EIN SCHÜCHTERNER MANN

Ein Mann stößt mir einer Frau zusammen.

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Veröffentlicht am 16. November 2021

Der Zusammenprall

Donnerstag Tag 1. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf

Wie jede Woche, immer dasselbe. Schwer schleppend trage ich meinen Einkauf zur Tür und stelle ihn ab. Der Schlüssel war in der Jackentasche, nach 2 versuchen hatte ich ihn gefunden.

Just als ich den Schlüssel ins Schloss stecken will, damit ich ins Treppenhaus komme, fliegt die Tür auf und eine junge Dame rauscht gegen mich. Meinen Sturz kann ich verhindern und rudere mir den Armen, versuche noch, die Frau aufzufangen, was mir aber nicht gelingt. Die Taschen, die vor der Tür standen bringen sie schlussendlich gänzlich zu Fall.

Mein taumeln endet und ich bemühe mich der Frau auf die Beine zu helfen. Fluchend rappelt sich die Frau auf und schaut mich böse an. „Können sie nicht aufpassen“ werde ich verbal angeschrien. Total überrascht über diesen Angriff stammele ich nur rum. Die Frau in ihrem Kostüm zupft ihre Kleidung zu Recht und sieht dabei ihre blutenenen Knien. Auch die Schuhspitzen sind deutlich von dem Fußabtreter ramponiert worden.

Ich habe die Frau noch nie hier gesehen und bin so perplex das ich auf dieses meckern und motzen überhaupt nicht reagiere. „Wie sehe ich jetzt aus“ fauchte die Frau mich an. Demonstrativ kramte ich ein Taschentuch aus der Jackentasche und reichte es der Frau. „Das werden sie mir bezahlen, darauf können sie sich verlassen“ sagte die Frau und schnappte sich das Taschentuch um ihre knie sauber zu machen.

„Aber ich habe doch nichts gemacht“ stammelte ich vor mich hin. „Nichts“ kam mir fast schreiend entgegen. „Sieht das aus wie nichts“ und zeigte auf ihre zerrissene Strumpfhose und das blutende Knie. Die angekratzten Schuhspitzen vollendeten ihre Vorwürfe. Jetzt erst konnte ich die Frau flüchtig mustern. Ihre Erscheinung ist sehr bestimmend, jung und zielstrebig.

Ohne groß nachzudenken und der Frau aus dem Wege gehen zu können entschuldige ich mich für meinen Fehler, vor der Tür gestanden zu haben. „So einfach kommen sie mir nicht davon. Die Schuhe sind kaputt, meine knie bluten und die Strumpfhose ist zerrissen“ und sie glauben mit einem einfachen „Entschuldigung“ wäre es getan kam mir drohend entgegen.

„Ich werde für den Schaden aufkommen“ sagte ich und nannte meinen Namen ( Schmidt ). Die Frau sah auf das Klingelschild und erblickte meinen Namen. „Ich brauche ein Pflaster“ sagte die Frau und verschwand im Treppenhaus. Ich konnte die Situation nicht deuten und nahm meine Taschen und ging hinterher. „Na los, wird´s bald“ hörte ich von der halben Treppe mir entgegen plärren.

Ich betrat die Treppe und die Frau hatte das Ende der Treppe oben fast erreicht. Ein Wahnsinns Fahrgestell schwang sich da die Treppen empor dachte ich mir. „Blind und lahmarschig“ knallte die Frau mir ihre Stimme um die Ohren.

Die Frau blieb vor meiner Tür stehen. „Aufmachen“, wird´s bald. Ich kam ihrer Aufforderung nach. Völlig überrumpelt stellte ich die Taschen ab und schloss auf. Kaum das die Tür offen war stürmte die Frau in meine Wohnung und verschwand im Bad.

Ich hatte die Frau hier noch nie gesehen und ich wohnte hier schon sehr lange. Ich nahm meine Taschen und folgte in die Wohnung und schloss die Tür. Mit den Taschen ging ich in die Küche und stellte dort den Einkauf ab.

Unwissend was ich nun tun sollte, räumte ich die 1. Tasche aus. Hauptsächlich Dosen, Getränke und Obst. aus dem Bad war nichts zu hören. Ich ging zum Bad und lauschte. „Kann ich ihnen helfen“ fragte ich zögerlich. „Wobei wollen sie mir denn helfen“ fauchte die Frau zurück. Stimmt, wie sollte ich ihr helfen. Blitzschnell vielen mir ihre Schuhe ein. „Ich könnte ihre Schuhe schnell überarbeiten „sagte ich.

