DEVOT

Die dunkle Seite einer Frau.

4.5
(4)
Veröffentlicht am 10. Juni 2021

Ich wache von einem Würgen auf. Mein Magen revoltiert, während ich versuche meine geschwollenen Augen zu öffnen. Nach Luft japsend blinzele ich gegen die Helligkeit des Raumes an und würge erneut trocken. Mein Hirn versucht sich dröhnend durch meine Augenhöhlen zu entfernen und presst sich pochend gegen meine Schädeldecke. Mein Herz rast ungesund und in meinem Mund verwesen mehrere Hundehaufen. Wieder würge ich trocken und kneife meine Augen zusammen. In meiner Wohnung ist es morgens nie so hell. Meine Wohnung befindet sich in einem ausgebauten Kellergeschoss und ist selbst bei Sommerhitze relativ dunkel und immer kühl. Wo bin ich?

Ich höre Wasserrauschen. Wahrscheinlich von einer Dusche. Desorientiert richte ich mich vorsichtig auf und verharre einige Augenblicke in aufrechter Sitzposition, bis meine Übelkeit niedergekämpft ist. Immer noch habe ich keine Ahnung, wo ich bin. Das helle Zimmer ist groß. Ein großer Schrank steht neben einer Tür. Eine kleine Kommode mit einem Plasmafernseher befindet sich daneben. Neben meinem Kopf ist ein kleiner Nachtschrank. Keine obligatorische Lampe steht darauf; stattdessen hängen ein schwarzes und ein weißes Seidenband quer über die Ablagefläche. Sie kräuseln sich, winden sich ineinander. Verwirrt sehe ich mich weiter um. Ich wende zu schnell meinen Blick und brauche einen Moment, bis sich die blinkenden Lichter vor meinen Augen wieder auflösen. Eine neue Übelkeitswelle krampft meinen Magen zusammen. Tief durchatmend kneife ich meine Augen zusammen und lege meine Hände vor mein Gesicht. Wo bin ich?

Mit flatternden Lidern versuche ich mich erneut zu orientieren, doch nichts kommt mir hier bekannt vor. Nichts. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie in diesem Raum. Langsam drehe ich mich in dem großen Bett zur Seite, bis meine Füße unter der Decke hervorlugen und über dem Bettrand hängen. Sie sind nackt. Der durchsichtige Lack auf meinen Zehennägeln glitzert im hellen Licht und malträtiert erneut meine Augen. Vorsichtig rutsche ich weiter über den Rand des Bettes, bis sich meine nackten Kniekehlen einknicken und meine Zehen den weichen Teppich berühren. Jeder Zentimeter schmerzt, den ich vorrücke. Mit zitternden Fingern fahre ich durch mein Gesicht und beruhige erneut meinen revoltierenden Magen durch konzentriertes Atmen. Dann verlagere ich mein Gewicht auf meine Füße und stehe langsam auf. Im selben Moment muss ich meine Hand vor meinen Mund schlagen, als der erste Schub meiner Kotze meine Kehle hinauf kriecht. Ich fühle den weichen, weißen Teppich unter meinen Fußsohlen und drehe mich um. Wieder verwinden mir die Sinne, als der Brechreiz mein Denken übernimmt. Ich tapse mit wackeligen Schritten schnell einige Schritte vorwärts, bis mir neben dem Bett eine weitere Tür auffällt. Sie ist leicht geöffnet und ich kann einige weiße Kacheln im Türeingang sehen. Aufstöhnend haste ich zur Tür. Ein Bad! Vor der Toilette falle ich auf die Knie und übergebe mich.

Es dauert eine Weile, bis ich wieder zu mir komme. Meine Arme schützen meinen Kopf vor dem Fall in die Keramikschüssel. Stöhnend richte ich mich auf. Meine Finger kleben ekelhaft. Ich sehe mich vorsichtig um und stehe dann von meinen schmerzenden Knien auf. Gegenüber von der Toilette ist ein kleines Waschbecken. Ansonsten ist das kleine Bad leer. Ich öffne den Wasserhahn und wasche langsam meine Hände. Das kühle Wasser fühlt sich gut an. Ich forme meine Handflächen zu einer kleinen Schale und schöpfe Wasser. Schmatzend trinke und spucke ich Wasser, bis mein Durst und der ekelhafte Geschmack einigermaßen verschwunden sind. Dann senke ich meinen Kopf und lasse das kalte Wasser über meinen Nacken fließen. Mein langes Haar wird nass, doch das ist mir egal. Langsam schwinden meine Kopfschmerzen, während ich vorgebeugt vor dem Waschbecken hocke und literweise Wasser verschwende. Endlich geht es mir besser. Ich richte mich wieder auf und wringe meine langen, schwarzen Haare aus. Sie sind eindeutig zu lang, doch ich kann mich nie überwinden sie beim Frisör abschneiden zu lassen. Als das Wasser nicht mehr in Bächen aus meinen Haaren fließt, werfe ich es über meine Schulter und erschaudre, als sich die Haarstrählen kalt und feucht auf meinen nackten Rücken legen. Ich will gar nicht wissen, warum ich völlig nackt bin. Im Spiegel leuchtet mich ein unbekanntes Gesicht an. Ich brauche einen Moment, bis ich mich selbst erkenne. Seit wann haben meine Augen diesen Glanz?

Mein Gesicht ist komplett von Schminke und Wimperntusche befreit. Wie kann es sein, dass meine Augen dennoch wie große, blaue Opale in meinem Gesicht leuchten? Ich starre mich selbst einige Minuten verwirrt an, bevor ich plötzlich bemerke, dass das Rauschen der Dusche schon vor einiger Zeit aufgehört hat. Ich richte mich auf und trete vorsichtig einen Schritt zur Tür, um in das Schlafzimmer zu linsen. Nein, niemand ist reingekommen. Ich gehe leise in den Raum zurück, um mich auf die Suche nach meinen Sachen zu machen. Auf dem Boden entdecke ich verstreut eine Jeans. Sie ist nicht meine, also trete ich darüber hinweg und finde eine einsame Socke. Wieder gehe ich weiter. Mein BH hängt über einem Bettpfosten. Ich greife danach und ziehe ihn mir schnell über. Auch mein Top finde ich schnell und meine Jeans liegt halb unter dem Bett. Meinen Slip finde ich nicht wieder, doch das ist mir auch egal. Ich ziehe hüpfend meine enge Ausgeh-Jeans an und ziehe dann mein glitzerndes Diskotop über meinen Kopf. Der Stoff sperrt einen Moment, bevor ich endlich angezogen bin. Ich will mich gerade hinsetzen, um meinen linken Stiletto anzuziehen, als ich mitten in der Bewegung verharre. Direkt neben meinem rechten Schuh liegt ein Kondom. Ein benutztes Kondom. Der Schuh baumelt sinnlos in meiner Hand, während ich versuche zu begreifen, was zur Hölle gestern Nacht passiert ist.

Ich weiß noch, dass ich Feiern war. Meine letzte Semesterprüfung habe ich bestanden und war mit meinen Freundinnen um die Häuser gezogen. Ich habe viel getrunken. Viel, viel mehr als gewöhnlich. Wir waren noch im Shoot gewesen, an mehr erinnere ich mich nicht. Wo zur Hölle bin ich? Was zum Teufel ist gestern passiert?

Mein Schoß brennt schmerzhaft, als sei er wund. Mein ganzer Rücken brennt. Mein Hintern brennt. Meine Oberschenkel brennen. Muskelkater? Vom Tanzen? Oh, Gott, was habe ich nur getan?

Das Kondom ignorierend, die Wahrheit ausblendend, streife ich zitternd meine Schuhe über und wanke langsam zur Tür. Stille herrscht im Flur, als ich die ersten Schritte zur schwarzen Wohnungstür gehe. Ich muss nur hier raus, dann wird alles wieder gut. Dann ist es, als ob nie etwas passiert wäre. Ich husche an zwei Türen vorbei, als mich plötzlich eine Stimme zum Erstarren bringt.

„Cloe“, schnurrt eine dunkle Stimme aus einem der Räume.

Meinen Blick weiterhin auf die Tür gerichtet, verharre ich und versuche einfach nicht daran zu denken, wem diese Stimme gehört. Nein, nein. Ich kenne die Stimme nicht. Ich habe keinen Sex mit diesem Mann gehabt. Nein, nein…

„Komm rein und setz dich.“

Ich bleibe steif stehen. Mein Blick auf die Tür verschwimmt langsam. Nein, nein. Das ist alles nur ein schlimmer Traum.

„Setz dich.“ Nun klingt die schwarze Stimme hart und kompromisslos.

Wie hypnotisiert drehe ich mich zur Küche und trete langsam ein. Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich mich jetzt der Wahrheit stelle. Ich kann ihm alles erklären und alles regeln, damit niemand hiervon erfährt. Niemand wird es wissen. Nein, nein. Niemand wird es erfahren.

Am Herd steht er und wartet, bis ich mich gesetzt habe, bevor er sich wieder zu seiner Pfanne dreht und mir den nackten Rücken zuwendet. Nur eine fadenscheinige Jeans, abgewetzt an genau den richtigen Stellen, bedeckt seinen Körper. Einen Moment spiele ich mit dem Gedanken einfach durch die Tür zu huschen und zu verschwinden, doch dann besinne ich mich anders. Ich muss das erst einmal vom Tisch schaffen, bevor mein Leben weitergehen kann. Sonst lebe ich nur noch mit der Angst, er könnte plötzlich hinter mir stehen. Ich öffne langsam den Mund und atme tief durch. „Ich war gestern betrunken.“

Er reagiert nicht, sondern rührt weiter in seiner Pfanne.

„Das hat gar nichts zu bedeuten“, erkläre ich weiter.

Seine Muskeln bewegen sich unter seiner Haut, als er wortlos die Pfanne hebt und zum Tisch kommt. Der Pfannenwender zittert, nachdem er das Rührei neben den Brötchenkorb gestellt hat. Er setzt sich wortlos gegenüber von mir an den Tisch und sieht mich lange an. Dann senkt er seine Hand in seine Jeanshose und lässt einen Ring auf meinen Teller fallen. Er rollt langsam im Kreis, bevor er zitternd liegenbleibt. „Du hast ihn mir gestern gegeben“, sagt er als Antwort.

Verwirrt nicke ich. Ja, das passt zu mir. Ich hätte Jan niemals betrogen, wenn ich noch meinen Ring angehabt hätte. Niemals hätte ich das Symbol unserer Liebe so beschmutzt. Ich hätte es scheinheilig abgelegt und mich dann dem Sex ergeben. Einer Lust ergeben, die nur von Alkohol ausgelöst werden könnte. Es ist okay, versuche ich mich zu beruhigen. Ich habe Jan betrogen, aber das ist okay. Die meisten Menschen bekommen kalte Füße vor der Hochzeit, es war ein unbedeutender Seitensprung. „Das…“, beginne ich langsam.

„Nein“, erklärt er kalt. „Du hast ihn mir gegeben und dann hast du von mir verlangt, dass ich ihn in den Main werfe.“

Warum hätte ich so etwas Dummes tun sollen, frage ich mich verwirrt und starre ihn an.

„Ich sollte es tun, weil du Angst hattest, dass du ihn nicht weit genug werfen könntest.“ Er lächelt mich an. „Du wolltest ihn so weit wie möglich aus deinem Leben verbannen.“

„Nein“, sage ich nur. Das hätte ich nie getan. Es passt zu ihm, dass er so etwas behauptet. So ist er, der Arsch. Ein geborener Wichser. Wie habe ich nur mit ihm schlafen können?

Ich nehme vorsichtig den Ring in die Hand, lege ihn aber nicht wieder an. Es kommt mir komisch vor, das vor ihm zu tun.

„Doch“, schnappt er kalt. „Ich habe es nicht getan, aber genau das hast du von mir verlangt. Es ist also doch nicht alles so rosarot in eurer Glitzerwelt, nicht wahr?“

Ich öffne den Mund, um ihm zu widersprechen. Doch dann komme ich mir lächerlich vor. Wie kann ich dem Menschen, mit dem ich meinen Verlobten betrogen habe, sagen, dass alles in Ordnung in unserer Beziehung ist? Wie kann ich ausgerechnet ihm so etwas sagen? Jan ist mein Ein und Alles. Er ist mein sicherer Hafen. Er ist perfekt und wir werden in drei Monaten heiraten. Und dieser Mensch wird das nicht verhindern können.

Langsam lasse ich den Ring in meiner Jeanshose verschwinden und nehme mir vor, ihn erst wieder anzulegen, wenn ich mich am ganzen Körper gewaschen habe. Wenn ich mich ganz von seinen unsichtbaren Berührungen und Spuren befreit habe.

„Du willst bestimmt nicht, dass ich Jan von uns erzähle, nicht wahr?“

Ich hebe ruckartig den Blick und starre in sein dunkles Gesicht. Sein schwarzes Haar klebt an seinen Schläfen und beginnt an seiner Stirn schon zu trocknen. Er beugt sich seelenruhig über den Tisch und nimmt sich etwas Rührei. Auch mir gibt er etwas auf den Teller und beginnt dann langsam zu essen. Er weiß genau, wie verzweifelt ich jetzt auf seine nächsten Worte warte. Aber ich gebe ihm nicht den Triumph, zu fragen, was er jetzt vorhat. Schweigend sehe ich zu, wie er langsam isst. Schließlich nimmt er sich auch noch ein Brötchen und bricht sich ein Stückchen ab. Ein Krümel bleibt an seinem Mundwinkel hängen, als er sich das Stückchen in den Mund schiebt. Langsam kaut er und lässt mich zappeln.

Mein Herz rast, als ich nach dem letzten Strohhalm greife. „Ich kann Jan sagen, dass du mich mit… Drogen betäubt hast. Oder… oder dass du mich vergewaltigt hast“, sage ich stockend und komme mir dabei schlecht vor. Wie ein dummes Miststück.

Er verzieht keine Mine, obwohl ich ihm gerade vorgeworfen habe, dass er mich vergewaltigt hat. „Glaubst du, das ändert etwas an der Tatsache, dass du mit mir Sex hattest? Ob freiwillig, oder nicht?“

Mein Atem setzt aus. Nein, es würde rein gar nichts ändern. Wenn Jan erfahren würde, dass ich ausgerechnet mit Loan Sex hatte, wäre unsere Beziehung so oder so vorbei. Ohne mit einer Wimper zu zucken, würde sich Jan abwenden und aus meinem Leben verschwinden. Das ist eine unumstößliche Tatsache; wie habe ich nur ausgerechnet mit Loan schlafen können? Nichts wäre für Jan schlimmer, als zu erfahren, dass ich mit Loan Sex hatte. Das weiß ich, seit ich Jan das erste Mal gesehen habe. Es ist die unumstößlichste Bedingung in seinem Leben – wenn sich jemand mit Loan gut versteht, ist diese Person Jans erklärter Feind. Jan hasst Loan. Er würde mich nie wieder anfassen, wenn er von dieser Dummheit erfahren würde. Wenn er erfahren würde, dass Loan mich angefasst hat. Ich habe keinen blassen Schimmer woran es liegt, dass die beiden sich hassen, doch der Hass ist in jedem Fall tiefer als Jans Liebe zu mir.

Tränen schießen mir in die Augen. „Bist du stolz auf dich?“, frage ich ihn entsetzt. Loan wird alles daran setzen, dass Jan erfährt, dass er mit seiner Verlobten geschlafen hat. Was für ein dreckiger Sieg für den Scheißkerl Loan. Egal, was ich sagen werde; allein der Gedanke, Loan könnte mich auch nur berührt haben, würde Jan zur Trennung verleiten. Meine Kehle schnürt sich zu, als mir klar wird, dass ich in jedem Fall keinen Verlobten mehr habe. Jan hätte mir alles verziehen, doch dies nicht. Niemals.

Loan bricht ein neues Stück von seinem Brötchen ab und runzelt einige Augenblicke die Stirn. Dann legt er das Brötchen weg und greift über den Tisch nach meiner Hand. „Es war nicht geplant, dass…“, beginnt er.

