FÜR NADJA – EINE BEICHTE

Ein offener und öffentlicher Brief an die Frau meiner Träume.

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Veröffentlicht am 28. Juli 2021

Liebe Nadja,

danke, dass Du mir den Link zu dieser Website geschickt hast. Ich habe lange überlegt, ob ich Dir diese Zeilen tatsächlich schreiben soll. Aber seitdem ich Dich letzte Woche nach all den Jahren wieder getroffen habe, kann ich an nichts anderes mehr denken, als Deinem Wunsch nachzukommen und Dir in einem öffentlichen und ehrlichen Brief zu schreiben, was ich damals für Dich wirklich empfand und bis heute empfinde.

Du hast gesagt, es gebe die Möglichkeit, Dich wieder öfter zu sehen. Du wolltest als Gegenleistung Ehrlichkeit. Du wolltest, dass ich Dir öffentlich von meinen Gefühlen und Sehnsüchten schreibe. Ich sollte Dir mein Innerstes preisgeben, wozu mir vor Jahren der Mut gefehlt hat. Dies will ich hiermit tun, auch wenn ich nicht glaube, dass ich diesen Brief wirklich veröffentlichen werde. Aber vielleicht ist es wichtig, einfach mal alles aufzuschreiben

Ich lebe nun schon seit fast 6 Jahren mit Melanie in einer Beziehung. Ich weiß, Du bist nicht gut auf sie zu sprechen. Du hast sie schon während unserer gemeinsamen Studienzeit mit Verachtung gestraft. Heute möchte ich glauben, dass ich vielleicht der Grund war. Es war für alle offensichtlich, wie sehr ich sie angehimmelt habe. Als wir dann endlich ein Paar waren dachte ich, ich könne all diese ungestillten Sehnsüchte und dunklen Neigungen hinter mir lassen. Der Irrtum meines Lebens, wie ich heute leider weiß. Ich habe Melanie nie von Dir erzählt. Auch nicht, dass ich Dich letzte Woche getroffen habe. Für sie warst Du damals nur Komilitonin und WG-Mitbewohnerin ihres zukünftigen Freundes.

Ja, damals …

Es kommt mir vor wie gestern.

Ich war vom ersten Moment an völlig fasziniert von Dir. Von Deinem wunderschönen Körper und von Deiner unglaublich dominanten Ausstrahlung. Als Du damals in unsere WG gezogen bist, warst Du vom ersten Tag an die Hauptperson meiner sexuellen Fantasiewelt. Du wusstest, wie sehr Du mich erregst. Ich werde den Abend niemals vergessen, als Du mir lange in die Augen geschaut hast.

„Du bist eher der devote Typ, oder?“

Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich an Deine Worte zurückdenke. Es war mehr eine Feststellung, als eine Frage. Du hattest etwas lange Verdrängtes tief in mir erblickt. Etwas, das weder vor noch nach Dir jemals wieder eine Frau bei mir entdeckt hat. Wie oft habe ich mir gewünscht, damals anders reagiert zu haben. Wie oft habe ich in all den Jahren meine Angst und meine Scham verflucht, die es mir unmöglich machten, Dir die Wahrheit zu sagen.

Natürlich hattest Du Recht. Ich bin sehr devot veranlagt. Du hast es immer gewusst, nicht wahr? Du hast hinter die Fassade geschaut. Ich bin viele Jahre vor meinen Neigungen und geheimen Sehnsüchten davongelaufen. Ich versuche heute ein „normales“ Leben zu führen. Aber meine Fantasien holen mich mit quälender Regelmäßigkeit ein. Die wenigen Bilder, die ich damals von Dir gemacht habe, trage ich auf meinem Handy immer bei mir. Ich denke sehr viel an Dich. An unsere gemeinsame Zeit in der WG und während des Studiums. Es gibt kaum etwas, das ich in meiner devoten Fantasiewelt noch nicht mit Dir erlebt habe. Ich bin süchtig nach Dir. Ich war es die ganzen Jahre.

Und jetzt habe ich Dich nach so langer Zeit endlich wieder getroffen. Nachdem Du weggezogen bist, hatte ich keine Adresse von Dir. Ich hatte immer nur die Hoffnung, dass Du eines Tages wieder zurück kommst. Es war schon ein unglaublicher Augenblick, Dich einfach so in der Stadt zu treffen. Ich musste allen Mut zusammennehmen, um Dich auf einen Kaffee einzuladen.

Du bist immer noch so wunderschön, wie ich Dich in Erinnerung hatte. Wie dumm war ich, Dir das damals nicht zu sagen? Ich hatte solche Angst. Angst davor, was meine Freunde und die Familie sagen würden. Ich hatte Angst, dass sie über mich lachen würden, wenn ich mit einer Frau zusammen wäre, die einen halben Kopf größer war als ich. Die mit ihren unglaublichen Rundungen nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach und dennoch den vollkommensten Körper hatte, den ich mir vorstellen konnte. Ich war einfach nur sehr feige und es tut mir so leid.