Ich zog meine Jacke aus und hängte sie an den Haken der Garderobe legte den Wohnungsschlüssel auf das Highboard.

Just in dem Moment öffnete sich die Tür vom Bad und die Frau kam heraus. „Putzen“ sagte die Frau und hielt mir ihre Schuhe in. Ich nahm wortlos die Schuhe ohne dabei die Frau anzusehen und ging damit in die Küche. Ohne darüber nachzudenken was ich da eigentlich tat. Ich stellte die Schuhe vor den Küchenstuhl ab, kramte dann das Putzzeug für die Schuhe unter der Spüle hervor und stellte es neben die Schuhe. Die Frau stand in der Küchentür und ich wollte mich gerade auf den Küchenstuhl setzen, als mir ihre Stimme um die Ohren flog.

„Jetzt schlägt es aber dreizehn. muss ich hier jetzt blöd rumstehen? Wegen Ihnen sind meine Schuhe ruiniert, meine knie bluten und sie putzen hier rum und lassen mich stehen“ paulte mich die Frau an.

„Entschuldigung“ sagte ich und bot der Frau meinen Stuhl an und wich entsprechend zurück. Ohne darüber ein Wort zu verlieren setzte sich die Frau hin. mit gekreuzten Beinen saß sie da. Ich stand an der Spüle gelehnt. Völlig unwissend, wie ich jetzt die Situation regeln sollte.

Das Schuhputzzeug stand auf der Erde, neben dem Stuhl, direkt neben den Schuhen. „Bleiben sie da jetzt stehen oder warten sie auf die schriftliche Einladung endlich mit meinem Schuh anzufangen“ fragte mich die Frau. “ Ähm ich wollte, also“ stammelte ich vor mich hin. Wie immer wenn eine Frau mich ansprach. Das war schon echt lästig.

„Putzen, Schuhe, schon vergessen“ frotzelte die Frau mich an… „Macht man immer auf dem Boden“ und zeigte mit dem Daumen nach unten. Eigentlich hätte ich jetzt ja sagen können, dass sie sich zum Teufel scheren sollte, aber ich hatte Angst. Mein Problem war, das ich Frauen die resolut auftraten nichts entgegenbringen konnte. Ich kniete mich hin und fing an ihren Schuh zu putzen.

Aus den Augenwinkeln beobachtete ich sie. „Single“ schallte mir die Frage entgegen. Ich nickte nur. „Wenn man eine Frage gestellt bekommt“, dann antwortet man auch sagte die Frau.

„Entschuldigung“ sagte ich. „Ja ich bin Single“ gab ich an und putzte den Schuh weiter. „Warum“ fragte mich die Frau. „Hat sich bisher nichts passenes ergeben“ sagte ich kleinlaut zurück. Die Frau fing an zu lachen.

Den 1. Schuh hatte ich fertig und stellte ihn vor der Frau ab und nahm den 2. „Wie alt“ kam die nächste Frage. „38 Jahre“ sagte ich. „Schon mal verheiratet gewesen“ kam die nächste Frage. „Nein, auch noch nie eine Freundin oder verlobte gehabt. Ich bin einfach zu schüchtern und traue mich nicht Frauen anzusprechen“ sagte ich recht leise und hätte mich für diese Aussage ohrfeigen können. Irgendwie machte mich diese fragerunde an, wusste nur nicht warum. „Also bist du ein Wichser wie er im Buche steht“ sagte die Frau lachend.

„Beruf“ folgte die nächste Frage. „Lagerist einer“ wollte ich den Satz vollenden. „Arbeitszeit“ schallte mir die nächste Frage entgegen. „von 6 — 15.30″ sagte ich eher flüsternd.

„Ein richtiger kleiner Loser“ sagte sie. Auf diese Aussage konnte ich nichts antworten, aber genau darauf hatte sie gewartet. „Ich höre nichts“ kam mir drohend entgegen. „Ja ein kleiner Looser“ sagte ich

Sie lachte. Das klang sogar fast herzlich. ich stellte den 2. Schuh neben den 1. und meinte „fertig geputzt“.

„Wie fertig geputzt. Ganze Sätze sind wohl Mangelware bei dir was“ sagte die Frau. „Die Schuhe sind nun fertig geputzt“ sagte ich kleinlaut.