Ich zucke zusammen und lege meinen Hände in meinen Schoß, damit er mich nicht mehr berühren kann. Er fixiert einige Momente meinen Blick mit plötzlich eiskalten Augen, bevor er sich bedrohlich erhebt und mit einer plötzlichen Bewegung alles vom Tisch wischt. Geschirr zerscheppert, während ich überrascht in meinem Sitz zurücksinke, um ihm und den Lebensmitteln auszuweichen. Schließlich setzt er sich halb auf den leeren Tisch und dreht sich zu mir, bis er seine Beine links und rechts von meinem Becken auf den Rand meines Stuhles stellt und mich so einschließt.

„Es. Reicht.“ Seine Stimme hallt kalt, dunkel und bedrohlich durch den Raum, als er sich zu mir beugt. Ich schlucke trocken, als seine riesige Gestalt das Licht an der Zimmerdecke verschluckt, und rutsche tiefer in den Sitz.

Seine Nasenflügel beben, als er tief Luft holt und seine Ellbogen auf seine Knie abstützt. Seine Hände ballen sich Zentimeter vor meinem Gesicht zu Fäusten. „Ich habe mir gerade eine Menge von dir bieten lassen, aber jetzt reicht es! Du meinst, ich hätte dich unter Drogen gesetzt? Du meinst, ich hätte dich vergewaltigt? Ich habe mir deine Frechheiten bieten lassen, weil ich es besser weiß; aber du wagst es tatsächlich, so zu tun, als würdest du meine Berührungen nicht wollen? Als widere ich dich an?“ Er schnauft leise, während ich panisch in seine dunklen Augen sehe. Sein Blick ist der eines Mörders. Schweiß bricht unter meinen Achseln aus, während sich seine Fäuste vor meinem Gesicht ballen und lockern. „Hör mir zu, Cloe“, sagt er leise und kalt. „Gestern Nacht bin nicht ich auf dich zugekommen. Du bist zu mir gekommen. Deine Freundinnen sind in den nächsten Klub gezogen, aber du bist geblieben und zu mir an die Bar gekommen. Du hast mir einen Drink ausgegeben und dann gesagt: Lass uns zu dir gehen und f*cken.“ Seine schwarze Pupille verschluckt jetzt endgültig das Blau seiner Augen. Ich starre auf seine festen Armmuskeln. Er wird mich fertigmachen! Er wird mich schlagen! Panisch rücke ich von ihm ab. Er hat völlig die Kontrolle verloren. Seine Wut hüllt mich ein und ängstigt mich zu Tode.

Er starrt auf mich nieder. „Du wollest, dass ich deinen Ring wegschmeiße. Du wolltest, dass ich mit dir f*cke. Ich wollte das nicht! Ich habe vorgehabt dich mitzunehmen, dich schlafen lassen und am Morgen ein bisschen mit dir zu spielen. Ich wollte dir Angst einjagen und so tun, als hätten wir miteinander geschlafen. Ich wollte dem wunderschönen, rosa Glitzerpärchen einmal vor Augen halten, dass ihr doch nicht so perfekt seid, wie ihr immer denkt. Ich habe dich auf mein Sofa gelegt und bin ins Bett gegangen, doch du bist mir hinterher gekommen. Du hast dich vor mir ausgezogen, Cloe. Du hast dich zu mir gelegt. Du hast mich geküsst. Du hast mich ausgezogen. Ich habe dir gesagt, dass ich nicht auf Blümchensex stehe und du hast nur gesagt: Mach mit mir, was du willst .“ Sein Blick verbrennt mich gnadenlos. „Und das habe ich.“

Ich schnappe fassungslos nach Luft.

„Und glaub mir, Baby, du hast es genossen.“, fährt er gnadenlos fort, „Du hast jede Sekunde genossen. Du hast nach mehr geschrien, als ich schon lange nicht mehr konnte. Du bist fantastisch, geil und hemmungslos im Bett; aber nicht, wenn du Blümchensex hast. Du magst es dreckig und wild. Du magst es, wenn man dich fesselt. Du bist völlig außer Kontrolle geraten, als ich angefangen habe, deinen Hintern zu verdreschen. Und ich bezweifele, dass du jemals so oft gekommen bist, wenn du mit deinem Verlobten gef*ckt hast. Du hast Dinge mit mir gemacht, die Jan niemals erlaubt hätte und du warst dabei unersättlich. Ich habe keine Ahnung mehr, wie oft du meinen Samen geschluckt hast, doch du hattest nie genug.“

Hitze steigt in mein Gesicht und lässt mich schaudern. Ja, manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass der Sex mit Jan ein bisschen zu eingefahren abläuft, aber nie im Leben habe ich das Sperma von Loan geschluckt. Scheiße, ich hatte in meinem ganzen Leben noch keinen S*hwanz im Mund! Es ist widerlich, wie er seine geschmacklosen Gedanken vor mir ausbreitet. Mir wird schlecht bei dem Gedanken, dass dieser Perverse mich angefasst hat. Nie im Leben würde ich mich fesseln lassen. Nie im Leben würde ich es zulassen, dass man mich schlägt. Ich bin eine starke Frau, niemals würde ich mir so ein Verhalten gefallen lassen! Ich bekämpfe den Drang ihm ins Gesicht zu schlagen, als Strafe dafür, dass er sich diesen ranzigen Dreck über mich ausdenkt und richte mich auf meinem Stuhl auf, bis sich unsere Nasen fast berühren.

„Ich gebe dir eine Chance, Cloe“, fährt Loan fort und fixiert dabei mein Gesicht. „Entweder du gehst selbst zu Jan und beendest die Beziehung zu ihm, oder ich werde ihm von uns erzählen. Und ich werde ins Detail gehen, wenn ich es erzähle.“

Ich hebe leicht mein Kinn und sehe ihn hasserfüllt an. Ja, genau das passt zu ihm. Genau so hat Jan ihn mir beschrieben; er ist ein Wichser, ein Arschl*ch, ein H*rensohn und er genießt es von ganzem Herzen das Leben von anderen zu zerstören. Er ist genau der Drecksack vor dem ich immer gewarnt wurde. Ich schiebe meinen Stuhl zurück, bis seine Füße von dem Rand fallen. Dann stehe ich auf. „F*ck dich, Loan. Mach, was du willst!“ Bevor ich mich endgültig von ihm abwenden kann, packt er meinen Arm und dreht mich zu sich.

„Cloe, ich tue dir damit einen Gefallen“, sagt er plötzlich leise und sieht mich eindringlich an. „Du bist geschaffen für einen Mann, der dominierend im Bett ist. Jan ist das nicht; er ist ein Schlapps*hwanz. Er würde dich nie so behandeln, wie du es brauchst. Und du brauchst es so, wie ich es dir gestern Nacht gegeben habe. Du brauchst es, dass jemand die Kontrolle übernimmt. Du brauchst es, dass du dich fallen lassen kannst, du brauchst einen Mann, der dich fertigmacht im Bett. Du brauchst das Gefühl benutzt und gleichzeitig beschützt zu werden.“

„Nein!“, fauche ich ihn an. „Alles, was ich brauche ist Jan! Und den willst du mir wegnehmen, du Scheißkerl.“

Er schweigt einen Augenblick. „Ich will ihn dir nicht wegnehmen, Baby“, lächelt er plötzlich. Dann lässt er mich los. „Ich kenne nur einfach eine Menge Frauen, die besser zu ihm passen, als du. Und ich kenne eine Menge Männer, die besser zu dir passen, als er.“ Sein Lächeln kippt an den Mundwinkeln. „Ich wäre einer davon, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass du mich nach diesem Gespräch noch magst.“

Ich gaffe ihn einen Moment sprachlos an, bevor ich mich umdrehe, langsam zur Küchentür gehe und die Flucht ergreife. Eine Sekunde später öffne ich seine Wohnungstür und spüre, wie er aus der Küche tritt, um mir nachzusehen. Ich werfe einen Blick über meine Schulter und sehe ihn lange an. Sein schwarzes Haar ist mittlerweile getrocknet und steht an der rechten Seite deutlich ab. Sein Bartschatten zeigt, dass er sich heute Morgen nicht rasiert hat. Seine feste, muskelbepackte Brust hebt sich langsam bei jedem Atemzug, während seine nackten Zehen bewegungslos unter seinem Jeanssaum hervorlugen. Seine Augen glänzen im sehnsüchtigen Blau, während er geduldig darauf wartet, dass ich gehe. „Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass ich dich nicht mehr mögen könnte“, sage ich langsam, „ich möchte dich noch nie.“

Hinter mir knallt die Tür, als ich sie fest hinter mir zuziehe und die Treppen hinuntergehe. Egal, was er auch für ein Stück Scheiße ist, er hat in einem Punkt recht: Ich muss es Jan sagen, auch wenn ich damit die Beziehung beende.

*

Obwohl ich wusste, dass unsere Beziehung zu Ende ist, bevor Jan es wusste, brach er mir das Herz; er zuckte nur mit den Schultern und bat nach seinem Ring. Danach war für ihn die Sache gegessen.

Ich öffne einen Schuhkarton und beginne langsam Jans Sachen einzuräumen. Ein Foto, eine vergessene Zahnbürste, ein Buch. Obwohl ich immer noch unter den Nachwirkungen meines Katers leide, nehme ich mir eins von Jans Bieren aus meinem Kühlschrank und trinke es, während ich seine Socken und seine Unterwäsche aus meinem Schrank räume. Obwohl ich mir ganz sicher bin, dass Jan mir mein Herz gebrochen hat, fühle ich mich eigentlich nicht wirklich schlecht. Ich fühle mich sogar richtig… gut. Erleichtert irgendwie. Jan war mein sicherer Hafen, aber er war auch oft einfach langweilig. Er hat meine Witze nicht verstanden, er hat lieber ferngesehen, als mit mir zu schlafen. Ja, irgendwie bin ich froh, dass der Druck wegen der Hochzeit von mir abfällt. Ich bin viel zu jung; der Ring kam viel zu früh. Und doch wollte ich die Zukunft mit ihm verbringen. Er gab mir Sicherheit, Unterstützung und… Langweile. Aber ich bin vielleicht auch einfach zu müde, um meinen Schmerz richtig zu fühlen. Ich kann doch nicht einfach eine zweijährige Beziehung mit einem Gefühl der Erleichterung hinter mir lassen. Ich hatte meine Zukunft mit ihm geplant, wie kann ich dann erleichtert sein? Ja, ich bin einfach nur müde. Bestimmt.

Nach einigen Minuten ausräumen, höre ich schließlich auf und entscheide ins Bett zu gehen. Meine Beinmuskulatur protestiert schmerzhaft, als ich mich aufrichte und zu meinem Bett gehe. Dort bleibe ich am Bettrand stehen und ziehe mich langsam aus. Nackt beuge ich mich zu meinem Nachttisch und ziehe ein Haargummi aus der Schublade, das ich mir ins Haar binde, bevor ich in mein Badezimmer gehe, um mir dort die Zähne zu putzen. Als ich ins Schlafzimmer zurückgehe, verharre ich plötzlich mitten in der Bewegung und drehe mich halb zu dem Wandspiegel neben meinem Kleiderschrank.

Mein schwarzes, langes Haar klemmt in einem unordentlichen Zopf an meinem Hinterkopf und an meinem Mundwinkel klebt noch etwas Zahnpasta, doch das nehme ich nur am Rande wahr. Ich starre fassungslos auf das Spiegelbild meines Rückens und Hinterns und habe das Gefühl, dass der Boden unter meinen Füßen wankt. Gut zwanzig haarfeine Risse sind an meinem oberen Rücken zu sehen, als hätte jemand meinen Rücken mit einer tollwütigen Katze gestreichelt. Auf meinen Pobacken prangen zwei knallrote Handabdrücke, als hätte jemand zuerst seine Hände in Farbe getaucht und dann auf meinen Hintern gelegt. Nur die Abdrücke der Finger sind verwischt und heller, als die Abdrücke der Handflächen. Ich drehe mich vor dem Spiegel und sehe kleine Einkerbungen von Fingernägeln an meiner Taille, als hätte mich jemand grob von hinten gepackt. Meine Brustwarzen sind gerötet und geschwollen. Der sonst rosa Vorhof ist von Bartstoppeln zerkratzt.

Bewegungslos sehe ich mich im Spiegel an. Wie hypnotisiert hebe ich meine Hand und berühre vorsichtig meine Brustwarze. Bisher haben die Männer mit denen ich geschlafen habe nur zärtlich an den Nippeln gesaugt und sie leicht gestreichelt, doch als ich jetzt die wunde, gerötete Spitze anfasse, schmerzt es wie tausend Nadelstiche. Es bildet sich eine qualvolle Botschaft, als ich erneut meinen Nippel zwischen die Finger nehme und leicht drücke. Die Botschaft erreicht mein Hirn und lässt mich gepeinigt stöhnen, doch sie erreicht auch meinen Schoß. Ich spüre, wie sich Feuchtigkeit zwischen meinen glatten Schamlippen sammelt und mich bereit macht für mehr.

Fassungslos stehe ich eingefroren vor meinem Spiegel. Meine Brustwarze schmerzt, aber es ist ein… guter Schmerz. Ganz anders, als wenn ich mir den Zeh stoßen würde, oder mein Fingernagel am Nagelbett einreißt. Der Schmerz tut gut, er prickelt, pocht. Ein scharfes Ziehen an meinem Nippel lässt mich keuchen. Meine Knie beginnen zu zittern, als sich Lust mit diesem Schmerz mischt. Im ersten Moment ist es so, als könne sich mein Körper nicht entscheiden, ob ich Lust oder Schmerz verspüre. Doch dann verbindet sich das Eine mit dem Anderen. Meine Lust wird intensiver, eindringlicher. Mein Schoß pulsiert und füllt sich mit heißem Blut.

Meine Finger immer noch an meinem Nippel, gleitet meine andere Hand über meine schlanke Taille und umrandet langsam die halbmondförmigen Einkerbungen, die Fingernägel an meinem Bauch hinterlassen haben. Sie bluten nicht, sondern sind nur rötliche Abdrücke, die unter meiner Berührung beginnen zu brennen. Meine Brustwarzen ziehen sich zusammen und ich schließe erregt die Augen. Nacheinander male ich vorsichtig mit der Fingerspitze die kleinen Male nach, und lasse meine Fingerkuppe immer weiter nach unten gleiten. Ich berühre meinen Hüftknochen, der sich weich unter meiner straffen Haut leicht abzeichnet und gleite dann zwischen meine Schenkel. Mein haarloser Schamhügel pocht heiß unter meinen Fingern. Ich stöhne laut und durchdringend, kann den Laut nicht aufhalten, der aus meinem Mund dringt. Plötzlich angsterfüllt reiße ich meine Finger von meinem Körper und sehe im Augenwinkel, dass mein Spiegelbild rot vor Scham anläuft. Was mache ich denn da? Was ist denn los mit mir?

Ab und an masturbiere ich, wenn ich allein bin, aber dabei stehe ich nie vor meinem Spiegel mitten in meinem Zimmer. Ich mache es heimlich unter der Bettdecke, wenn niemand mich sehen kann. Wenn niemand mich hören kann.

Schuldbewusst wende ich mich von meinem Spiegel ab und lege mich vorsichtig auf mein Bett. Mein Hintern beginnt zu brennen, als die roten Flecken auf meinen Arschbacken den rauen Stoff meiner Baumwollbettwäsche berühren. Ich drehe mich auf den Bauch und rutsche bis zu meinem Kissen. Meine Brustwarzen werden vom Stoff gequält und ich beiße mir auf die Lippen, um nicht zu stöhnen. Was ist bloß los? Nie stöhne ich. Nie. Selbst wenn ich mit Jan geschlafen habe und gekommen bin, habe ich kaum einen Laut von mir gegeben, sondern nur ein befriedigtes Hauchen. Es gehört sich nicht zu stöhnen. Es gehört sich nicht, dass meine wunden Brustwarzen meine Lust anstacheln.