Du hattest mich bei unserem kurzen unerwarteten Wiedersehen gebeten, Dir zu schreiben, was ich damals für Dich empfunden habe. Es ist für mich nicht ganz einfach, diese Gefühle in Worte zu fassen. War es Liebe? Wahrscheinlich nicht im herkömmlichen Sinn. Ich denke Liebe ist bei den meisten Menschen ein Zustand, in den sie sich hineindenken, weil sie es vielleicht nicht besser wissen. Ich war damals auf der Suche nach dieser Liebe, nach der einen Prinzessin, die dort draußen irgendwo auf mich wartet. Ich dachte, ich hätte sie gefunden. Ich wollte mit ihr ein Leben leben, wie es Milliarden anderer Menschen auch tun. Heute weiß ich, dass mich diese leidenschaftlose Hülle nicht wirklich glücklich macht. Ich kann vor meiner wahren Bestimmung einfach nicht davon laufen, auch wenn ich es im Laufe der Jahre immer wieder versucht habe.

Ich sehne mich nach hemmunngsloser Leidenschaft. Ich möchte zu einer Frau aufblicken dürfen, ihr hörig sein, ihre Wünsche erfüllen. Ich hatte all diese Phantasien schon damals, als wir gemeinsam in der WG wohnten. Ich denke, Du weißt, wonach ich mich sehne. Du hast es immer gewußt. Vielleicht sogar mehr als ich selbst. Du wusstest was ich tat, wenn ich mich stundenlang in meinem WG-Zimmer aufgehalten habe. Du wusstest, dass ich nackt auf meinem Bett lag und mit den Gedanken bei Dir war. Ich erinnere mich genau an Deine Blicke, als ich dann wieder aus meinem Zimmer kam. Es war etwas Wissendes und Amüsiertes in Deinen Augen zu sehen.

Du hattest damals auch Recht mit Deiner Vermutung, dass ich heimlich an Deine Wäsche gehe, obwohl ich das peinlich berührt immer wieder bestritten habe. Es gab Nächte, da konnte ich es kaum erwarten, ins Badezimmer zu schleichen und mich an Deinen getragenen Höschen zu erfreuen. Ich habe mich so sehr dafür geschämt und mir jedes Mal vorgenommen, es nicht mehr zu tun. Aber ich hatte nicht wirklich die Wahl.

Ich habe auch immer wieder Deine schwarzen Stiefel getragen. Leider habe ich Dich viel zu selten in ihnen gesehen. Aber die wenigen Male, bei denen mir dieser Anblick vergönnt war, haben sich unauslöschlich in mein Gehirn eingebrannt. Du warst in Deinen Outfits immer der Inbegriff des Schönen und Erhabenen. Mit den hohen Absätzen Deiner Stiefel hast Du mich bestimmt gute 10 cm überragt. Wenn du so vor mir standest, war ich eines klaren Gedankens nicht mehr fähig. Ich wünschte, ich hätte mich damals einfach vor Dir auf den Boden geworfen und Dir alles gebeichtet. Ich würde vieles dafür geben, Dich nochmal so sehen zu dürfen.

Am schönsten waren aber die vielen Gespräche mit Dir. Du hattest eine so offene unverkrampfte Art, über Dinge zu sprechen, die mich vordergründig peinlich berührten und mir doch so sehr das Gefühl von Nähe und Verständnis gaben. Natürlich haben wir die meiste Zeit über ganz Alltägliches gesprochen. Aber es gab diese ganz besonderen Momente, in denen du mir Einblicke in Dein Sexleben gabst.

Ich werde wohl nie meine Reaktion vergessen, als du mir erzählt hast, dass du bisexuell bist und auch schon den einen oder anderen Dreier im Bett hattest. Zuerst hatte ich versucht, das Gehörte einfach zu übergehen, aber Du hast nicht locker gelassen. Du hast mich damals gefragt, ob ich mir nicht auch vorstellen könnte, einmal Sex mit einem anderen Mann zu haben. Du hast nur amüsiert geschaut, als ich damals vehemment verneinte.

Heute denke ich, dass Du gewusst hast, wie neugierig und geil ich auf eine solche Erfahrung war. Warum habe ich Dir nicht schon damals gesagt, wie sehr mich diese Phantasie erregt. Wie sehr es mich reizen würde, wenn du mich dazu zwingst. Wie oft habe ich mir in dieser langen Zeit danach vorgestellt, dass Du mich zu einer schamlosen Bi-H*re ausbildest, dass ich große Schwänze b*asen darf und Du jedem meinen Hintern anbietest, der wenigstens ein paar Cent für das Vergnügen bezahlt.