Die Frau, dessen Namen ich immer noch nicht wusste zog sich ihre Schuhe an. „Geht so“ kam mir lachend entgegen. Ratlos kniete ich in meiner Küche, eine fremde Frau lachte, weil ich ein vermeidlicher Looser war und sie es mir so richtig geben konnte. Ich wollte mich erheben, sah aber den drohenden Zeigfinger schwingen und blieb auf meinen knien.

Die Frau richtig ansehen konnte ich nicht, traute ich mir nicht. Sie ging bis zur Tür, drehte sich um und öffnete den Kühlschrank. „Ein Single wie aus dem Lehrbuch. Fertigprodukte und abgepacktes“ sagte sie lachend. Ihre Beine, die Schuhe und auch den Rockansatz konnte ich sehen, wollte ich aber nicht sehen. Ich ärgerte mich über meine Feigheit. es war doch nur eine Frau, aber das war auch schon das Problem.

„Sieh mich an“ sagte die Frau. Quasi in Zeitlupe wanderte mein Blick an ihr aufwärts. „Die Schuhe gehen gerade mal wieder so, die Strumpfhose die sie zerstört haben. Meine Knie, die nun mit Pflastern der Hässlichkeit geschmückt sind, das werden sie alles ersetzen und bezahlen. Meinen aufgestauten Protest schluckte ich runter. Ich wollte nur noch, dass die Frau meine Wohnung verlässt und endlich verschwindet. „Ups. Mist, das tut mir aber jetzt leid“ sagte die Frau und 3 Eier, die letzten 3, fielen zu Boden. Sie sah mich an und ich hielt dem Blick mehr oder weniger stand.

In die zerplatzten Eier auf dem Boden viel mit einem patsch die Milch. „Och ne, das war aber jetzt echt dumm von mir“ sagte sie mit einem merkwürdigen klingenden Ton. Da die Milchtüte nicht zerplatzt war, half sie mit dem Absatz nach. Der Absatz war nicht hoch, aber für die Milchtüte hatte es gereicht. Die Milch verteilte sich auf dem Boden mit den Eiern zusammen. Jetzt verteilte die Frau die Milcheiersuppe auf dem Fußboden, indem sie die Milchtüte hin und her schubste. Dabei ging sie an den nächsten Schrank und öffnete diesen.

Die eben noch geputzten Schuhe zeigten die Spuren von Milchei. „Das passt ja wunderbar“ sagte sie und Mehl, Zucker und der Reis purzelten auf den Boden. Wütend über mich sah ich zu, wie die Frau nun Milch, Mehl, Zucker und dem Reis in meiner Küche großzügig verteilte… „Hier sieht es so aus, als wenn man mal richtig putzen müsste“ sagte sie und verließ die Küche. Sekunden später ein klimpern und klappern gefolgt von einem scheppern und die Tür flog ins Schloss.

Mit Tränen in den Augen stand ich auf und war dermaßen wütend über meine Blödheit, diese Angst gegenüber Frauen, dass ich nun ein heilloses Chaos in meiner Küche hatte.

Ich schaute aus dem Fenster und sah wie die Frau das Haus verließ, genauso schnell wie bei unserer Kollision. Heulend und wütend ging ich zur Tür und wollte abschließen, wie ich es immer tat. Es gab mir dieses Gefühl der Sicherheit.

Der Schock traf mich tief. Der Wohnungsschlüssel war nicht mehr an seinem Platz. Er war weg. Konnte er ja nicht einfach, denn ich hatte ja aufgeschlossen. Das konnte nicht sein. Ich konnte nicht glauben, dass die Frau einfach meinen Schlüssel so mitgenommen hat. Das klimpern vorhin war mein Schlüsselbund und sie hatte sich den Schlüssel genommen…

Fassungslos stand ich da und überlegte nun wie ich aus der Nummer wie rauskam. Immerhin hatte nun eine fremde Frau meinen Schlüssel für die Wohnung. Ich konnte ja das schloss auswechseln, wäre ich zumindest sicher gewesen, aber dafür war es heute zu spät und das Geld für ein Schloss hatte ich auch nicht über.

Ich räumte die letzte Tasche aus, die ich vorhin in der Küche abgestellt hatte aus und machte mich dann daran, den Fußboden zu putzen. Den Abend hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Eine geschlagene Stunde brauchte ich für den Fußboden.