Ich drehe mich vorsichtig auf meine Seite und schließe die Augen. Doch an Schlaf ist nicht zu denken. Mein Körper brennt wie eine Fackel und schreit nach einem Orgasmus. Der Drang mich zu berühren brennt wie eine Lunte an einer Bombe. Ich unterdrücke erbarmungslos die Geilheit in mir und versuche zu schlafen. Langsam zähle ich meine Atemzüge, doch meine Lust prickelt weiter in mir. Meine Brustwarzen pochen zusammen mit meinem schnellen Herzschlag. Obwohl ich versuche mich zu entspannen, wird der Rhythmus meines Pulses schneller.

Ich ziehe die Decke fest um mich und kneife die Augen zusammen. Das Material der Decke fühlt sich gut auf meiner nackten Haut an. Mein ganzer Körper reagiert sensibel auf die kleinste Berührung, auf den kleinsten Druck. An meinem Hintern pulsiert der Schmerz und sendet Lustsignale in meinen Unterleib. Ich drehe mich auf den Rücken und klemme die Decke in meinen Achseln fest, bevor ich meine Arme steif neben meinen Körper lege. Mein Herzschlag trommelt in meinen Ohren und macht mich wahnsinnig. Ich schlage die Augen auf und starre in die Dunkelheit. Hitze strömt in mein Gesicht, als ich schließlich der Gewalt meiner Lust nachgebe und meine Finger über den dünnen Stoff meiner Decke gleiten lasse. Wärme erfüllt mich, während meine Finger die Decke zur Seite steifen und ich vorsichtig meine Hände auf meine Scham lege. Meine Finger gleiten zwischen meine Schenkel und tauchen zwischen meine Schamlippen. Nässe benetzt meine Fingerkuppen, als ich einen Zeigefinger bis zu meiner Klitoris rutschen lasse. Keuchend atme ich aus und streichele vorsichtig mit einem langen Gleiten über den kleinen Knopf meiner Lust. Ich schließe wieder die Augen und reibe langsam, in kleinen Kreisen über meinen Kitzler und winkele vorsichtig meine Beine an, um meinen Händen mehr Platz zu machen. Dabei verrutscht die Decke und schabt über meine ultrasensiblen Nippel. Ich keuche und schnappe nach Luft, als der Schmerz erneut meine Lust steigert. Ich hebe meine andere Hand von meinem Schamhügel und lege ihn auf meinen linken Nippel. Zwischen Daumen und Zeigefinger drücke ich die Spitze und rolle sie vorsichtig herum, während mein Zeigefinger weiter über meine Klitoris tanzt. Scharfer, eindeutiger Schmerz rollt wundervoll erregend durch meinen Körper. Ich zucke leicht zusammen und meine Hüfte rutscht über das raue Material meines Bettlakens. Mein Rücken und die haarfeinen Risse erzeugen eine neue Qual der Lust, die sich mit dem harten Pochen meines Hinterns mischt. Stöhnend spreize ich meine Schenkel und stemme meine Füße auf die Matratze. Im Rhythmus des tanzenden Finger auf meinem Kitzler beginne ich mich auf dem Bett zu wälzen. Ich drücke meinen Rücken durch, bis nur noch meine Schultern und mein Arsch auf dem Bett aufliegen und der scharfe Schmerz, der durch die Reibung erzeugt wird, Blitze hinter meinen Augenlidern platzen lässt.

Der scheuernde Druck an dem wunden Fleisch brennt, pocht, prickelt und lässt meine Lust auf ein Level gleiten, von dem ich nie etwas geahnt habe. Jeder Zentimeter meines Körpers registriert die Vibrationen meiner Nerven. Jedes Gefühl ist klar und beißend, als lasse der Schmerz alle Unklarheiten, alles Verschwommene messerscharf hervortreten. Die süße Folter zentriert sich in meinem Unterleib, während ich wieder und wieder meine Brustwarzen drücke und rolle. Es brennt und fühlt sich wundervoll an. Meine Finger drehen sich auf meiner Klitoris, immer schneller, immer heftiger, ich wichse mich im Wahn, masturbiere immer rasender, gefangen zwischen Lust und Leid, was beides dasselbe zu werden scheint… bis plötzlich der Orgasmus zubeißt. Der Höhepunkt schlägt seine Zähne in mich und reißt mich in Stücke. Hitze wechselt sich mit Eiseskälte ab und lässt meine malträtierten Sinne schwinden. Mir wird schwarz vor Augen, als die letzte Welle meinen Körper wie eine Dampfwalze überrollt und mir eine Ekstase schenkt, die orgiastischer ist, als alles bisher Dagewesene.

Keuchend schlage ich meine Augen auf und starre an meine Zimmerdecke. In meiner Kellerwohnung ist es dunkel, kühl und still. Dennoch höre ich das Echo meiner Schreie, als brülle mir jemand Fremdes ins Ohr. Mein Körper schmerzt, als sich meine Muskeln langsam lockern und Säure mein wundes Fleisch verätzt. Immer noch durchzucken letzte Ausläufer meines Orgasmus. Selbst diese Ausläufer sind heftiger, als all meine Orgasmen davor. Es dauert ewig, bis der Schmerz und die Lust zu einem dumpfen Pochen abklingen und mich ruhiger werden lassen.

Bis tief in die Nacht liege ich mit offenen Augen in meinem Bett und versuche mir klarzumachen, was gerade passiert ist.

*

Meine Fingerknöchel knacken, als ich ein weiteres Mal gegen die Tür schlage und lauthals verlange, dass Loan die Tür öffnet. Meine Augen brennen, weil ich eindeutig zu wenig geschlafen habe. Es ist mittlerweile vier Uhr in der Früh, doch ich habe es selbst zu dieser Tageszeit nicht geschafft ruhig einzuschlafen. Ich bin hellwach, auch wenn die beiden kurzen Nächte arg meine Nerven strapaziert haben. Ich rufe wieder und hämmere ein weiteres Mal gegen die Tür, auch wenn sich hinter dem schwarzen Holz nichts bewegt. Fast bin ich dankbar, dass Loan keine direkten Nachbarn hat. Auch wenn ich ihn gleichzeitig dafür hasse, dass er sich eine komplett abgeschirmte Privatwohnung über seiner eigenen Bar leisten kann. Jeder in der Stadt weiß, dass er sich sein Geld nicht verdient hat, sondern von seinem Vater gesponsert wird, während andere hart für ihren Erfolg schuften. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund, warum Jan ihn immer gehasst hat. Jan musste für sein Stipendium an der Universität hart arbeiten. Loan bekam seinen Abschluss in Betriebwirtschaftslehre mehr oder weniger geschenkt, als sein Vater eine große Spende der Uni zukommen ließ.

Um zu seiner Wohnungstür zu kommen, musste ich unten in dem IrishPub darauf warten, bis die Bedienungen von den Aufräumarbeiten abgelenkt genug waren, dass ich endlich hinter der Bar die Treppe nach oben steigen konnte. Ich weiß, dass er nie die Tür öffnen würde, wenn ich an seiner separaten Haustür geklingelt hätte.

Mein nächster Schlag gegen das schwarze Holz geht ins Leere, als sich unvermittelt die Tür öffnet. Loan steht halb nackt, nur mit einer Jeans bedeckt, im Eingang und sieht mich an. Es sieht fast so aus, als wäre ich nie weg gewesen. Er trägt noch dasselbe, sein Gesichtsausdruck ist noch derselbe, seine Haltung ist noch dieselbe.

Ich lasse meine Hand sinken und straffe meine Schultern. „Du Scheißkerl.“

Ein tiefes Seufzen erklingt, als er die Luft ausstößt und kurz die Augen schließt. Dann dreht er sich wortlos um und verschwindet in seiner Wohnung. Einen Moment verharre ich an der Tür, dann gehe ich ihm nach. Sein Flur ist wie zuvor aufgeräumt und relativ leer. Links und rechts von dem breiten Eingangsbereich führen Türen in unterschiedliche Räume. Ich erkenne die Tür seiner Küche wieder und auch ganz hinten rechts die Tür seines Schlafzimmers. Doch es gibt noch einige weitere Türen. Loans Rücken verschwindet in einem der unbekannten Zimmer und ich gehe ihm nach. Wut und Angst brodeln bei mir gefährlich nah an der Oberfläche, als ich den Raum betrete. Als erstes fällt mir eine große, schwarze Couch aus Leder in dem Raum auf. Sie ist riesig und füllt die Hälfe einer Wand, bevor sie einen Knick macht und die andere Wand bedeckt. Vor der Eckcouch steht ein tiefer Glastisch. Loan setzt sich auf die Couch und legt seine nackten Füße auf den Tisch. Ihm gegenüber bedeckt ein großer Schrank die gesamte Wand und mittendrin flimmert ein riesiger Flachbildfernseher. Überall stehen Bücher in dem Schrank, doch ich sehe auf Anhieb keine logische Ordnung als System. Neben der Tür bedeckt eine verspiegelte Bar die Wand. Über der Couch hängen Bilder in Öl, die Blumen zeigen. Ich blinzele, als mir auffällt, dass alle Bilder überraschende Ähnlichkeiten mit der weiblichen Anatomie haben. Vielleicht bilde ich mir das aber nur ein.

Loan sieht nicht einmal vom Fernseher auf, als ich den Raum betrete und mich neben ihm aufbaue. „Du verdammtes Dreckschwein“, beschimpfe ich ihn und spüre, wie erneut die Wut in mir hochkocht. „Du hast mein ganzes Leben zerstört! Wegen dir hat sich mein Verlobter von mir getrennt. Wegen dir ist mein ganzes Leben im Arsch! Wegen dir…“ Ich hole tief Luft und spüre, dass ich zittere. „Wegen dir habe ich Jan betrogen. Wegen dir! Du hast mich betrunken gemacht! Du hast deine dreckigen Griffel an mir gehabt. Du hast mich ausgenutzt, als ich nicht mehr zurechnungsfähig war. Du hast meinen Alkoholpegel ausgenutzt, um Jan eins auszuwischen! Du bist ein Scheißkerl“, ich schnappe wieder nach Luft, als meine Stimme bricht und meine Augen wieder anfangen zu brennen, „Du hast alles kaputtgemacht. Mein ganzes Leben hast du kaputtgemacht. Ich… bin nicht… so.“ Eine erste Träne löst sich von meinen Wimpern und ich bekämpfe ein Schluchzen, als er zu mir aufsieht. „Ich bin… das nicht. Ich bin nicht… so, wie du sagst. Ich bin ganz normal , kapiert?“ Eine weitere Träne benetzt meine Wangen. „Ich bin eine selbstständige, unabhängige Frau. Ich mag keine Schmerzen! Ich hasse es, die Kontrolle abzugeben! Du hast… unrecht“, ich schluchze, „Du lügst. Du lügst… Du verdammter… Lügner…“

Er steht von der Couch auf und legt wortlos einen Arm um mich. Sofort versuche ich ihn wegzuschubsen, doch er verstärkt einfach seinen Griff. Ich balle die Hände zu Fäusten und schlage gegen seinen Brustkorb. Ein, zwei Treffer lande ich, bevor mein Blick völlig verschwimmt und ich beginne hemmungslos zu weinen.

„Ich.. bin das… nicht. Du hast unrecht. Du liegst ganz falsch.“ Meine Arme hängen steif an meiner Seite hinab, als er beginnt uns hin- und herzuwiegen. „Du hast unrecht“, flüstere ich leise gegen seine Brust, „Völlig unrecht. Ich… bin so nicht…“

Er zieht mich stärker in seine Umarmung und zieht mich auf die Couch. Nebeneinandersitzend streichelt er meinen Rücken, während ich mein Gesicht an seine Schulter presse und weine. „Wie konntest du nur…? Wie konntest du mich so kaputtmachen? Ich war normal… Ich will wieder normal sein. Ich halte… das nicht aus. Ich will das alles nicht… Mach das wieder rückgängig. Hol die Gedanken aus meinem Kopf! Ich kann… das nicht. Das ist falsch… Falsch…“ Ich weine, bis die Tränen versiegen und nur noch ein unregelmäßiges Schluchzen meine Brust beben lässt. Dann hört er auf, meinen Rücken zu liebkosen und nimmt mein Gesicht in die Hände. Langsam hebt er meinen Kopf, bis ich ihn ansehen muss. Er senkt seine Lippen und küsst vorsichtig meine Wange. Ganz automatisch zucke ich zurück und befreie mich aus seinem Griff. Er kneift die Augen zusammen und fixiert mich streng.

Ein Schauer durchläuft meinen Körper, als ich den harten Blick auf mir spüre und spüre gleichzeitig die Scham, dass dieser Blick mich erregt. Ich habe die halbe Nacht vor meinem Computer gehockt und nachgesehen, was es bedeutet, wenn man Schmerz als lustvoll empfindet. Ich bin auf hunderte Pornos gestoßen und einer war abstoßender als der andere. Ich will das alles nicht. Ich will keinen „Herrn“, dem ich folge leisten muss, sonst werde ich bestraft. Ich studiere Public Management und will später einen guten Job. Ich will mein eigenes Geld verdienen und ein unabhängiges Leben führen. Ich will nicht an irgendwelchen Hundeleinen durch die Stadt gezerrt werden. Und trotzdem reagiert mein Körper auf diesen harten Blick und schwappt vor Lust fast über. Unsicher sehe ich ihn an, während er mich weiterhin wortlos ansieht. Ich schlucke trocken und atme tief durch. Ich will auf eine seltsame Weise diese dunkle Seite in mir entdecken, auch wenn ich vor den Konsequenzen Angst habe. „Willst… du je-jetzt m-mein Meister sein?“, frage ich unsicher, weil ich nicht weiß, wie das alles funktionieren soll. Ich will es entdecken, diese unangenehme Seite meines Charakters, aber ich will nicht, dass ich eine völlige Sklavin werde. Ich traue mich nicht, meine Bedingungen zu sagen, sondern warte mit angehaltenem Atem auf seine Antwort.

Er lehnt sich auf der Couch zurück und runzelt einen Moment die Stirn. Dann sagt er: „Hol mir ein Bier.“

Ich starre ihn fassungslos an. Ja, ich möchte ausprobieren, wie es ist, wenn ich die Kontrolle abgebe, aber ich will nicht einfach rumgeschickt werden. Ich bin keine gratis Haushaltshilfe. Ich atme wieder tief durch. Vielleicht sollte ich ihm einfach seinen Willen lassen. Wenn ich dieses ganze D/s-Ding ausprobieren will, sollte ich auch bereit sein, Kompromisse einzugehen. Vielleicht ist das alles nur von kurzer Dauer und ich kann diese Abart in mir… ausschwitzen. Wie in einer Sauna.

Ich erhebe mich mit wackeligen Knien und gehe in die Küche, um dort aus dem Kühlschrank ein Weizen zu holen. Mit der Flasche in der Hand gehe ich zurück ins Wohnzimmer und stelle es vorsichtig auf den Glastisch direkt neben sein Knie. Um Anerkennung heischend, wie ein dummer Hund, sehe ich ihn an.

Er hebt langsam eine Augenbraue. „Kein Glas?“, fragt er missbilligend. „Und wie, meinst du, soll ich die Flasche öffnen?“

Röte schießt in mein Gesicht. Wütend starre ich ihn an. Er betrachtet mich emotionslos und wartet geduldig, bis ich die Flasche wieder in die Hand nehme und zurück in die Küche gehe. Dort nehme ich mir aus dem ersten Schrank ein Glas und öffne die Flasche mit einem Öffner, der neben den Herdplatten hängt. Langsam gieße ich das Bier in das Glas und achte peinlich genau darauf, dass es nicht zu viel Schaum gibt. Immer noch brodelt sie Wut in mir, doch ich versuche sie zu bekämpfen, indem ich mir vor Augen halte, dass ich dieses Spiel freiwillig mitspiele. Es gehört wahrscheinlich dazu, dass er mich rumschickt und dumme Dinge tun lässt, die er selbst machen könnte. Es geht um Dominanz und Kontrollabgabe. Er ist erfahrener in diesen Dingen und wird wohl besser als ich wissen, was bei diesem Spiel zu weit geht. Ich muss ihm einfach vertrauen. Ich kehre mit dem Bier zurück ins Wohnzimmer und werde schon in der Tür von seiner schneidenden Stimme aufgehalten. „Du willst mir doch nicht tatsächlich ein Weizen aus einem Pilsglas anbieten, oder?“

Ich verharre mitten im Schritt und starre auf die selbstgefällige Person auf dem Sofa. Dann brennt bei mir die Sicherung durch. Wütend stapfe ich auf ihn zu und kippe ihm kurzerhand das Bier ins Gesicht. Schwer atmend sehe ich zu, wie die gelbe Flüssigkeit gegen seinen Hals und seine Brust klatscht und seinen nackten Körper hinunter rinnt. Von mir selbst schockiert sehe ich zuerst das Glas und dann ihn an. Wie habe ich nur so die Kontrolle über mich verlieren können?