Ich habe wirklich keine genaue Ahnung davon, was du damals zu WG-Zeiten von meinen Aktivitäten mitbekommen hast. Da Du aber absolute Offenheit in diesem Brief verlangt hast, muss ich Dir auch gestehen, dass ich nicht nur an Deiner getragenen Wäsche war, sondern auch Dein Zimmer nach Sexspielzeug durchsucht habe. Ich bin nicht sonderlich stolz darauf, und es tut mir auch aufrichtig leid, aber es gab Zeiten, in denen ich so erregt und so voller Sehnsucht war, dass ich die verrücktesten Dinge angestellt habe. Ich habe in Deiner Kommode die plüschbesetzten Handschellen und den schwarzen Umschnalldildo gefunden. Es war damals mein erster Kontakt mit solchem Sexspielzeug und ich hatte zitternde Hände, als ich es aus der Schublade nahm.

Die Entdeckungen in Deiner Kommode haben damals so vieles verändert. Ich war wie elektrisiert. Jedes Mal, wenn Dich Deine damalige Freundin, von der ich leider den Namen nicht mehr weiss, besucht hat, und ihr beiden dann relativ schnell in Deinem Zimmer verschwunden seid, hab ich mir vorgestellt, was sich wohl hinter diesen Wänden abspielt. Die Vorstellung, dass Du Deine Freundin mit dem Umschnalldildo befriedigst hat mich unendlich erregt.

Es vergeht heute kaum ein Tag, an dem ich mir nicht vorstelle, wie du groß und mächtig mit dem Umschnalldildo vor mir stehst und ich Dich anflehe, ihn in den Mund nehmen zu dürfen. Ich stelle mir vor, wie ich an dem schwarzen Gummi lecke und Du mir den Dildo tief in meinen Mund schiebst. Dann entjungferst du mich. Du stehst hinter mir, Deine Finger suchen sich ihren Weg. Ich spüre das Öl auf meinem Hintern, die zärtlich Massage. Erst ist es nur ein Finger, dann ein zweiter. Mein leises Wimmern und wohliges Seufzen wird lauter. Ein dritter Finger. Ich stöhne laut auf. Es ist ein so schönes Gefühl. Hilflos und gedemütgt flehe ich um mehr …

Du hast mich immer „Kleiner“ genannt. Dieser „Kosename“ hat mir immer eine Gänsehaut und Herzklopfen beschert. Es war fast so etwas wie eine Auszeichnung für mich. Ich denke, Du hast damit mehr gemeint, als nur meine Körpergröße. Ich möchte glauben, dass du damit mein ganzes Wesen auf den Punkt gebracht hast. Den Umstand, dass ich Dir in allen Belangen unterlegen bin, klein in Geist und Tat. Wie gerne sehe ich mich als kleines Männchen, dass Deiner intellektuellen und optischen Dominanz hoffnungslos unterlegen ist.

Ich habe mittlerweile im Internet einen Künstler gefunden, der mit seinen Bildern genau das alles auf den Punkt bringt. Sein Name ist Namio Harukawa. Vielleicht hast Du Lust, nach ihm zu googeln. Ich komme nicht mehr los von seinen Bildern. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, Du hättest ihm Model gestanden. Du hast mich damals gefragt, auf welchen Frauentyp ich stehe. Ich habe Dir irgendeinen Blödsinn von kleinen, zierlichen Frauen erzählt. Ich habe mich nicht getraut, Dir zu sagen, dass Du für mich der Inbegriff von weiblicher Schönheit bist.

Liebe Nadja, es gäbe noch so viel mehr zu erzählen. Mit meinen ungestillten Sehnsüchten und devoten Phantasien könnte ich wahrscheinlich ganze Bücher füllen. Ich hoffe, dass Dir diese wenigen Zeilen einen Einblick in meine Gefühlswelt geben konnten. Ich habe alles so ehrlich niedergeschrieben, wie ich nur konnte. Es war erleichternd und schön, alles in Worte fassen zu dürfen, was mich all die Jahre bewegt hat. Oft hatte ich Tränen in den Augen.

Jetzt habe ich noch eine letzte große Aufgabe vor mir. Ich werde diese Zeilen öffentlich machen. Ich habe Angst davor. Wenn ich daran denke, beschleunigt sich mein Herzschlag und meine Hände werden feucht.

Was wäre, wenn Du dir nur einen Scherz mit mir erlaubt hättest?

Was wäre wenn Du mit meiner Beichte zu meiner Freundin gehst?

Wenn Du diese Zeilen an meine Freunde und meine Familie senden würdest?

Diese Vorstellungen machen mir alle sehr viel Angst. Auf der anderen Seite steht die Aussicht, Dich vielleicht wieder sehen zu dürfen, vielleicht von Dir umarmt zu werden, Deine Wärme zu spüren. Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden werden. Ich ringe seit Tagen mit mir.

Was wird am Ende obsiegen?

Die Angst oder das grenzenlose Verlangen?

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Diese BDSM Geschichte wurde von schosshuendchen veröffentlicht.

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