DANKE FÜR DEN KAFFEE

Es war nur der Anfang...

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Veröffentlicht am 3. Dezember 2021

Sommer in der Stadt..

Hitze..

an Schlafen war nicht zu denken, denn auch die Nacht kam ohne Kühle.

Vielleicht erschien es mir auch deshalb so heiß, weil ich die Hitze in mir trug.

Sie kam in Wellen über mich..jedesmal, wenn ich meine Gedanken nicht im Zaum hatte,

und sie sich eigensinnig immer wieder zu jenem Thema schlichen,

das ich ihnen erst seit kurzem überhaupt erlaubt hatte, zu berühren.

Das Thema war schmutzig.. verdorben.. und überraschend erregend.

Es war neu und doch schon lange da.

Einmal losgelassen produzierte meine Phantasie die unglaublichsten Geschichten..

von fremden Männern, deren bestimmende Hände mir so viel Freude bereiteten..

von süßem Schmerz, von Stolz und Demut..

Nach langem Kampf hatte Lust über Stolz gesiegt..

Ich wollte erleben!

Voller Unsicherheit hatte ich gewagt, mich im Internet umzuschauen..

denn wo sonst sollte ich finden, was ich suchte..

ein Treffen würde übermorgen stattfinden, nach einigen Telefonaten war ich mir sicher. Er nannte sich nur M., aber ich hatte seinen richtigen Namen über seine Emailadresse längst herausgefunden. Wir hatten ein Treffen in der Stadt geplant.. nur zum Kennenlernen. Er war der erste von vielen, der mich richtig faszinierte.. Was eine Aufregung!

Versteht mich richtig..

ich bin eigentlich nicht schüchtern,und ich hatte mich auch schon öfter mit Männern aus dem Netz getroffen, auch zum Sex. Das war es nicht.

Es war anders diesmal. Es ging um mehr, es ging viel tiefer.

Es ging um meine dunkelsten Phantasien.

Irgendwann muss es mir wohl gelungen sein, einzuschlafen und zu träumen, denn als ich am Morgen von der Türklingel geweckt wurde, war mir, als ob ich die wildesten Variationen meines Treffens mit dem Unbekannten erlebt hätte.

Benommen von der nicht zu fassenden Erinnerung wunderte ich mich nur am Rande, wer so früh wohl klingeln würde, und murmelte ein Hallo in die Sprechanlage.

Es kam keine Antwort, stattdessen klopfte es an der Tür.

Moment.. Rechtzeitig, bevor ich nackt die Tür öffnete, meldete sich mein Bewußtsein und ich griff zum nächstbesten Kleidungsstück.. ein Kleidchen, das ich nur zuhause anzog,

da es mir viel zu kurz erschien, um damit auf die Straße zu gehen.

Ich öffnete die Tür einen Spalt, fest entschlossen, niemanden in die Wohnung zu lassen, ehe ich meinen ersten Kaffee bekommen und in Ruhe geduscht hatte.

Vor mir stand… ein Handwerker. Morgenstund hat Gold im Mund, jaja.

Er erzählte irgendwas von Wasserschaden, und Rohre prüfen, und daß er unbedingt in mein Bad müsse. Der letzte Teil der Botschaft war zu mir durchgedrungen… alles andere ging unter, als ich seine Augen sah. Sie waren weder besonders schön noch außergewöhnlich, genau wie er. Er muss so um die 40 gewesen sein, trug Jeans und T-Shirt und in der Hand einen Wergzeugkoffer – wie man sich einen Handwerker eben vorstellt.

Das war es also nicht, sondern die Art wie er mich ansah. Und was er ansah.

Nachdem er mich freundlich angelächelt hatte, und noch während er das mit den Wasserrohren erzählte, wanderte sein Blick mit demselben freundlichen Lächeln an mir herab, verharrte auf meinen Brüsten, die, wie mir jetzt erst bewusst wurde, ohne BH recht schutzlos unter dem Kleid sich präsentierten, danach für einen etwas zu langen Augenblick auf meinen Beinen..

ja, das Kleid war eindeutig zu kurz.

Ich fühlte mich nackt, doch es war mir nicht unangenehm, sondern erregte mich. Vielleicht waren das die Nachwirkungen der nächtlichen Träume.. Ich war erstaunt über mich.

Achja..die Wasserrohre..ja..hier..

Ich ließ ihn herein und zeigte ihm das Bad.

Ob er einen Kaffee wolle..ja, gerne..

Leicht zitternd stellte ich die Espressomaschine auf den Gasherd, schon fiel mir das einzige funktionierende Feuerzeug aus der Hand, genau in den schmalen Spalt zwischen Herd und Spüle.. Verdammt..

Ich bückte mich und versuchte, meinen Arm so lang wie möglich zu machen, um das dumme Ding wieder herauszuholen.

Erst als ich ihn hörte, wurde mir klar, was ich da tat..