Sein finsterer Blick fixiert mich erbarmungslos. „Wisch das auf.“ Er zeigt auf seine Brust und seinen Schritt, der vom herab laufenden Bier durchnässt ist.

Einen Moment bin ich nicht in der Lage zu atmen, bevor ich langsam den Kopf senke und zusehe, wie einige Tropfen glitzernd seine straffen Muskeln hinunter fließen. Ich will mich gerade umdrehen und ihm einen Lappen holen, als er erneut leise zu Wort meldet. „Wisch das auf. Mit deiner Zunge“, setzt er hinzu. Sein Blick brennt sich erbarmungslos in meinen. „Auf die Knie, jetzt.“

Mein Blick huscht zu seiner Brust, dann wieder zu seinen Augen. Ich kann das nicht, stelle ich fest. Ich kann das einfach nicht. Ja, es erregt mich zu sehen, wie sein dunkler Blick auf mir ruht. Es erregt mich zu sehen, dass sich eine Wölbung unter seiner Jeans erhebt, aber ich kann das nicht. Ich kann mich nicht einfach vor ihn hinknien und die glitzernden Tropfen von seiner Brust lecken und das Bier von seinem Schritt saugen. Ich will es, auf eine seltsame Art und Weise, aber jetzt ist mir das einfach zu viel. Ich dachte, dass wir langsam beginnen würden, doch in diesem Moment ist es nicht langsam. Es ist zwanzig Schritte zu weit.

„Es tut mir leid“, flüstere ich. „Aber ich kann das nicht.“ Ich straffe meine Schultern und drehe mich langsam von dem verführerischen Mann auf der Couch ab, um wieder zu gehen.

„Komm her, Cloe“, sagt er sanft, dennoch klingt es wie ein Befehl.

Ich bleibe stehen, als sich mein Körper sehnsuchtsvoll zusammenzieht und wende mich ihm zu.

„Setz dich zu mir.“

Wie hypnotisiert gehe ich zu ihm und setze mich neben ihn auf die Couch. Er legt einen Arm um mich, während ich versuche seinem eindringlichen Blick auszuweichen. Ich habe gerade akzeptiert, dass ich es nicht kann, wenn ich nüchtern bin und nun sitze ich ein weiteres Mal neben ihm. Er nimmt mein Kinn in seine große Hand und dreht mein Gesicht, bis er mir in die Augen sehen kann. „Du hast im Internet recherchiert und das ist gut. Es sollte dir eigentlich das Gefühl vermitteln, dass du nicht allein bist. Dass du normal bist. Stattdessen glaubst du jetzt alles zu wissen. Aber… Du hast keine Ahnung, Baby.“ Er lächelt leicht. „Es geht nicht darum, dass du mir ein Bier holst, oder mich Meister nennst. Das sind nur kleine Dominanzspielchen; der Anfang, der im Bett sein Ende nimmt. Eigentlich will ich, dass du die Kontrolle abgibst, wenn wir miteinander schlafen. Ich weiß, wie viel du brauchst und verträgst. Wahrscheinlich besser als du selbst. Aber das gehört nur zu unserem Privatleben, wenn du dich auf mich einlässt. Alles was darüber hinausgeht, ist allein dein Leben. Ich will dich nicht völlig beherrschen. Mir macht es Spaß zu sehen, wie eine unabhängige, stolze Frau in meinen Armen anschmiegsam, willenlos und weich wird. Darum geht es für mich, verstehst du?“

Ich nicke langsam und betrachte hingerissen das warme Blau seiner Augen.

„Du wirst dich mir immer widersetzen, weil du die Strafen genießen wirst. So wie ich es genieße, die Strafen zu geben. Doch du kannst dich mir nicht widersetzen, wenn du nur noch eine gebrochene Frau bist. Ich will dich stolz und aufrecht. Und ich werde dich willenlos und devot sehen. Dafür brauche ich nicht den Namen Meister, Herr oder Sir. Das ist antiquierte Scheiße aus dem Internet. Immer wenn du mich bei meinem Namen nennst, wird das für dich dieselbe Wirkung haben, verstanden?“

„Ja… Loan“, sage ich leise und spüre gleichzeitig, dass jetzt, mit diesem Wissen, der Klang seines Namens eine ganz andere Wirkung auf mich hat. Wärme breitet sich in meinem Inneren aus. Plötzlich symbolisiert dieser Name alles für mich, was ich mir je gewünscht habe. Irgendwie ist sein Name der Inbegriff von Sex und Tabulosigkeiten. Von Lust, die meinen Körper wie scharfer Alkohol in meinen Kopf steigt und mich innerlich wärmt.

„Willst du dich auf mich einlassen? Wirst du mir vertrauen? Wenn es zu weit geht, sag es mir, aber du wirst nicht wieder versuchen einfach zu verschwinden.“

Ich atme tief durch und treffe meine Entscheidung. „Ich will es. Ich will das alles… Loan.“ Mein Herz zieht sich aufgeregt zusammen, als ich die Worte spreche. Ich will es wirklich. Ich möchte es ausprobieren und sehen, ob es nur etwas von kurzer Dauer ist, oder mehr. Ist das nur so eine Art Phase in meinem Leben? So wie es eine Phase in meinem Leben gab, als ich nur noch in Röcken zur Schule gegangen bin? Vielleicht kann ich diesen Teil meiner Selbst eines Tages hinter mir lassen und wieder ganz normal sein. Doch bis dahin muss ich es ausprobieren und versuchen mich selbst zu finden. Im Moment brauche ich das. Ich muss es einfach versuchen.

Ein Glitzern glimmt in seinen Augen auf, als er wieder mein tränennasses Gesicht zu seinen Lippen zieht und langsam meine Tränen wegküsst. Mir wird warm, als sein heißer Atem mein Gesicht streift. „Ich möchte“, haucht er leise. Dennoch klingt seine Stimme fest und hart. „Dass du dich ausziehst. Langsam.“ Er lässt mein Gesicht los und zieht leicht an meiner Hand, bis ich dem Druck folge und aufstehe. Kurz sehe ich ihn bewegungslos an, bevor ich mit zitternden Fingern nach den Knöpfen meiner Bluse greife. Ich weiß, dass ich alles andere als sexy bin, wenn ich wie ein verschrecktes Kaninchen langsam meine Kleindung ablege, doch genau dieser leicht erregte, aber auch ängstliche Gesichtsausdruck scheint Loan nicht zu stören. Ich öffne nacheinander die kleinen Perlmuttknöpfe und werde mit jeden Knöpfchen sicherer. Mein Dekoltée klafft zwischen dem Stoff auf und einen Moment frage ich mich, ob es eine gute Idee gewesen war, heute keinen BH anzuziehen. Doch dann sehe ich das anerkennende Leuchten in seinen Augen und bin stolz auf meine Entscheidung. Meine Finger gleiten über meine Taille, als ich den Stoff auseinanderschlage und ziehe ihn vorsichtig von meinen Brüsten. Der Stoff verhakt sich einen Augenblick an meiner nackten, harten Brustwarze, bevor er zur Seite gleitet und ihm das nackte Fleisch meiner Brüste zeigt. Loan lächelt leicht und lehnt sich in die Polster zurück. Seine Augen gleiten langsam über meine Brüste nach oben, über meinen schlanken, hellen Hals, über mein Kinn und bleiben an meinen Lippen haften.

Ich lecke unwillkürlich über meine Unterlippe und öffne währenddessen den Knopf meiner Jeans. Hitze erfüllt mich und lässt meine Schamlippen anschwellen, als ich die harte Wölbung in seinem Schritt sehe. Sehnsucht durchdringt meinen Schoß mit einem ziehenden Schmerz. Ich ziehe meinen Reißverschluss langsam nach unten und lasse den Stoff auseinanderfallen, bevor ich mich bücke und die Hose langsam mit einer perlenden Bewegung von meinem Hintern ziehe und zu Boden fallen lasse. Dann richte ich mich wieder auf und gleite aus den Ärmeln meiner Bluse, die einen Moment später ebenfalls den Boden schmückt. Ich steige aus meinen flachen Ballerinas und meiner Jeans, die wie eine Acht auf dem Teppich zurückbleibt und tauche meine Finger in den Bund meines kleinen, schwarzen Slips.

„Dreh dich um, wenn du deinen Tanga ausziehst.“

Ich verharre in der Bewegung und wende ihm dann meinen Rücken zu. Weit beuge ich mich vor, bis sich mein Arsch ihm entgegenwölbt und strecke meinen Rücken durch, bevor ich meine Finger um den Stoff meines Höschens lege und ihn langsam hinunterziehe. Ich weiß, dass er jetzt einen genauen Ausblick auf meinen Arsch, die Spalte dazwischen und meine geschlossenen Schamlippen hat, die unter der runden Wölbung meines Hinterns aufblitzen. Ich weiß auch, dass ich nicht verbergen kann, dass Feuchtigkeit zwischen meinen Labien glänzt. Lust und Scham kämpfen in meinem Inneren um die Vorherrschaft, doch meine Neugier gewinnt. Ich streife den Slip bis zu meinen Knöcheln hinunter und bleibe noch ein paar Augenblicke in der vorgebeugten Position, bevor ich mich aufrichte und umdrehe. Meine Hände lasse ich dabei zu meinem Haar gleiten und öffne meinen Zopf, sodass die Kaskaden meines schwarzen Haars sich über meine Schultern ausbreiten. Wie selbstverständlich beginne ich meinen Bauch zu streicheln, über meine Brüste zu fahren und mich langsam und sinnlich vor ihm zu bewegen. Ihn fest im Blick, genieße ich seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit, als ich langsam meine Brustwarzen liebkose.

Loan langt neben sich nach einem Kissen und schmeißt es zwischen seine Füße. „Komm her und knie dich hin.“

Noch vor ein paar Minuten hat mich die Vorstellung abgeschreckt, mich vor ihn zu knien wie eine Sklavin und ihm zu Diensten zu sein. Doch jetzt rauscht das Blut träge und dickflüssig durch meinen Körper und alles, was ich noch möchte, ist, ihn zu befriedigen. Ich möchte seine Lust wecken, möchte Zentrum seiner Leidenschaft sein. Ich gehe zwei Schritte auf ihn zu und knie mich auf das Kissen. Seine Brust riecht nach frischem Bier und ich lege meine Hände auf seine Oberschenkel, als ich mich vorbeuge und meine Lippen auf seine Brust lege. Meine Zunge wischt langsam über die glitzernden Tröpfchen und nimmt den Geschmack von Alkohol und seinem Moschus auf. Ich atme tief durch die Nase und sein ganz eigener, männlicher Duft füllt meinen Kopf. Mir wird schwindelig, als ich erneut einatme und langsam seine Muskelstränge mit meinen Lippen, Zähnen und meiner Zunge nachzeichne, bis ich seine Brustwarze erreiche und an ihr nippe. Dann sauge ich leicht an ihr und sehe zu Loan auf. Sein starkes Kinn ruht nahezu auf seiner Brust, während er mit dunkelblauen Augen zu mir herabsieht. Seine Finger greifen in mein Haar, während meine Zungenspitze die flache Spitze seiner Brustwarze umfährt. Ein leichter Druck an meinem Kopf sagt mir, dass er genug davon hat und ich mich der eigentlichen Aufgabe widmen soll.

„Mach meinen Gürtel auf.“ Sein Grinsen ist dreckig.

Ich öffne mit fahrigen Bewegungen seinen Gürtel und ziehe ihn langsam aus den Jeansschlaufen, bis ich das Lederteil in der Hand halte. Ich lege den Gürtel einmal zusammen und atme tief durch, bevor ich den Gürtel wie eine Opfergabe anbiete. Sein Grinsen wird noch ein bisschen breiter, als er mir das Lederteil aus der Hand nimmt und sorgfältig betrachtet. Mir wird heiß bei dem Gedanken daran, was er jetzt vorhat. Sein Blick ruht unverwandt auf mir, bevor er schließlich den Gürtel beiseite legt.

Ich schlucke trocken und lege meinen steifen Finger auf den Bund seiner Jeans. Vorsichtig öffne ich den Knopf und ziehe den Reißverschluss hinunter. Sein S*hwanz liegt steif und hart an seiner straffen Bauchdecke, als ich den Reißverschluss ganz aufziehe. Er hebt sein Becken und ich ziehe den Stoff von seiner Hüfte, bis sich das harte Fleisch mir entgegenstreckt, wie eine Blüte der Sonne. Sein S*hwanz ist lang; länger als ich bei der Wölbung vermutet habe. Ich schlucke, bevor mir klar wird, dass ich ihn schon einmal in mir gehabt haben muss und er in mich hineinpasst. Nur erinnern kann ich mich nicht mehr daran.

Meine Finger legen sich ganz selbstverständlich um das harte Fleisch und ich kann unter der samtigzarten Oberfläche den wütenden Puls seines Herzens fühlen. Erstaunt und gleichzeitig erregt, betrachte ich die dicke Eichel, aus deren Öffnung der erste Tropfen seiner Lust rinnt. Die Träne seiner Erregung läuft über den dicken Kopf seines Schafts und sammelt sich dann unter der faltigen Vorhaut. Ich umfasse den Schaft und bin nicht erstaunt, dass sich meine Fingerspitzen kaum berühren können, wenn ich ihn in die Hand nehme. Vorsichtig ziehe ich die Vorhaut von seiner Eichel und beobachte, wie sich der große Kopf aus der Ummantelung schält. Sein S*hwanz ist gerade und dick, doch kleine, bläuliche Adern ziehen sich am Stamm entlang. Genau unter seiner Eichel zeigt sich die feine Hautverbindung zwischen Schaft, Vorhaut und Eichel. Ich berühre sie vorsichtig und zucke zurück, als sich der rötliche Kopf pulsierend erhebt. Oh, Gott… Er wächst noch!

Fasziniert lasse ich seine Haut zurück gleiten und sehe zu, wie die Eichel nun ein großes Stück aus der schützenden Haut hervorlugt. Noch nie hatte ich bisher die Chance das zu sehen. Meist sollte ich beim Sex nur die Beine öffnen. Nun habe ich erstmals die Möglichkeit das Geschlecht eingängig zu betrachten. Über der dicken Wurzel seines Stamms kräuseln sich gekürzte Schamhaare, die im hellen Licht der Wohnzimmerlampe wie fein gesponnenes, schwarzes Gold glänzen. Ich fahre vorsichtig durch das Haar und befühle sie samtige Struktur, bevor ich mich wieder dem Geschlecht zuwende. Seine Hoden hängen schwer und voll unter dem Stamm. Ich betaste vorsichtig die geriffelte, weiche Haut und fühle wie sich meine Erregung zwischen meinen Schenkeln vertieft. Langsam beuge ich meinen Kopf und drücke mein Gesicht fest gegen seine Erektion und die Hoden. Tief ziehe ich seinen männlichen Duft in mir ein und schließe genießerisch die Augen. Er duftet nach Moschus, Mann und Wald. Mein Schoß zieht sich vor Lust zusammen, während meine Wange an seinem harten Fleisch reibt. Schließlich lege ich meine Finger um die Hoden und befühle sie vorsichtig. Unter der seidigen Haut ertaste ich zwei dicke Kugeln, die zwischen meinen Fingern hindurchschlüpfen, bevor ich sie richtig zu fassen bekomme. Leicht drücke ich die Eier in dem samtigen Sacke hin und her. Meine Fingerspitzen prickeln und mein Herzschlag wird schneller, als ich beobachte, wie sich sein S*hwanz zur vollen Größe erhebt und die Vorhaut zurückrollt. Loan brummt zufrieden und wieder zucke ich zusammen. Ich habe mich bei meinen Berührungen unbeobachtet gefühlt. Doch natürlich ist Loan noch da und sieht mir zu, wie ich nackt vor ihm kniend, mit glänzenden Augen seine Erektion bearbeite. Sein Blick brennt sich in meinen, als ich langsam meine Hand über den Schaft gleiten lasse und die Vorhaut seine Eichel rauf und runter schiebe. Dann senke ich meinen Blick wieder. Die feine Haut lässt den Kopf seines S*hwanzes halb verschinden, bevor er wieder auftaucht. Neue, glänzende, klare Tropfen bilden sich an der kleinen Öffnung auf der Kuppe seiner Eichel und benetzen seine Haut.

