etwas davon in seine Hand. Nein. Er stellte die Flasche auf den Kopf, und drückte das Öl heraus, während er einmal um mich herum ging. Da ich genau in dem Moment in Jupps Augen schaute, als dieser einen fragenden Blick zu Klaus warf, war mir ein Großteil dessen, was hier ablief, klar. Und ich konnte in etwa abschätzen, was noch alles passieren würde. Und was höchstwahrscheinlich nicht passieren würde.

Aber erst spürte ich Jupps Hände, die das Öl über meinem Körper verteilten. Forsch, wenn es um Rücken oder Beine ging, ließ er es deutlich zögerlicher angehen, als die Brüste an der Reihe waren. Als er diese ohne Widerspruch bearbeitet hatte, war er beim Rest nicht mehr ganz so zurückhaltend. Seine Hand fuhr zwischen meine Schenkel, und es war sicherlich kein Zufall, daß er mit dem Mittelfinger meine Schamlippen der Länge nach teilte und dabei für einen winzigen Moment in mich eintunkte. Das hätte ich gerne noch länger gehabt. Aber ganz offensichtlich war sein Handlungsspielraum eng begrenzt.

Mist!

*

Irgendwann wurde mir bewußt, daß ich das niemals schaffen würde. Der Berg war so riesig, das ich erst einen Bruchteil davon zurück ins L*ch befördert hatte. Zudem wurden meine Pausen immer länger. Jupp hatte wohl den Auftrag bekommen, sich um mich zu kümmern. Klaus und Toni hatten ein kleines Fernsehen angeschleppt und schauten Sport. Ab und an schauten sie zu mir herüber. Von einem Elektrogrill zog eine verführerische Duftwolke zu mir herüber.

Wieder bedeutete mir Jupp unter das Sonnensegel zu kommen. Die größte Hitze war zwar vorbei, aber immer noch war es unerträglich heiß. Ich hatte bestimmt schon zwei Liter Tee getrunken, aber meine Blase machte keinen Mucks. Immer wieder sah ich, wie Klaus einen prüfenden Blick nach mir warf. Ich fühlte mich zwar nicht gut, dafür aber sicher.

Obwohl körperlich fast am Ende, saß das Teufelchen immer noch auf meiner Schulter. Das nächste Mal, als Jupp mich mit dem Öl einrieb, stellte ich einen Fuß auf den Schemel. Erschrocken sah er erst mich an, dann bemerkte ich, wie sein Blick über meine Schulter wanderte. Offensichtlich hatte Klaus abgenickt, was immer auch Jupp vorhatte.

War zu Beginn sein Einreiben zwischen meinen Schenkeln eher eine Angelegenheit von Sekunden, brauchte er jetzt deutlich länger. Mit seinen schwieligen Händen massierte er jede Schamlippe für sich, prüfte den Eingang auf was auch immer, und rubbelte viel zu kurz über meine Klitoris, die sich sofort aufstellte, und nach mehr verlangte. Der Gipfel der Dreistigkeit war aber, als er tief unter mich packte, und seinen vor Öl tropfenden Finger kurz gegen mein Pol*ch drückte. Meinetwegen hätte er auch tiefer bohren können, aber das traute er sich dann doch nicht.

Warum auch immer, auf jeden Fall geleitete er mich nach meinen Pausen immer zu meinem ‚Arbeitsplatz‘.

Dieses Mal nahm er wohl allen Mut zusammen und meinte:

„Du bist eine wirklich ganz ganz tolle Frau. Frau Gudrun.“

Der hellste Stern am Himmel war er wohl nicht, mein Süßer. Aber sein Body … mmmhhhh … lecker!

„Ich bin genau das hier“, sagte ich, und klopfte mit der flachen Hand auf meine nackte Scham. Kleine Öl- und Schweißtröpfchen flogen davon.

„Verstehst du?“

Jupp nickte, aber ich sah den Horizont durch seine Augen schimmern. Ich zuckte mit den Schultern. Nobody is perfect.

*

Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr.

Aus. Schluß. Vorbei. Nichts ging mehr. Rien ne va plus.

Ich stellte die Schubkarre ab, und ließ mich an Ort und Stelle auf den Boden sinken. Mit müdem Blick betrachtete ich das Werk meines Versagens. Vielleicht ein Drittel des Berges hatte ich abgetragen. Vielleicht ein bißchen mehr. Wer konnte das schon sagen. Jupp war herbeigeeilt, nahm mich in seine starken Arme und trug mich in den Schatten.

Nach ein paar Minuten des Ausruhens hörte ich Klaus zu Jupp sagen: „Bring sie unter die Dusche, und paß auf sie auf. Aber denk daran, was ich dir gesagt habe!“

Jupp nahm mich hoch wie eine Feder, und trug mich den Weg zurück, den wir gekommen waren. Besagter Container entpuppte sich in der Tat als Umkleideraum. Und in einer abgeteilten Ecke gab es sogar eine Dusche. Jupp half mir bei den Schuhen. Meine Hände waren kraftlos und die Finger taub.

Das Wasser prasselte eiskalt auf uns nieder. Jupp hielt mich mit einem Arm fest, während er mit der anderen Hand meinen Körper einseifte. Das er seine Jeans anbehielt, zeugte von seinem Respekt, den er Klaus entgegenbrachte. Und ich war viel zu groggy, um doch noch auf falsche Gedanken zu kommen.

Abgetrocknet, und mit ein paar Badelatschen an den Füßen, tippelte ich aufs Büro zu. Klaus und Toni unterhielten sich lautstark. Jupp hatte sich verdrückt. Ihn sah ich an diesem Abend nicht mehr.

Toni kam auf mich zu und nahm meine Hand.

„Ach Mädchen. Du weißt ja gar nicht, was für eine Freude du einem alten Mann gemacht hast!“

Dabei glitt sein Blick noch einmal über meinen nackten Körper. Ein langgezogener Seufzer entlud sich aus seiner gewaltigen Brust.

Klaus nahm mich an die Hand und führte mich zu seinem Wagen.

„Du kannst auf der Heimfahrt schlafen“, meinte Klaus. Und als er meinen Blick sah, antwortete er:

„Keine Sorge. Ich bin fit. Habe zwischendurch ein Nickerchen gemacht.“

Er ließ den Kofferraumdeckel aufspringen, und ich sah, daß der Inhalt meines Koffers wild durcheinander im Kofferraum lag. Mein Liebster hatte den Inhalt des Koffers einfach hineingekippt. Ich entschied mich für Jeans und ein Shirt mit extra großem Armausschnitt. So konnte Klaus mir beim Fahren bequem an die Titten packen. Hoffte ich jedenfalls.

Ich muß wohl sofort eingenickt sein, denn als ich das nächste Mal die Augen öffnete, war es stockfinster, und wir waren auf der Autobahn Richtung Heimat.

Lange schaute ich Klaus von der Seite an.

„Danke, Klaus.“

Klaus schaute mich mit gütigen Augen an.

„Ich habe meine Lektion gelernt, Liebster. Und ich danke dir für diese Erfahrung.“

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