Der Boden war sauber, die Knie schmerzten. meine Laune kannte keine Grenzen. Um den Abend noch einigermaßen schön hin zu bekommen ging ich erstmal duschen. Frisch geduscht und in meinem Schlabberoutfit ( Jogginghose, T-Shirt und Socken, ohne Unterhose. ) machte ich mir was zu Essen, setzte mich vor den Fernseher und lies mich berieseln… Den Schlüssel und die Frau hatte ich dezent verdrängt. Gegen ungefähr 21.30 Uhr klingelte es an der Tür. Erschrocken darüber, weil ich wieder vor dem Fernseher eingeschlafen war, ging ich zur Tür. Nichts zu sehen. Treppenhaus dunkel, an der Sprechanlage war nichts zu hören.

Traum, oder doch Albtraum. Gerade als ich mich umdrehen wollte, klingelte es wieder. Ein Blick durch den Spion, nichts. Ein „Hallo“ meinerseits in die Sprechanlage, nichts. Jetzt ging aber Licht im Treppenhaus an.

Ich schaute durch den Spion, es passierte nichts. Man hörte auch nichts. Ich nahm meinen Mut zusammen und öffnete die Tür langsam und so leise es ging. Langsam ging ich ins Treppenhaus und schaute nach unten zur Tür. Der Vorteil der Wohnung war es, das man den Eingangsbereich gut sehen konnte. Immerhin war es ja nur ein Treppenabsatz den man bis zu meiner Wohnung brauchte.

Mir viel die Frau wieder ein, die ja meinen Schlüssel hatte. Spielte sie mit mir? Was wollte so eine Frau, die an jeder Hand 10 haben konnte, von so einen wie mich? Ich war der ganz unauffällige Typ Mann, der unbehelligt durch das Leben ging, seinen Job machte, keinen Sex hatte, unzählige Male onaniert hatte, weil die Hemmschwelle eine Frau anzusprechen zu groß war. Mit diesen Gedanken ging ich zurück in die Wohnung und wollte die Tür schließen, als es wieder klingelte. Jetzt langte es mir. Ich betrat das Treppenhaus wieder.

Diesmal aber ging ich runter zur Tür. Mitten auf der Treppe, wie hätte es auch anders sein können, ging das Licht aus. Unten angekommen machte ich Licht. Nichts zu sehen. Kurzer Blick in die Dunkelheit, weit und breit nichts zu sehen. Ich öffnete die Tür und schaute nochmals. Mein Blick blieb am Briefkasten hängen. Ein Brief schaute aus dem Schlitz heraus.

Ich nahm den Brief. Kein Absender, kein Empfängername nichts. Ich ließ meinen Blick nochmals schweifen, machte das Treppenhauslicht an und ging wieder in meine Wohnung. Schloss die Tür und öffnete beim gehen ins Wohnzimmer den Briefumschlag. In den Sessel fallend öffnete ich den Brief und fing an zu lesen.

Rechnungsaufstellung:

Anbei meine Kostenfestsetzung für ihren verursachten Schaden.

Damenschuh, Gr. 39, schwarz, 5,5 cm Leder 399,00 €

Strumpfhose Blickdicht 15,90 €,

Abgebrochener Fingernagel, Maniküre 185,99 €

Mein Blick wurde blass, spinnt die, hat die nicht mehr alle Tassen im Schrank. Fassungslos, wütend und emotional bebend lass ich weiter.

Schmerzensgeld für die Knie 500,00 €

Tränen schossen mir in die Augen, die will mich ruinieren, weil ich ja auch so viel Geld habe dachte ich mir. Eben mal 1.100.89 € für einen Rempler, den ich nicht mal verursacht hatte.

Die Sauerei in meiner Küche nicht mal erwähnend, der geklaute Schlüssel. All das zählte wohl nicht. Abschließend stand da, das ich morgen zur Klärung mich um 17 Uhr unter der Rufnummer 0175-****** melden sollte.

Außer mir vor Wut feuerte ich den Zettel auf den Tisch, und überlegte fieberhaft, wie ich aus der Nummer wie rauskommen sollte. Nichts desto trotz, ich musste ins Bett. Schlafen, der nächste Tag war ja leider noch ein Arbeitstag.

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Diese BDSM Geschichte wurde von denkdirwasaus veröffentlicht.

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