„Küss mich“, befiehlt Loan mir plötzlich und greift nach einigen Strähnen meines dicken Haars, um mich zu ihm zu ziehen.

Ich senke meinen Mund auf seinen S*hwanz und spüre, wie sich die Sehnsuchtstropfen zwischen meine Lippen drängen. Wieder hebe ich den Kopf und berühre vorsichtig mit meiner Zunge meine Unterlippe, um den Geschmack zu testen. Sein klarer Vorsaft schmeckt salzig, herb, nach Moschus und Mann. Kein wirklich angenehmer Geschmack, und doch erregend und süchtig machend. Irgendwie wie warmer, feuchter Sommermoos riecht, so schmeckt es. Und doch ganz anders. Leicht streng und doch… lecker.

Ich senke wieder meinen Kopf und lasse meinen offenen Mund über die Eichel gleiten. Meine Zunge wischt die Tropfen auf, auf der Suche nach allen Nuancen seines Geschmacks. Sein Duft hüllt mich ein und steigt mir zu Kopf wie Whiskey. Scharf und brennend, aber auch wärmend. Die Muskeln meines Unterbauchs ziehen sich vor Lust zusammen, als ich meine Zunge den Stamm entlang gleiten lasse und der Struktur seiner Adern folge, bis mein Mund seine Hoden berührt. Ich zögere einen Moment, bevor ich schließlich mit den Mund seinen Hodensack berühre und den Geschmack aufnehme. Mein Speichel badet langsam seine Eier, während meine Finger weiterhin die schlüpfrig werdende Haut massiert. Loan stöhnt leise und legt seine Hände an meinen Hinterkopf, als ich meinen Mund öffne und einen Teil seines Sacks schlucke. Meine Zunge malt lange, träge Kreise auf der geriffelten, haarlosen, seidigen Haut und ich genieße sein neues Stöhnen. Dann entlasse ich seine Hoden aus meinem Mund und lecke langsam den Stamm seines S*hwanzes wieder hinauf. Auch wenn ich nackt vor ihm sitze, demütig vor ihm knie und all seinen Befehlen folge, habe ich nicht das Gefühl wirklich erniedrigt zu werden. Ich suhle mich in dem befriedigenden Gefühl, seine Lust anzustacheln und zu bestimmen, wie und wann ich ihm Lust bereite.

Meine Finger rollen weiter über die flüssige Haut seiner Hoden und massieren seine Eier, während ich zu Loan aufsehe und meine Zungenspitze in die Öffnung seiner Eichel drücke. Als er mit dunklen Augen zu mir hinuntersieht, hebe ich meinen Kopf und atme einmal tief durch. Erregung durchzuckt mich, als ich das erwartungsvolle Glänzen in seinen Augen sehe. Langsam, den Moment bis zum Letzten auskostend, öffne ich meinen Mund und lecke über meine Mundwinkel. Seinen Blick fest erwidernd, senke ich Stückchen für Stückchen meinen geöffneten Mund. Schließlich füllt sich mein Mundraum mit seinem heißen Fleisch und ich bin überrascht, dass mein Mund im selben Moment fast austrocknet, so schwül ist die Hitze seines S*hwanzes. Ich sammele einigen Speichel, bevor ich meinen Mund weiter senke, bis seine ganze Eichel meinen Mund vollständig ausfüllt. Meine Mundwinkel brennen von der scharfen Dehnung, als ich versuche noch ein kleines bisschen mehr von ihm zu schlucken. Meine Lippen spannen sich direkt unter seiner Eichel um die Vorhaut, während meine Zunge über das feste Fleisch huscht. Ich sauge vorsichtig, dann kräftiger und höre wieder das wunderschöne Stöhnen von Loan, das sich tief in seiner Kehle verhakt und plötzlich abreißt.

Er atmet einmal tief ein, bevor er den Druck an meinem Hinterkopf erhöht. „Tiefer.“

Ich reiße meine Augen auf, als er unvermittelt tiefer in meinen Mund eindringt und auf mein Rachenbändchen trifft. Meine Hand schnellt nach oben und legt sich auf seine Brustmuskeln, um ihn aufzuhalten. Mein Würgereflex setzt ein und ich kralle mich in seine Haut. Ungnädig drückt er mein Gesicht tiefer auf sein Fleisch und ich würge wieder.

„Atme durch die Nase“, erklärt er mir, ohne seinen Griff zu lockern.

Ich atme langsam ein, während Tränen meine Augen füllen. Jetzt fühle ich mich gar nicht mehr so stark und zu meinem Erstaunen merke ich, wie sich mein Körper bei seinem harten Tonfall vor Lust schüttelt. Ich sehe mit großen Augen zu ihm auf, atme langsam und konzentriere mich, bevor ich dem Druck seiner Hände nachgebe und ein weiteres Stück seines S*hwanzes schlucke. Meine Kehlenmuskulatur sperrt sich schmerzhaft, bevor ich sie endlich entspannen kann und der dicke Kopf seiner Eichel mein Rachenbändchen überwindet und in meinen Hals eindringt. Wieder muss ich gegen das Würgen ankämpfen und schließe meine Augen. Bevor ich das unangenehme Gefühl ganz bekämpft habe, verstärkt sich ein weiteres Mal sein Griff und er zieht meinen Mund gnadenlos auf seine Erektion. Meine Finger ballen sich an seiner Brust zur Faust, als mein Körper gegen das Eindringen rebelliert, doch Loan zwingt meine Lippen immer weiter über seinen Schaft. Hilflosigkeit macht sich in mir breit, während sein S*hwanz bis zur Wurzel in meinem Mund verschwindet.

„Oh, mein Gott“, stöhnt er und legt den Kopf in den Nacken.

Hilflosigkeit und Erregung. Beides durchzuckt mich wie elektrische Spannung und lässt meine pulsierende Vagina zucken. Meine Brustwarzen reiben plötzlich über das Leder der Couch zwischen seinen Beinen und senden heiße, eindeutige Botschaften in meinen Schoß. Angewidert von mir selbst kämpfe ich gegen die Erregung an. Er benutzt meinen Mund, wie es ihm gefällt und ich genieße das? Was ist bloß falsch an mir?

Meine kühle Nasenspitze berührt sein Schamhaar und einen Moment lässt der Druck an meinem Hinterkopf ab. Ich atme langsam ein und aus, bis der Würgereflex endgültig verschwindet, dann hebe ich vorsichtig meinen Kopf und lasse meine Lippen eng an seinem S*hwanz hinauf gleiten. Seine Finger lassen von meinem Hinterkopf ab und legen sich sanft um mein Gesicht. Er sieht mich liebevoll an und streichelt eine Haarsträhne von meiner Stirn, bevor er mein Gesicht zwischen die Hände nimmt.

„Jetzt f*cke ich dein Gesicht“, schnurrt er leise.

Ich starre ihn mit großen Augen an, als er auch schon seinen Griff um meinen Kopf verstärkt und zustößt. Sein S*hwanz windet sich in meine Kehle und malträtiert meinen Hals. Panisch kralle ich meine Fingernägel in seine Brust und gebe einen gurgelnden Laut von mir. Er zieht sich zurück und Dankbarkeit erfüllt mich für einen kurzen Moment. Dann stößt er wieder zu, hart und unaufhaltsam. Ich stöhne gegen seinen S*hwanz, als die dicke Eichel erneut meinen Rachen überwindet und meinen Hals füllt. Diese Behandlung ist schmerzhaft und dennoch… geil.

Plötzlich wird mir bewusst, dass ich nichts gegen diese Stöße ausrichten kann. Ich knie völlig nackt vor ihm, wie eine Sklavin aus dem alten Rom und bin ihm völlig ausgeliefert. Scham lässt mich erröten, weil ich es zugelassen habe, dass es so ausgeht. Und gleichzeitig kämpft meine Geilheit in mir um die Vorherrschaft. Feuchtigkeit tritt zwischen meinen Schamlippen aus und macht mich geschmeidig und bereit für mehr. Glänzende Nässe sammelt sich tief in meinem Schoß. Ihm so ausgeliefert zu sein… so völlig die Kontrolle abzugeben und mich seinen Wünschen zu beugen… Es erregt mich. Oh, Gott, was bin ich nur für ein kranker Mensch?

Ich kralle mich fester in seine Brust und kämpfe gegen die fürchterlich erregenden Gefühle an, die mein klares Denken auslöschen und mich völlig willenlos machen, als er ein drittes Mal unaufhaltsam in meinen Hals stößt. Dann hält er unvermittelt inne.

„Du willst, dass ich dein Gesicht f*cke. Tu nicht so, als sei es anders. Du genießt es, wie ich dich behandele. Wie ich dein Gesicht f*cke und deinen Hals mit meinem S*hwanz fülle“, sagt er brutal und zieht sich währenddessen ein weiteres Mal aus mir zurück, um erneut in mein Gesicht zu stoßen. „Ich f*cke dein Gesicht und es gefällt dir.“

Ich schließe die Augen und öffne meine Faust an seiner Brust, als er zustößt. Seine Finger in meinem Haar machen eine Flucht unmöglich, aber gegen den Tumult in meinem Inneren kann ich ankämpfen. Meine Erregung legt sich langsam und ich sehe wieder zu ihm auf, um ihm zu zeigen, dass er falsch liegt. Dass es mich nicht erregt. Dass ich nicht so bin, wie er denkt. Der Versuch ist fehlgeschlagen. Ich will diese Seite in mir nicht entdecken.

Er lächelt nur leicht, als er meinen hoffnungslosen Versuch bemerkt, und nimmt eine Hand aus meinem Haar. Zwischen seinen Beinen greift er nach meinen Brüsten, die immer noch gegen das kühle Leder der Couch reiben. Er packt grob nach meiner Brust und drückt fest die Spitze.

Ich schließe meine Augen, als die Erregung gegen meine Vorbehalte und mein klaren Denken gewinnt. Ich kann nicht anders, der Drang ihm zu gefallen, meine Lust zu frönen, statt zu bekämpfen, macht mich willenlos in seinen Händen. Ich ergebe mich und sauge schmatzend an seinem S*hwanz, wenn er vordringt oder sich zurückzieht. Er f*ckt mein Gesicht und ich genieße den Augenblick. Ich versuche mir die Eindrücke einzuprägen, damit ich diese schwache Seite in mir analysieren und überwinden kann. Ich muss das überwinden. Ich genieße es jetzt, lasse mich treiben auf den Wellen der Erregung, die die Demütigungen in mir auslösen. Genieße die Scham, die innerlich mit mir kämpft und doch keine Chance gegen meine Lust hat. Sein S*hwanz dringt wieder in mich ein und wieder. Das Gefühl wie mein Mund von ihm ausgefüllt ist, wie sich sein Saft in meinem Mund sammelt, wie seine Hoden zwischen meinen Fingern hüpfen; all das sauge ich in mir auf und genieße es. Seine Hand lässt von meinen Brüsten ab und legt sich wieder an mein Gesicht, um meinen Hals zu f*cken. Sein Rhythmus wird schneller, die Reibung heißer und erregender, bis mir plötzlich klar wird, was er vorhat. Er will in meinem Mund kommen! Dies hier ist kein Vorspiel, dies hier ist der Akt an sich!

Meine Augen weiten sich fassungslos. Sein Samen soll meine Kehle hinunter rinnen. Das will er! Das kann ich nicht zulassen. Das geht nicht. Ich bin nicht so eine Frau. Ich bin keine Frau, die sich in den Mund spitzen lässt. Ich bin keine Frau, der so eine Behandlung gefällt. Ich mag es romantisch und langsam, doch seine harten Stöße in meiner Kehle finden ein pochendes Echo in meinem Schoß. Gedemütigt schließe ich die Augen und kralle ein letztes Mal meine Finger in seine Brust, um ihn aufzuhalten. Seine Stöße werden tiefer, quälen meinen Hals, immer rascher, bis der Rhythmus abbricht und er seinen S*hwanz tief in meinen Hals steckt und abschießt. Tränen rinnen über meine Wangen, als der dickflüssige, erste Schub meinen Rachen füllt und sich über meine Zunge ergießt. Wieder spitzt er heiß sein Sperma in meinen Schlund. Sein lautes Stöhnen hallt durch den Raum, als er ein drittes, dann ein viertes Mal in mir abspritzt und seinen Samen in meinen Mund schleudert. Seine Hüfte ruckt unregelmäßig und stößt ein letztes Mal zu, sein Körper krümmt sich vor Lust zusammen, bevor er langsam auf die Couch zurücksinkt. Sein S*hwanz erschlafft auf meiner Zunge und ich hebe langsam den Kopf. Ein dünner Faden seiner cremigen Melasse verbindet noch einen Augenblick seinen S*hwanz mit meinem Mund, bevor er zerreißt. Ich versuche mich auch aus seinem Griff zu lösen, um seinen dickflüssigen Samen von mir zu geben, als er seine Finger grob um mein Gesicht schließt und die Augen öffnet.

„Schluck.“

Ich starre ihn fassungslos an und hebe meine Hände zu seinen Fingern an meinem Gesicht. Er drückt meinen Kiefer zusammen und wartet mit hartem Blick darauf, dass ich seinem Befehl folge leiste. Neue Tränen sammeln sich in meinen Augen und benetzen meine Wangen. Ich bekomme kaum noch Luft und genau das scheint er auch zu beabsichtigen.

„Schluck meinen Samen.“

Ich senke ergeben den Blick und… schlucke.

Der herbe, salzige Geschmack windet sich zähflüssig an meiner Zunge vorbei und bleibt sämig in meiner Kehle haften. Ich schlucke erneut, doch der gallertartige Saft fließt nur langsam meinen Hals hinunter, bis er meinen Magen erreicht. Erst, als ich ein weiteres Mal geschluckt habe, um den seltsam angenehmen Geschmack restlos aus meinem Mund zu spülen, lässt er seinen Griff von mir ab und zieht seine Hose hoch. Der schleimige, fruchtige Geschmack bleibt einfach auf meiner Zunge, egal wie oft ich schlucke. Ich wische mir die Tränen aus dem Gesicht und schnappe keuchend nach Luft, während ich zusehe, wie Loan seine Hose schließt und nach seinem Gürtel greift, um ihn in die Schlaufen seiner Jeans zu fädeln.

Ich richte mich auf und sammle hektisch meine Kleidung ein. Mit fahrigen, steifen Bewegungen ziehe ich meine Bluse über meinen rechten Arm, bevor ich mich erneut bücke, um nach meiner Jeans zu fischen.

Loan wischt sich die feuchten Haare aus der Stirn und sieht mir einige Augenblicke zu, während ich versuche meine enge Hose über meine schweißnassen Beine zu ziehen, um mich endlich zu bedecken. „Cloe…“

„Nein“, unterbreche ich ihn und hebe meine Hand, „Es tut mir… Ich… Es geht nicht. Tu mir leid, aber…Das…“ Ich schließe meine Hose und atme langsam aus, um meinen schnellen Pulsschlag zu beruhigen und die Lust zu bekämpfen, die weiterhin durch meine Eingeweide braust. Ich dachte, es geht. Ich dachte wirklich, ich könnte es ausprobieren. Einfach diese Seite an mir entdecken, sie ausleben und dann abhaken. Doch so geht das nicht. Ich weiß nicht, wie viele meiner imaginären Grenzen ich gerade mit ihm überschritten habe, aber es waren eindeutig zu viele. Ich weiß einfach, dass ich mit jedem Moment, den ich weiter mit Loan verbringen werde, tiefer in eine Welt hineingezogen werde, die nur aus Lust, Schmerz und Demütigungen besteht. Egal, was er sagt, über mein Leben, das noch mir gehören wird: Das wird es nicht. Mit jeden kleinen Schritt auf ihn zu, werde ich mich selbst ein Stück weit mehr verlieren. Das kann ich nicht. Ich bin nicht die Frau, die den S*hwanz eines Mannes in den Mund nimmt. Das machen nur S*hlampen. Ich bin nicht die Frau, die den Samen schluckt; das machen nur dreckige S*hlampen. Ich bin so nicht. Ich mag Sex, aber nicht so. Egal, wie wohl ich mich fühle bei Loan und wie frei, endlich ich selbst sein zu können…

Noch kann ich die Notbremse ziehen und gehen. Ich weiß, dass ich es nicht mehr könnte, wenn ich auch nur zehn Minuten länger bleibe.

