IM INNEREN

Hatte ich zu viel gewollt? Nun werde ich es erfahren.

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Veröffentlicht am 22. November 2021

Fixiert und hilflos. Wie ich es wollte, kein zurück mehr, flaues Gefühl, Andrenalinrausch.

Gleich fängst Du an. Den Versuch, mich im letzten Moment rauszureden, erstickt der Lederknebel im Keim. Du hörst nur ein Stöhnen hören und Sabber sehen. Nochmal ziehe ich an den Fesseln versuche mich zu bewegen. Ich erwische mich zu überprüfen, ob die Fesseln richtig sitzen. Es ist dunkel, ich höre kaum etwas. Wie ich diese Maske hasse und lieben gelernt habe.

Ich freue mich auf dich und habe Angst. Habe ich zuviel gewollt? In Sekunden spielt sich im Kopfkino meine Fantasie ab. Wie weit wirst du gehen, schaffe ich den Weg? Ich werde ihn schaffen müssen, du hast versprochen zu liefern, wie bestellt. Im Internet habe ich dieses Video gesehen und gedacht, so ein Weichei. Ich kann es besser machen oder verstehen. Nicht freiwillig. Ich habe dir die Kontrolle überlassen, nein übergeben. So lange kennen wir uns, haben uns zusammen an meine Grenzen gewagt, du hast sie gefunden und wieder verloren. Sie wandern in deiner Hand, ich lasse sie ziehen. Beide hatten wir unseren Spaß. Du oben, ich unten.

Es ist dieser Augenblick, in dem sich der Schmerz in Lust wandelt, in den Hintergrund tritt, ich mich fallen lassen kann und anfange in ihm zu schwimmen, auf den ich hoffe. Du steuerst diesen Weg, weißt, wie du ihn verlängern oder abkürzen kannst. Du liebst es zu sehen, wie der Schmerz mich ergreift. Du läßt ihn tanzen, erfreust dich an seinem Spiel und kannst meinen Schalter umlegen. Du läßt den Schmerz nicht gehen, er bleibt präsent, du bleibst präsent. Ich nehme ihn weniger wahr und lasse meine Geilheit über deine und seine Macht siegen.

Deine Hand, wie ein Nadelstich, nur Strich mit den Fingern holt mich zurück. Es fällt mir alles wieder ein, die Angstfreude übernimmt.

Dann spüre ich ihn, meinen schlimmsten Feind und besten Freund. Ohne Ankündigung, keine Zeit sich auf ihn einzulassen, bricht er in meinen Körper ein. Nicht still und leise, nein, er will entdeckt werden. Und ich entdecke ihn. Ich schreie in meinen Knebel, morgen werde ich heiser sein. Ich versuche mich zusammenzuziehen, erfolglos. Die Fesseln sind gnadenlos, sie halten mich für dich offen, erreichbar, wehrlos. Meine Existenz reduziert sich, ich denke nur noch an die Schmerzen und die Qualen, die sie bereiten. Ich zucke, schreie, heule, versuche zu betteln. Meine Gedanken fixieren nur noch den Schmerz. Ich wollte ihn, meinen Freund und ich hasse es, ihn als Gast zu haben. Heute wird er ein Dauergast sein, logieren. Du bist gnadenlos stetig, ich werde kleiner und kleiner. Ich spüre nur die malträtierte Stelle an mir. Als gäbe es nichts anderes mehr um mich herum. Es soll aufhören, bitte. Ich zucke in deinem Rhythmus, du hörst nicht auf. Du merkst wie beginne den Schmerz auszublenden, meine Geilheit will übernehmen. Heute hat sie keine Chance, heute gibst es nur Schmerz für mich. Ich wollte es. Du kennst mich und weißt, was du ändern mußt. Du gibst mir keinen Rhythmus, ich kann mich nicht anpassen. Du wechselst die Stärke und Richtung. Egal, wie ich versuche auszuweichen, es trifft mich immer anders. Ich kann nicht mehr richtig schreien, ich Sabber unkontrolliert, die Tränen laufen, ich habe nicht mehr die Kraft mich zu wehren. Ich lasse den Schmerz die Oberhand übernehmen und ziehe mich zurück ins Innerste. Es gibt nur noch die heile Welt in meinem Kopf und meinen spastischen Körper. Ich kann beides trennen und ich beginne es zu lieben. Du hast es geschafft. Du trägst den Schmerz wie eine Salbe an meiner empfindlichsten Stelle auf. Der Schmerz wirkt und geht nicht weg. Ich danke dir, ich liebe ich über alles. Nicht Geilheit und Adrenalin lassen mich das ertragen, sondern meine Liebe für dich. Bitte höre nicht auf, laß mich noch friedlich in der Sonne sitzen.

Es ist nicht zu Ende. Du spürst es, mich stört der Schmerz nicht mehr. Du willst mich sanft aus meiner Immigration abholen. Du änderst die Dosierung der Salbe, die Therapie ist erfolgreich und du beginnst mich zu entwöhnen. Ich sitze in der Sonne und merke, dass sich die Wolken zu ziehen. Nein, bitte mein Schatz, es ist so schön hier. Bitte laß mich noch die Wärme genießen. Ist es die wirklich die Wärme der Sonne oder ist es die Wärme meines Körpers, meiner empfindlichsten Stelle, die du als Ziel hast. Ich beginne meinen Körper zu spüren und die Schmerzen dringen zu mir durch. Ich nehme mein Wimmern wahr und beginne mit hilflosen betteln. Allmählich führst du mich in die Realität zurück. Als erstes schmerzfreie Gefühl spüre ich dich an mir, du hältst mich im Arm. Warum halten mich die Fesseln an Ort und stelle? „Danke mein Schatz, darf ich dich zu einer anderen Reise einladen?“ Ich nicke.

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Diese BDSM Geschichte wurde von MasoBln veröffentlicht.

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