Ich knöpfe meine Bluse zu und merke mittendrin, dass die Knöpfe in den falschen Löchern sind. Es ist mir egal, ich will einfach nur gehen. Ich will diese seltsame Welt hinter mir lassen und einfach weiterleben wie bisher.

„Du kannst nicht abstreifen, was du bist, Cloe“, sagt er, als habe er meine Gedanken gelesen.

Er ist grausam. Fies und gemein. Ich versuche ihn zu ignorieren, denn ich will nicht wahrhaben, dass er die Wahrheit sagt.

„Du hast erkannt, dass du nun mal so veranlagt bist. Das lässt sich nicht mehr ändern.“

Ich schniefe leise und schließe notdürftig den letzten Knopf über meiner Brust. Wieder weine ich und kann mich deshalb selbst nicht leiden. Ich bin normalerweise nicht so weinerlich und innerlich zerrissen. Normalerweise entscheide ich mich für etwas und stehe dazu, doch jetzt ändere ich alle paar Minuten meine Meinung, als sei ich ein dummer Wackel-Dackel, der über Huppel oder durch Kurven fährt. Im Moment bin ich ein nervliches Wrack. Und das nur wegen ihm. Wenn er nicht gewesen wäre, wäre ich noch glücklich mit Jan verlobt. Wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich mein Leben unwissend, aber normal verlebt. Ich würde mich nicht fragen, wie schlimm ich wirklich bin. Wie krank meine Psyche ist, dass ich es genieße, gedemütigt zu werden. Das alles nur, weil er in mein Leben getreten ist. Ein reicher, dummer Junge, der sich langweilt und deshalb das Leben von unschuldigen Mädchen zerstört. Er ist Loan. Loan, der stadtbekannte Wichser, das Arschl*ch, der Drecksack. Er ist der Arsch, der Mädchen f*ckt und nie wieder anruft. Er ist der Kerl, der von großer Liebe faselt und sich so schnell es geht von Acker macht, wenn er die Jungfräulichkeit einer Erstsemestlerin genommen hat. Er ist der Typ, der aus einem netten Mädchen eine s*hwanzlutschende H*re macht.

Ich schlage meine Hand vor meinen Mund und schluchze laut und angstvoll; bevor ich mich nach meinem Slip bücke und ihn in meine Hosentasche stopfe. Mir ist bewusst, dass meine Haare zu allen Seiten abstehen, meine Schminke unter meinen Augen zerlaufen ist und meine Bluse mehr preisgibt als verbirgt, aber ich kann jetzt nicht in sein Bad gehen und mich erfrischen, während Loan nur darauf wartet, dass ich einknicke und ihm wieder gefällig bin. Ich will kein nervliches Wrack sein und ständig anfangen zu weinen; ich will wieder stark sein und unabhängig. Ich will meine Lust nicht von einem Mann abhängig machen, der mich nur benutzt, um meinem Exverlobten, Jan, eins auszuwischen. Für Loan ist das alles nur ein weiteres Spiel mit dem er seine Langeweile als reicher Schnösel zu überwinden. Für ihn ist das Spaß. Er schert sich einen Scheiß darum, wie er am Ende mich zurücklässt, wenn er die Schnauze voll von diesem Spielchen hat. Ich muss einfach so schnell es geht verschwinden und hoffen, dass mich niemand sieht, wenn ich so derangiert seine Wohnung verlasse. Oh, Gott, hoffentlich erfährt Jan niemals davon, dass ich bei seinem erklärten Feind mitten in der Nacht gewesen bin.

„Ich werde dich nicht aufhalten, wenn du gehen willst, Cloe.“ Loan steht von der Couch auf und tritt einen Schritt auf mich zu, bevor er stehen bleibt. Er hebt eine Hand, als wolle er mich berühren, doch dann lässt er sie sinken. „Entweder du akzeptierst, wie du bist und bleibst jetzt bei mir, oder du gehst.“ Er atmet tief ein. „Und wenn du gehst, Cloe, erwarte nicht, dass ich dir hinterherkomme, oder dich ein weiteres Mal in meine Wohnung lasse. Denn das werde ich nicht.“

Ich wische meine neuen Tränen aus meinem Gesicht und atme tief durch. Als wenn es nötig wäre, dass er mir das Ultimatum stellt. Wenn ich bleibe, verliere ich Stück für Stück meine Selbstachtung. Wenn ich gehe, werde ich vielleicht zu meinem früheren Selbst zurückfinden. Beides Gründe für mich zu gehen und trotzdem sind meine Füße auf dem Boden wie festgefroren. Meinen ganzen Körper zieht es zu ihm, in seine Umarmung. Doch genau das ist es; er würde mich nie umarmen. Er würde mir befehlen, mich hinzuknien; er würde von mir verlangen, meine Beine zu spreizen. Und am Morgen würde er mich vor die Tür setzen, wie bei einem billigen Flittchen. Ich bin mehr wert, als nur als billige Abspritzhilfe zu dienen. Ich bin mir selbst mehr wert, als mich vor ihm zu demütigen, auch wenn es mich mit Lust erfüllt das Zentrum seiner Leidenschaft zu sein. Ich öffne den Mund, um ihm zu sagen, dass es mir leid tut und ich gehen werde, doch stattdessen sage ich das zweite Mal an diesem Abend: „Ich bin so nicht.“

„Doch, das bist du“, sagt er hart und brutal. „Willst du, dass ich es überprüfe? Willst du, dass ich die Nässe deine F*tze prüfe? Glaub mir, ich weiß, dass du gerade zerfließt vor Lust. Deine Nippel sind hart. Dein Atem geht schwer und verdammte Scheiße, ich kann von hier deine Nässe riechen!“

Ich schließe schamerfüllt die Augen. Ja, ich bin nass. Meine cremige Feuchtigkeit sickert zwischen meinen Schamlippen hervor und tränkt meine Jeans, weil ich meinen Slip nicht mehr trage. Aber Lust ist nicht Sicherheit. Lust ist nur ein flüchtiges Gefühl, das mich schutzlos zurücklassen wird, wenn er genug von mir hat. Aber ich brauche Sicherheit… Mit Jan war ich in Sicherheit. Es war langweilig, aber sicher. Ich habe bei ihm keine völlige Ekstase erlebt, wie gerade bei Loan, aber ich habe auch nie diese tiefe Traurigkeit gefühlt wie jetzt.

Ich weiche langsam einen Schritt zurück.

Sein Blick trübt sich, als er meinen Rückzug bemerkt. „Fein. Verschwinde endlich.“

Ich zögere einen Moment, dann drehe mich um und gehe durch die Tür des Wohnzimmers. Im Flur hole ich rasselnd Luft und stütze mich einen Moment an der Wand ab, als meine Beine anfangen zu zittern. Mein ganzer Körper wehrt sich gegen meinen Abgang. Mit fällt plötzlich das Atmen schwer und meine Brust schnürt sich zusammen. Ich wanke durch den Flur und muss mich bei jedem Schritt an der Wand festhalten, um nicht zu fallen. Als ich die Wohnungstür erreiche, packe ich den Griff und drücke ihn runter. Die Tür öffnet sich leise, doch ich kann nicht durchgehen. Was, wenn ich einen Fehler mache? Was, wenn Loan recht hat? Was, wenn mein Körper besser weiß als mein Hirn, was ich brauche? Was, wenn ich wirklich normal bin – nur eben anders?

Meine Füße verwehren mir den Dienst, bis ich schließlich die Tür zurück ins Schloss werfe und akzeptiere, dass ich vielleicht nicht normal bin… aber wenigstens nicht allein. Selbst wenn Loan schnell die Lust an mir verliert, ich würde es mein ganzes Leben bereuen, die Chance nicht ergriffen zu haben, mich selbst zu entdecken. Langsam gehe ich zurück zum Wohnzimmer und erwarte zu sehen, wie Loan fernsieht, als sei nichts passiert. Stattdessen sitzt er auf der Ecke der Couch, weit nach vorn gebeugt. Seine Ellbogen liegen auf seinen Oberschenkeln, sodass er sein Gesicht in seinen Händen vergraben kann.

Erschüttert von dem Bild, bleibe ich im Türrahmen stehen.

„Scheiße“, flucht er leise und presst seine Handballen gegen seine Augen, bevor er die Arme sinken lässt und stumpf auf den Boden starrt. Als er aufsteht, trete ich schnell einen Schritt zurück, um nicht gleich von ihm gesehen zu werden. Er geht langsam zu seiner Bar und schenkt sich aus einer der Whiskey-Flaschen ein Glas mit goldener Flüssigkeit ein. Neben dem vollen Glas stützt er sich danach auf die Bar und senkt seinen Kopf. Schließlich hebt er das Glas an und nippt leicht an dem Alkohol, bevor er völlig unvermittelt das Glas gegen die Wand schmeißt und zusieht, wie das Glas zerplatzt und der Alkohol gegen seine Ölbilder klatscht.

Ich zucke bei dem Geräusch zusammen und fühle mich schuldig, ihn zu heimlich zu beobachten. Ich räuspere mich leise und trete einen Schritt in das Wohnzimmer ein. Loan dreht sich überrascht zu mir um, wirft einen Blick auf den dicken Fleck an der Wand und legt dann seine Hände in den Nacken, um ihn zu massieren. Er zuckt leicht mit den Schultern. „Seit ich dich kenne, scheine ich mein gesamtes Geschirr zu zerschmeißen“, sagt er und lächelt gequält. Es ist ihm offensichtlich unangenehm, dass ich ihn bei dem Ausbruch beobachtet habe und sage deshalb nichts dazu.

„Du bist nicht gegangen“, sagt er leise.

Ich öffne den Mund, weiß aber nicht, was ich sagen soll. Schließlich zucke ich mit den Schultern und hebe meine Hände. „Ich kann nicht.“

Ein weiteres gequältes Lächeln huscht über sein Gesicht. „Aber du willst eigentlich gehen.“

„Ich…“ Ich zögere und atme tief durch. „Loan, du kehrst mein Inneres nach Außen und das fühlt sich entweder fantastisch oder beschissen an. Du gibst mir das Gefühl eine H*re zu sein, wenn du so abwertend von mir sprichst. Und dann fühle ich mich wie eine Königin, wenn ich deine Lust sehe. Ich weiß einfach nicht, was ich für dich bin. Nur ein Spielzeug, um Jan eins auszuwischen?“

Seine Augen weiten sich, während ich spreche. Seine Augenbrauen schießen plötzlich in die Höhe und senken sich dann. Fasziniert und auch amüsiert verfolge ich dieses Kunststück, bis er seufzend ausatmet und sich durch die Haare fährt. „Ich hatte nie vor, etwas mit dir anzufangen.“

Ich betrachte ihn verletzt. Wenn er nichts mit mir haben wollte, dann bin ich wirklich nur ein Spielzeug für ihn.

„Scheiße“, flucht er wieder und wischt sich durchs Gesicht. „Ich bin nicht gut in dieser Scheiße, okay? Dieses ganze Seelenstriptease-Ding ist nichts für mich. Ich sage prinzipiell das Falsche… Ich wollte nur sagen… Erinnerst du dich noch, als wir uns kennengelernt haben?“

Ich runzele verwirrt die Stirn. Das erste Mal, dass ich mit ihm gesprochen habe, und an das ich mich erinnern kann, ist der Morgen, als ich bei ihm aufgewacht bin. Vorher habe ich mich nie mit ihm unterhalten. Jan, mein Exverlobter, hat ab und zu in der Disko aus der Ferne auf ihn gezeigt und mir die schlimmsten Geschichten von Loan erzählt. Ich habe vorher noch nie mit Loan gesprochen.

„Du warst in der Bibliothek an dem Tag“, fährt Loan fort. „Du bist zu mir gekommen und hast mich gefragt, wo das Zeitungsarchiv ist.“

Ich erinnere mich nicht mehr daran, aber ich finde das auch nicht so wichtig. Warum ist es ihm so wichtig, dass ich mich erinnere? Ich sehe ihn lange an und zucke schließlich mit den Schultern.

Er verzieht das Gesicht. „Du kennst die Geschichten über mich, oder? Dass ich ein Arsch bin und der ganze Scheiß. Das meiste stimmt auch. Ich bin kein netter Kerl; ich bau ständig Scheiße. Jan war mal ein guter Kumpel von mir und dann… Ich hab seine Freundin von damals gef*ckt. Keine Ahnung, wie lange das her ist…“ Er wischt sich wieder durch die Haare. „Auf jeden Fall ist es seitdem so, dass die meisten Frauen einen riesigen Bogen um mich machen. Das ist auch okay, irgendwie. Ich steh nicht so auf die gewöhnlichen One-Night-Stands, ich mag’s ziemlich hart und bewege mich deshalb in ganz anderen Kreisen. Aber es war nett, als du in der Bibliothek auf mich zugekommen bist und… nett warst. Einen Tag später habe ich erfahren, dass du mit Jan zusammen bist. Es hat mich angekotzt, dass ihr ständig durch die Gegend geturtelt seid und allen zeigen musstet, was für ein tolles, rosa Paar ihr wart. Und dann… Du warst völlig betrunken und ich wollte… mir nur einen kleinen Spaß erlauben. Dich im Glauben lassen, dass wir miteinander geschlafen haben… Tja, und dann ist alles außer Kontrolle geraten und wir haben wirklich gef*ckt. Und… Gott, das war gut. Du kannst dir nicht vorstellen… Ah, du bist einfach dafür gemacht, dich einem Dom auszuliefern. Du hast viel zu lange deine Bedürfnisse und Emotionen unterdrückt. Es ist einfach aus dir herausgesprudelt. Es war alles so echt… Du hast geschrien, geheult und gewimmert. F*ck, war das lange her, dass ich auf einer Frau spielen konnte wie auf einer Harfe.“ Er macht eine unsichere Geste, als wolle er mir plastisch zeigen, was er meint, aber ich erkenne seine Handbewegung nicht. „Ich brauchte nur ein paar Dinge anzudeuten und du hast die Kontrolle verloren. Keine Schauspielerei, sondern echte Emotionen… Gottverdammt, hab ich dich fertig gemacht. Und trotzdem wollte ich mehr… Noch einmal und noch einmal… Ich kann mir kaum vorstellen, wie dein Körper heute schmerzen muss, aber irgendwann ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt und ich habe einfach nur noch genommen. Rücksichtslos bin ich mit dir umgesprungen und am Ende… hast du nach mehr geschrien. Scheiße, du machst süchtig und ich kriege es nicht auf die Reihe, dir klar zu machen… Das letzte, was du für mich bist, ist eine H*re. Du bist eher ein Kristall, rein irgendwie. Deine Gefühle sind echt und liegen bei dir knapp unter der Oberfläche. Du verstehst wahrscheinlich nicht, was es für mich bedeutet, wenn ich so mühelos deine Lust entfachen und jede Emotion in deinen Augen ablesen kann. Das hat alles nichts mit Jan zu tun, gar nichts. Nur mit dir und mir…“

Ich merke, dass ich atme. Doch mehr bekomme ich nicht mit, während ich den Mann anstarre, der ganz anders ist, als ich geglaubt habe. Ich mache süchtig? Ich bin ein Kristall? Wärme durchflutet mein ganzes Sein und Erregung durchzuckt mich, als ich mir vorstelle, was genau er schon alles mit mir getan hat. Er ist geil auf mich, wie ein brünstiges Tier und das nicht, weil ich gestört bin, sondern weil ich… echt bin? Ich bin nicht krank, sondern wirklich einfach nur anders. Ich mag Schmerzen, aber nicht irgendwelche, sondern nur den Schmerz, den er auslöst; den Schmerz, der sich mit Lust mischt. Es erregt mich, wenn ich mich ihm ausliefere und daran ist nichts schlimm. Ich verliere mich nicht in einer Welt, der ich nicht angehören will, sondern akzeptiere mich so, wie ich bin und gehe stark aus der Sache heraus, sollte es eines Tages wirklich mit uns enden. Bis dahin bleiben wir aber zusammen und so wie ich die Erektion einschätze, die sich bei seinen Worten in seinem Schritt gebildet hat, kann es noch Jahre dauern, bis er tatsächlich genug von mir hat.

Ich hebe eine Hand und es dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, bis er meine Hand nimmt und meinen Mund zu seinem zieht. Der Kuss ist alles andere als sanft, sondern aggressiv und wütend. Ich verstehe, dass er nun seine dominante Seite zeigen muss, um den Gefühlsausbruch von gerade eben zu überwinden. Als ob ich jemals das Gefühl bekommen könnte, dass er kein harter, strenger und gnadenloser Mann ist… Das ist er, aber eben auch mehr.

„Zieh dich aus und geh ins Schlafzimmer“, fordert er mit kalter Stimme, aber ich sehe das warme Glitzern in seinen Augen. Egal, wie sehr er es versuchen könnte, ich bin mir jetzt sicher, dass ich nicht nur eine dreckige S*hlampe für ihn bin. Zum Glück versucht er das gar nicht, sondern küsst mich noch einmal grob und plündert meinen Mund. Dann lässt er von mir ab und verschwindet durch die Tür. Mit zitternden Fingern befreie ich mich von meinen Kleidern und husche dann nackt in sein Schlafzimmer. Dort lasse ich mich in das zerwühlte Bett fallen und genieße das seidig kühle Gefühl der Bettwäsche auf meiner nackten Haut. Ich fühle mich ganz klein in seinem großen Bett und warte mit schwerem Atem auf seine Ankunft. Als er durch die Tür tritt, ist er ganz der Dom. Unnachgiebiger Blick, harter Mund, angespannte Muskeln. Ich erschaudere wohlig, als ich seinem Blick begegne.

Er macht gar kein Geheimnis daraus, was er dabei hat, sondern hat die Dinge in der Hand, als würde er eine Einkaufstüte durch die Stadt tragen. Ich erkenne die Seile wieder, die mich an dem verkaterten Morgen auf dem Nachtschränkchen begrüßt haben. Er lässt zuerst das schwarze Seidenband auf die Laken gleiten, bevor das zweite, weiße folgt. Ich greife danach und lasse das Band zwischen meine Brüste gleiten; einfach, um zu sehen, was er davon hält, wenn ich die Initiative ergreife. Er hebt nur eine Augenbraue. Obwohl sein Mund hart und verkniffen wirkt, sehe ich in seinen Augen, dass er amüsiert ist. Und erregt.

Er setzt sich neben mich auf die Matratze und legt einen weiteren Gegenstand zwischen meine Brüste. Ich lächle, als ich die Feder erkenne, und schüttele mich vor Anspannung, als sich auch eine fein gesponnene, breitblättrige Peitsche zu der Feder gesellt. Die weichen Lederschwänze der Peitsche legen sich in weichen Bögen um die Halbmonde meiner Brüste. Er nimmt den Griff in die Hand und lässt das weiche Leder langsam über meine Rundungen gleiten, bevor er die Peitsche wieder unvermittelt loslässt. Seine Finger malen einen erregenden Kreis auf meinem Brustwarzenvorhof, bevor er sich mit einem trägen Grinsen wieder aufrichtet und mir den vorletzten Gegenstand zeigt. Die Kuppe eines metallicschwarzen Gummipenis‘ legt sich leicht auf meine Brustwarze und beginnt unvermittelt zu vibrieren. Ich zucke zusammen und lächele, als meine Haut unter der Berührung zittert. Dann erlischt mein Grinsen, als mir klar wird, was er damit vorhat.

„Leg deine Arme an die Bettpfosten“, schnurrt Loan verführerisch und hebt das weiße Seidenband von meiner Brust, nachdem er den letzen Gegenstand, einen kleinen Cremetiegel, auf den Nachtschrank stellt. Ich rekele mich unter seinem heißen Blick und hebe meine Arme weit über meinen Kopf. Es dauert kaum ein paar Minuten, bis ich nicht mehr in der Lage bin, meine Arme zu bewegen. Er streichelt meine Arme hinunter bis zu meinen Schultern und küsst mich in meine Achsel. Ich zucke bei der Berührung zusammen, das Gefühl ist so intensiv, dass es nicht mal kitzelt. Die Anspannung in meinem Körper sensibilisiert all meine Nerven; ich fühle den sanften, feuchtheißen Lufthauch seiner Atmung an meinem Hals, selbst der Stoff des Lakens fühlt sich plötzlich rau und scharf unter meinem Rücken an. Loan erhebt sich wieder und dreht den Rest des Seils um meine Arme. Unter meinem Nacken verbindet er die Schur, sodass ich den weichen, kleinen Knoten an meinem Haaransatz fühlen kann. Das Seil ist eng an meinen Armen, doch weit genug, um nicht unangenehm in meine Haut zu schneiden; dennoch kann ich mich jetzt nicht mehr bewegen. Die Schlingen lassen mir keinen Bewegungsraum und ich liebe dieses seltsam hilflose Gefühl.

Er erhebt sich leicht und drückt die Matratze ein, als er sich auf seine Faust stützt und meinen Anblick in sich einsaugt. Das weiße Seil hebt sich stark gegen meine leicht gebräunte Haut ab und hüllt mich in ein seltsam ätherisches Licht. Er lächelt zufrieden: „Und jetzt zieh deine Knie an und lass deine Beine auseinanderfallen.“

Ich knicke meine Beine, bis meine Knöchel eng an meinem Hintern anliegen und meine Knie spitz zur Seite abstehen. Er schlingt eine Schlaufe aus dem schwarzen Seil um meinen Fußknöchel und windet das andere Ende um den Ansatz meines Oberschenkels. Meine Ferse drängt sich gegen meinen unteren Hintern, als er die Schleife zuzieht und das Band dann unter meinem Becken hindurch zieht zu meinem anderen Bein, dort die Kunstschlinge wiederholt und mein rechten Knöchel ebenso festzurrt. Dann knotet er das schwarze Band fest und sinkt zurück auf seine Fersen, um das Bild zu betrachten.

Ich kann meine Beine noch öffnen und schließen, doch ausstrecken kann ich sie nicht mehr, und bin so seinem Blick schutzlos ausgeliefert. Er öffnet meine Schenkel, als ich sie leicht anziehe, um sie zu schließen. Meine Schamlippen öffnen sich zart und zeigen ihm die kleinen, zarten, inneren Schamlippen, die sich wie eine Blume unter seinen heißen Blick öffnen. Genau darüber pulsiert meine Klitoris und bettelt nach seiner Aufmerksamkeit, während sich zwischen den kleinen, zarten Lippen die flüssige, rote Öffnung meines Schoßes offenbart. Sein Finger streichelt von meinem Oberschenkel hinunter zu meinen äußeren Schamlippen und spreizt sie vorsichtig. Dann legt sich sein Finger auf meinen Kitzler und malt einen leichten Kreis. Ich zucke vor Lust zusammen.

„Du zerfließt“, stellt er fest und zeichnet einen weiteren Kreis auf meinem Sexknopf. Die Spannung ballt sich in mir zusammen, während Elektrizität durch meinen Körper rauscht. Ich schüttele mich erregt und drücke meinen Rücken durch, als er von mir ablässt und zwischen meinen Brüsten nach dem Vibrator greift. Er hebt ihn leicht, sodass ich sehen kann, was passiert, als er am Fuß ein kleines Rad dreht; kleine Kugeln im Inneren drehen sich dicht unter er Silikonhaut und lassen den Vibrator der Länge nach zittern. Ich krümme mich vor Erwartung zusammen als er den Kopf des Gummipenis an mein Knie legt und die Vibrationen unter meiner Haut beben. Langsam streift der Kopf die Innenseite meines Schenkels hinunter, immer näher zum Scheitelpunkt meiner Beine. Ich erschaudere wohlig, als er die künstliche Spitze auf meine Schamlippen sinken lässt und zucke zusammen.

Er lacht heiser, als ich meine noch weiter spreize, damit er mich endlich füllt. Mittlerweile ist mir egal mit was. Die Vorstellung genau vor seinen Augen durchdrungen zu werden, turnt mich an, auch wenn ich noch vor einer Stunde den Gedanken erschreckend gefunden hätte. Ich stöhne abgehakt und winde mich in meinen Fesseln. Meine Haut prickelt und findet einen Widerhall tief in meinem Schoß.

„Willst du, dass ich dich mit dem Vibrator f*cke?“

Mein Kopf rollt auf dem Kissen herum, als er mit der vibrierenden Spitze einen Kreis auf meiner Öffnung. Ich schreie spitz auf, als meine Lust auf einem neuen Level flammt. Mein Atem entweicht zischend zwischen meinen Lippen, als er plötzlich den Penis hebt. Ich strecke meinen Rücken durch, um mein Becken der Berührung entgegenzuheben, doch der S*hwanz bleibt in weiter Ferne. Ich höre das leise Brummen der Vibrationen und beiße auf meine Lippen, um nicht vor Frustration zu schreien. Wieder füllt sein heiseres Lachen den Raum, bevor er leise an meinem Schenkel flüstert: „Willst du vom Vibrator gef*ckt werden?“

„Gott, ja! F*ck mich!“, stöhne ich heiser und winde mich erneut in den Fesseln. „F*ck mich, Loan. Hart und… fest… Jetzt. Bitte…“

Er quält mich weiter. Reizt mich mit feinen Berührungen und plötzlichem Entzug. Meine Haut rötet sich wegen der Hitze meines Blutes und cremige Flüssigkeit sickert aus meinem Schoß über meinen Damm bis hin zu meinem Anus. Plötzlich liegt die metallicrote Eichel an meinem Eingang und dringt ein. Der Penis dehnt mich langsam, meine Haut spannt sich an meiner Öffnung, als er mich langsam und gleichmäßig füllt. Meine Muskeln schließen sich eng um das rotierende Gummi und wehren sich gegen das weitere Eindringen, als die Eichel in meinen Körper verschwunden ist und Loan weiterdrängt. Unerbittlich und gnadenlos macht Loan weiter, bis mein Fleisch nachgibt und ein weiteres Stück schluckt. Loan zieht den S*hwanz bis zur dicken Kuppe raus und drückt ihn wieder rein, diesmal um einiges tiefer.

Ich stöhne überrascht, als die Perlen mein Innerstes massieren und an den Wänden meiner Vulva malmen. Die Vibrationen durchbeben meinen Körper und lassen meine Brustwarzen pulsieren. Ich zucke und winde mich, als er den S*hwanz wieder aus mir herauszieht und wieder eindringt. Hitze und Kälte wechseln in mir, als leide ich unter einem spannungsgeladenen Fieber.

Loan beginnt mich mit dem S*hwanz zu f*cken und leckt dabei an der Innenseite meines Schenkels hinunter, bis sein Kinn fast auf meiner Vulva ruht; so nah an meinem Eingang, dass er alles sehen muss. Ich verdrehe lustvoll die Augen und winde mich in den Laken, als er das Tempo seiner Stöße erhöht und den S*hwanz in mich hineinrammt. Genau vor seinem Blick.

Er beißt in meinen Schenkel und lächelt als ich bei dem plötzlichen Schmerz schreie. Jeder Nerv in meinem Körper wartet auf einen neuen überraschenden Schmerz, als ich völlig unvermittelt spüre, wie er mit der Feder meinen glatten, weichen, haarlosen Schamhügel streichelt. Ich stöhne leise und zerre an den Fesseln, während seine Stöße weiter in mir pochen und die Haut an meinen Unterbauch zum Zittern bringen. Er f*ckt mich jetzt noch schneller, streichelt mich, liebkost mich sanft, zart und vorsichtig, dass ich die Berührungen kaum wahrnehme, bevor er wieder in meine Schenkelinnenseite beißt. Der Schmerz durchzuckt mich und lässt meine Nerven kollabieren, stachelt meine Lust an. Tief in mir ballt sich die Hitze und fließt von dort aus bis in meine Fingerspitzen. Unter meiner Schädeldecke platzen die ersten Sterchen in allen Farben.

Noch fester f*ckt er mich und ich schreie spitz, als plötzlich Schmerz in meiner Brust zerplatzt. Ich reiße meine Augen ungläubig auf und sehe, dass Loan sich aufgerichtet hat und mit der Peitsche zuerst einen weichen Kreis auf meinem Nippel malt, bevor er die breiten, zarten Lederschnüre wieder auf meine Brüste klatschen lässt. Lust und Vibrationen rollen durch meinen Körper. Die Perlen in dem Vibrator reiben in mir, während Loan wieder meine Brust und meinen Bauch mit dem weichen Leder streichelt und schließlich wieder zuschlägt. Röte bildet sich dort, wo die Peitsche meine Haut triff und mein Blut steigt mir heiß ins Hirn und löst eine seltsame Mischung aus Pein und Erregung aus. Ich schnappe keuchend nach Luft, als ein weiterer Stoß des S*hwanzes tief in mir den letzten Punkt meines sexuellen Aufruhrs überschreitet und ich komme.

Mein Orgasmus ist so intensiv, dass er schmerzt. Brennend durchströmen mich die Wellen der Glückseeligkeit, während mein Fleisch um den S*hwanz konvulsiv zuckt. Mein Atem entweicht in einem lauten, erlösten Schrei meinen Lippen, während sich all meine Muskeln anspannen und mich im gleißenden Licht des Höhepunkts baden. Kaum ist der höchste Punkt meiner Ekstase erreicht, als Loan auch schon den S*hwanz aus meiner Feuchtigkeit zieht und mir die völlige Befriedigung verwehrt. Meine Erregung bleibt auf diesem Level zwischen Befriedigung und schmerzvoller Leere und reiß mich innerlich in Stücke. Ich hole tief Luft, als mein Hirn wieder beginnt zu arbeiten, auch wenn all meine Muskeln immer noch bis zum Zerreißen gespannt sind und nur auf die letzte Berührung warten, die mir endlich die Erlösung von dieser angespannten Ebene gewährt. Mein Orgasmus klingt nicht ab, sondern bleibt kurz vor dem Abschluss mitten in der Luft schweben. Die Seile spannen und schneiden tief in meine Haut und mein Fleisch, als ich beginne mich hemmungslos gegen diese Qual zu wehren. „Bitte… Gott, Loan… Bitte, f*ck mich… Einmal noch… Bitte füll mich mit dem Ding, Gott, ich flehe dich an!“

Loan lacht leise und diabolisch. Seine dunkle Stimme schießt mich fast über die Klippe zu meinem Doppelorgasmus und dem entzogenen Ausklang, doch ganz reicht es nicht. Loan setzt sich zurück auf seine Ferse, wirft Peitsche und Feder auf den Boden und nimmt von dem Nachtschrank den Tiegel. Langsam schraubt er das Cremetöpfchen auf und taucht seinen Finger hinein. „Das ist…“ Er lächelt leicht, während er seinen Finger betrachtet. „Honig. Einige Gewürze und Öle sind auch darin; ich habe es selbst entwickelt. Der Zimt gibt die Schärfe. Es brennt, wenn ich es jetzt auf deine F*tze schmiere. Es wird dich wahnsinnig machen.“ Sein Lächeln vertieft sich, als er die Finger senkt und einen kleinen Kreis auf meiner Klitoris malt. Die Flüssigkeit kühlt sofort meine überhitze Haut, bevor die Öle und Gewürze wirken. Ich zucke zusammen, als brennende Schärfe urplötzlich meine Vaginalmuskeln zusammenziehen lässt. Ich keuche leise, als er den Gewürzhonig in mich einführt und langsam, mit kreisendem Finger meine inneren Muskeln einreibt. Augenblicklich füllt sich meine Vulva mit meinem Saft, um gegen das Brennen anzukommen. Loan dreht seinen Finger in mir und lächelt befriedigt.

„Das wird es leichter machen“, erklärt er. „Ich bin groß gebaut und diesmal will ich ganz eindringen.“

Ich reiße meine Augen auf, als mir klar wird, dass wir doch nicht zusammengepasst haben. Ich hatte das schon befürchtet, mich aber mit dem Gedanken beruhigt, dass es doch schon einmal funktioniert hat. Jetzt verstehe ich, dass es ganz offensichtlich nicht so einfach gewesen sein muss, wie ich gehofft hatte. Loan steht von Bett auf und streift seine Hose hinunter, bevor er sich zwischen meine Schenkel kniet und langsam meine Schamlippen spreizt. Nässe fließt aus mir, während meine Muskeln sich gegen das Brennen wehren und immer wieder zucken. Das Gefühl ist unbeschreiblich gut und heiß.

Loan drückt meine Beine auseinander und stützt seine Arme unter meinen Achseln auf die Matratze. Vorsichtig küsst er meinen Mundwinkel und streicht durch mein Haar. „Das wird nicht leicht. Entspann dich, so weit es geht.“

Ich nicke ernst, während er zwischen unsere Körper greift und seinen S*hwanz auf meine Schamlippen legt. Sein heißes, steifes Fleisch trifft auf meine Nässe und den Honig. Zischend atmet er ein, als auch bei ihm das Brennen einsetzt. Dann lächelt er und schiebt die Spitze seines S*hwanzes auf meine Öffnung. Sofort schottere ich am ganzen Körper vor Anspannung. Er senkt ein Stück die Hüfte und spaltet meine inneren Schamlippen, als er in mich eintaucht.

„Gott“, stöhnt er und wirft den Kopf in den Nacken, während er weiter eindringt. Meine Muskeln ziehen sich leicht zusammen und pulsieren, doch Gott sei Dank lassen sie ihn weiter ein, ohne sich zu wehren. Ich stöhne, als sein Fleisch mich langsam füllt und schließe genießerisch die Augen, um genau wahrzunehmen, was für ein Gefühl das ist, von diesem riesigen S*hwanz ausgefüllt zu werden. Unvermittelt trifft seine dicke Eichel auf einen Punkt in mir, von dessen Existenz ich noch nie etwas geahnt habe. Der dicke Kopf reibt der Länge nach an diesem hyperempfindlichen Punkt und lässt in meinem Kopf kleine, bunte Bläschen platzen. Sofort zieht sich meine Vagina zusammen und verhindert sein weiteres Eindringen, um ihn genau an diesem Punkt zu halten.

Loan verharrt einen Moment und schließt die Augen. „Du melkst mich…“, stöhnt er.

Ich erschaudere. „Gott, ist das geil“, erwidere ich mit rauer, schroffer Stimme und drücke meinen Rücken durch, um ihn noch ein Stückchen weiter in mich aufzunehmen. Meine Muskeln blockieren, bis er sich wieder bewegt. Seine Hüfte drängt seine Erektion trotz Gegenwehr in mich und ich verziehe mein Gesicht bei dem einsetzenden, erregenden Schmerz.

„Lass mich rein!“, keucht er und packt mein Becken, um besser in mich eindringen zu können. Sein Stoß ist lang und unerbittlich und reißt meine protestierenden Muskeln innerlich auseinander, während er brutal Einlass verlangt. Immer tiefer dringt er in mich ein, viel tiefer, als ich aushalte. Seine dicke, pulsierende Eichel pocht in Takt seines Pulses tief in mir und lässt die Vibrationen bis zu meiner Kehle schwappen. Wieder hebt er mein Becken und lehnt sich auf seinen Fersen zurück, als er erneut zustößt. Ich rutsche im Bett nach oben, bis die Fesseln sich an meinen Armen leicht lockern. Ich schlinge meine Finger um die Seile und balle sie zu Fäusten, als er noch weiter eindringt. Stöhnend zieht er sich leicht, vielleicht zwei, drei Zentimeter zurück und japst nach Luft. Dann dringt er wieder ein. Noch brutaler, unerbittlicher, gnadenloser als zuvor. Seine Eichel trifft auf meinen Muttermund und ich kreische bei dem einsetzenden Schmerz. Doch er hört nicht auf.

„Halt es aus!“, brüllt er und reißt mich innerlich entzwei, als die Kuppe seines S*hwanzes meinen Muttermund tiefer in meinen Körper hineinpresst. Ich dehne mich langsam, schmerzhaft in die Länge und hole rasselnd Luft. Meine Sinne schwinden, als der beißende Schmerz in mir hochschießt und all meine anderen Empfindungen ausblendet, bis auf meine steigende Lust. Die Qual ist so rein, dass mir schwarz vor Augen wird, während kleine Explosionen mein Hirn erfüllen. Immer noch ist es nicht vorbei. Immer noch halten seine großen, kräftigen Hände die helle, gerötete Haut meines Beckens, während seine Hüfte rotierend versucht seinen S*hwanz in mich hineinzupressen. Tränen fließen über mein Gesicht, während meine cremige Melasse seinen ganzen S*hwanz umhüllt und sein Vordringen erleichtert. Mein zartes Fleisch flattert an seinem Penis, bis ich endlich den erlösenden Druck seiner Hoden an meinem Hintern fühle. Sein gekürztes Schamhaar legt sich leicht und seidig wie Zuckerwatte auf meinen Schamhügel. Tief in mir pocht sein rasender Puls und lässt mich ab und an noch zucken. Unsere Atem gehen schwer und keuchend und als ich meine Augen aufschlage, sehe ich, wie kleine, glitzernde Schweißtropfen auf seiner Stirn glänzen. Das Haar an seinen Schläfen liegt dicht und nass an seinem Kopf. Meine Finger an den Seilen prickeln und meine Brustwarzen pulsieren wütend.

Er beugt sich zu mir und ich keuche erschreckt, als sich sein S*hwanz in mir bewegt. Seine samtigen Lippen kühlen meine Wange, als er seinen Mund auf meine Tränen legt und vorsichtig die Feuchtigkeit aufnimmt. Sein S*hwanz dreht sich tief in mir und massiert die Innenwände meiner Vagina. Zusammenzuckend genieße ich das erregende Gefühl an meinen übersensiblen Nerven.

„Jetzt mach ich dich fertig“, sagt er leise und eindringlich. „Jetzt f*ck ich dich, bis du nicht mehr gehen kannst.“ Er atmet rasselnd ein und haucht einen zarten Kuss auf die feinen Härchen an meiner Schläfe. „Bis du nicht mehr schreien kannst.“

Ich erschaudere erwartungsvoll bei seinen Worten und schnappe nach Luft, als sich auch schon sein S*hwanz aus meinem Inneren löst und neu vordringt. Der Stoß ist hart und schnell. Er lässt mich ein weiteres Mal auf dem Bett hoch rutschen, doch seine Fingernägel graben sich grob und schmerzhaft in meine Haut und zwingen mich zurück auf seine Härte. Er verharrt einen letzten Augenblick und nimmt mit einem Blick auf, wie ich gefesselt und von ihm durchbohrt vor ihm liege, dann prasseln seine schnellen, gnadenlosen Stöße auf mich ein. Ich öffne den Mund bei der überwältigenden Wucht seiner kraftvollen Erschütterungen. Mein Kopf sinkt zurück, als die Reibung mein Fleisch erhitzt wie ein Schmelzofen. Ein erster, kurzer Schrei löst sich aus meiner Brust und ich liege wehrlos da, während Begierde und Qual durch meinen Körper rauschen, wie der eruptive Ausbruch eines Vulkans. Immer schneller f*ckt er mich grob, brutal, rücksichtslos und… Gott, erregend!

Meine Gier nach seinem Fleisch lässt mich um seine Erektion flattern, während sich kleine Schweißtropfen zwischen meinen Brüsten und auf meiner Stirn sammeln. Die Spannung hebt sich mit jedem neuen Boxhieb seiner Eichel gegen meinen Muttermund auf ein neues qualvolles Level meines Verlangens. Meine Haut beginnt zu brennen wie bei einem Sonnenbrand, nur besser, eindringlicher, intensiver. Meine Muskeln zucken und wehren sich gegen die weichen Fesseln, während ich ganz schutzlos seiner Lust diene.

Ich schließe die Augen, tief in dem Genuss vergraben, die sein Fleisch in mir auslöst. Er sieht auf mich nieder; seine Augen tiefblau vor Verlangen. Ich winde mich in den Fesseln und werde immer höher getragen in die Ekstase. Er f*ckt mich immer schneller, immer rasender, gefangen vor der Gier, sich in mich zu erströmen, während sich mein Schoß zusammenzieht und mir langsam die Tür zur Erfüllung öffnet.

Kurz bevor ich kommen kann, lässt Loan von meinem Becken ab, packt meine Brustwarzen und zwirbelt sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Die Tür knallt in mir zu; dafür öffnet sich ganz tief und verborgen in mir eine ganz andere Erlösung. Der Schmerz prickelt durch meine Adern und lässt meine Endorphine zusammen mit anderen Hormonen tanzen. Alles in mir mixt sich: Hitze, Glut, Kälte, Schmerz, Lust und Qual. Es mischt sich zu einer Explosion, dessen Lunte tief in mir bei jeden seiner F*ckstöße höher brennt, bevor… ich… plötzlich… endlich… komme…

Ich verliere das Bewusstsein, als der Orgasmus meinen ganzen Körper in Stücke zerreißt und mich mir völlige Ekstase auslöst. Glück, rein und unverfälscht, vollständig und total, brennt sich rauschend durch all meine Zellen und lässt riesige Explosionen in meinem Unterleib und unter meiner Schädeldecke in die Luft gehen. Ich schlage in diesem Moment, in dem ich mich vollständiger fühle als jemals zuvor, die Augen auf und starre den Mann an, der diese Glückseeligkeit und diesen absoluten Genuss auslöst. Freudentränen schimmern in meinen Augen und ich sehe, dass dies zu viel für ihn ist.

Sein S*hwanz dringt tief in mich ein, penetriert meinen Muttermund und löst einen weiteren, kleinen Orgasmus in mir aus, als Loan den Kopf in den Nacken wirft, die Augen schließt und den ersten Schwall seines Samens in mich spritzt. Meine Vulva füllt sich mit seinem dickflüssigen, melasseartigen Sperma, während er seinen Höhepunkt gegen die Decke schreit. Tief aus der Brust, dunkel und animalisch echot das Brüllen von den Wänden zurück. „Gott… Scheiße, ja!“, schreit er ein letztes Mal und bricht dann auf mir zusammen.

Einen Moment dringt nur unser heiseres, schnelles Atmen durch die Stille der Nacht, doch dann hebt er seinen schweren Kopf und löst hinter meinem Nacken den Knoten der Seile. Meine Hände schließen sich augenblicklich um seinen Hals und ich forme kleine Locken aus den feuchten Härchen in seinem Nacken. Er bettet seinen Kopf wieder zwischen meinen Brüsten und atmet heiß, schnell und feucht gegen den streifen Nippel meiner linken Brust.

Ich döse leicht ein, auch wenn meine immer noch zusammengebundenen Beine schmerzen und das alles andere als angenehm ist, wenn meine Lust verklingt. Loans Atem wird ruhiger, während er zwischen meinen Beinen liegt und seine Wange in meinem Dekoltée bettet. Ich schließe ebenfalls die Augen und lächele.

*

Als ich erwache, fühle ich, wie das Blut unangenehm zurück in meine Beine fließt. Loan hat offensichtlich meine Fesseln geöffnet. Ich schlage meine Augen auf und quieke überrascht, als sich männliche Arme unter meine Beine legen und mich anheben. Loan legt seinen Arm an meinen Rücken, lässt mich zu seiner Brust rutschen, während er durch das Schlafzimmer langsam zum Flur geht. Ich umschlinge seinen Nacken mit meinen Armen und kuschele mich an seinen Hals. Neben der Küchen öffnet er eine andere Tür und drückt sie mit dem Rücken auf, bevor er mit mir auf dem Arm eintritt.

Ich sehe mich überrascht um. Ein großer Whirlpool ist mit Wasser gefüllt und flaumige Bläschen tanzen an der Oberfläche. Neben der großen Wanne steht eine Flasche Wein und Weintrauben liegen zusammen mit Erdbeeren dekorativ in einer kleinen Schale.

Ich zucke zusammen, als er sich vorbeugt und heißes Wasser meinen Hintern berührt. Vorsichtig lässt er meine Beine los und ich gleite in das wundervolle Wasser. Mein Körper und die schmerzenden Muskeln entspannen sich, während Loan hinter mir ins Wasser steigt und mich mit seinen kräftigen Beinen umschlingt. Einige Augenblicke genießen wir einfach, wie das schlüpfrige Wasser unsere Körper umfließt und uns einhüllt, bevor Loan sich zur Seite dreht und zwei Gläser mit blutroten Wein füllt. Er reicht mir ein Glas und küsst meine nackte Schulter. Ich lehne meinen Rücken an seine nackte Brust und seufze wohlig, als er mich in seine Arme schließt. Das Glas schimmert in meiner Hand und ich nippe vorsichtig. Aufatmend schließe ich die Augen. „Wie dekadent“, murmle ich.

Loan brummt zustimmend. „Wer hart arbeitet, darf auch dekadent sein.“

Ich runzele verborgen die Stirn. Er arbeitet nicht hart. Unten in seiner Bar arbeiten andere für ihn, seinen Uni-Abschluss hat er geschenkt bekommen und sein Geld hat er von seinem Vater. Ich will die Stimmung nicht ruinieren und sage deshalb nur: „Aha.“

Hinter mir bewegt sich Loan leicht. „Du glaubst doch nicht an die Geschichte von dem reichen Vater, oder?“ Seine Finger malen nasse Muster auf meinen Schultern.

„Das ist nicht wahr?“, frage ich überrascht und drehe den Kopf.

„Natürlich nicht.“ Seine Stirn legt sich in feine Falten. „Mein Vater ist ein einfacher Verwaltungsbeamter.“

„Wie…?“ Meine Augenbrauen heben sich.

Er lächelt leicht. „Meine Mutter hat einen Laden für ätherische Öle. Ich habe ziemlich früh einige Dinge erfunden. Den Honig von vorhin, falls du dich erinnerst. Aber auch ein paar andere Sachen. Ich hab die Rezepte verkauft und verdiene jetzt an den Anteilen der Verkäufe.“ Seine Hände legen sich von hinten um meine Brust und suchen nach meinen Nippeln. „Von meiner Bar weißt du ja.“ Erregung breitet sich fächerförmig in mir aus. „Außerdem ich spekuliere mit Aktien.“ Er beißt in einen Muskelstrang an meinem Hals. „Und ich arbeite für eine große Kette, die Erotikartikel verkauft.“

„Mhm“, schnurre ich beeindruckt, als er meine Nippel knetet und drehe meinen Kopf noch ein bisschen weiter, sodass er mich küssen kann. Unsere Zungen spielen einige Augenblicke zusammen, bevor er einen letzten Kuss auf meinen Mundwinkel setzt und sich zurücklehnt. „Da fällt mir ein… Ich hab da so eine Idee für ein neues Produkt.“ Ein Lächeln spielt um seine Mundwinkel. „Du hast nicht zufällig Lust das als Erste auszuprobieren?“

„Wird das schmutzig und verdorben?“

Amüsiert blitzen seine Augen auf. „Sehr.“

„Dann… gern“, lächle ich und küsse ihn zart.

Hat dir die BDSM Geschichte gefallen? Bitte bewerte sie!

Aktuelle Bewertung: 4.5/5 (bei 4 Bewertungen)

Bisher gibt es leider noch keine Bewertungen.

Diese BDSM Geschichte wurde von MagnoliaS veröffentlicht.

Erzähle auch anderen von unserem BDSM Blog und empfehle uns auf Social-Media und WhatsApp weiter! →

Facebook
Twitter
WhatsApp

BDSM Blog

BDSM Geschichten

devote Kontakte

Dominante Kontakte

BDSM Videos

Werde Teil der BDSM Community