Er hatte wohl mein Fluchen gehört, war in die Küche gekommen, und ich? Ich bot ihm meinen Hintern in dem kurzen Kleidchen wie auf dem Präsentierteller dar.

Noch ehe diese Erkenntnis in meinem Hirn eine Konsequenz auslösen konnte,

war er die drei Schritte zu mir gelaufen, und ich steckte immer noch mit einem Arm im Spalt.

Kann ich helfen? Er klang belustigt.

Dann spürte ich seinen fest zupackenden Griff..an meinem nacktem Hintern.

Ich atmete laut ein.. denn trotz der unmöglichen Situation fühlte sich das sehr gut an.

Steh auf..

Kaum hatte ich meinen Arm befreit, hatte er mich hochgezogen, er stand immer noch hinter mir, hielt meinen Hals fest in seiner Armbeuge, meinen Kopf an den Haaren nach hinten gezogen, so daß ich zwar noch Luft bekam, aber nur, wenn ich mich nicht bewegte. Ich spürte und hörte seinen Atem.

Was war das? Ich hätte schreien sollen, mich wehren..doch..es gefiel mir. Ich hatte diesen Mann noch nie gesehen, und dennoch vertraute ich ihm.

Es wird Dir gefallen…

Seine Stimme klang warm.

Er berührte jetzt meine Brüste..nein, er berührte sie nicht, er nahm sie in Besitz. Sein Griff war fordernd, fest. Mir war klar, daß meine Brustwarzen längst hart waren, und daß er das spürte. Unvermittelt griff er mir zwischen die Beine, so fest, daß es wehtat, doch mir entfuhr ein tiefes kurzes Stöhnen..

Ja..ich erkenne ein kleines Miststück, wenn ich eines sehe..

Sagte es, und das nächste, was ich spürte, waren seine nassen Finger in meinem Gesicht, die er mir zwischen die Lippen schob.. Wie automatisch, begann ich, an ihnen zu saugen und schmeckte meine eigene Erregung, während sein Griff in meinem Haar immer fester wurde.

Unvermittelt ließ er mich los, setzte sich breitbeinig auf mein Sofa, zog mit überlegenem Lächeln ein Feuerzeug aus der Tasche und hielt es mir hin..

Wolltest Du nicht Kaffee machen?

Zögernd ging ich auf ihn zu und streckte die Hand nach dem Feuerzeug aus..

fast erwartete ich, daß er mich wieder packen würde.. doch nichts dergleichen geschah.

Ich nahm das Feuerzeug, wendete ihm wieder den Rücken zu, so daß er mein hochrotes Gesicht nicht mehr sehen konnte,

und entzündete die Flamme. Was sollte ich jetzt tun? Stehenbleiben, bis der Kaffee fertig war? Mich wieder ihm zuwenden? Flüchten?

Er schien zu wissen, was in mir vorging. Ich hörte seine Stimme, sanft, aber nachdrücklich.

Komm her..

Ich konnte nicht anders, als ihr zu folgen. Ohne ihm in die Augen zu schauen kehrte ich zum Sofa zurück. Er deutete auf den Boden zwischen seinen Beinen..

Auch wenn ich nicht glauben konnte, was da mit mir geschah, ging ich vor ihm in die Knie.

Du darfst Deinen Kopf auf mein Bein legen..

Er strich mir sanft übers Haar.

Braves Mädchen.

Ich zitterte. Ich war verwirrt. Ich hatte ein bißchen Angst. Doch vor allem war ich unglaublich erregt.

Wie konnte es sein, daß dieser Fremde von meinen dunklen Sehnsüchten wusste? War es schon so weit, daß man es mir ansah?

Der Kaffeeduft ließ mich wieder zu mir kommen. Ich sollte jetzt das Gas abdrehen..

Daß er die Hand von meinem Kopf nahm, interpretierte ich als Zeichen, aufzustehen.

Ich nahm den Kaffee vom Herd, holte zwei Tassen aus dem Schrank, und schenkte ein.

Fragend sah ich ihn an.

Schwarz natürlich, sagte er mit diesem unverschämten Zwinkern in den Augen.

Natürlich. Was sonst.

Danke.

Ich hatte ihm eine Tasse in die Hand gedrückt, und stand unschlüssig mit der meinen in der Hand vor ihm.

Nimm einen Schluck.

Das tat gut. Es schmeckte vertraut..

Und jetzt stell die Tasse ab.

Und zeig dich.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Mich zeigen? Ich stand doch schon vor ihm, in dem viel zu kurzen Kleid.

Was meinte er damit? Ob er wollte, daß ich mich ausziehe?

Wieder schien er mich zu durchschauen. Er nickte.

Nun musste ich mich entscheiden. Würde ich das Spiel weiterspielen, oder aufgeben?

Noch war Gelegenheit, aufzuhören. Doch da war diese Hitze.. ich wollte doch erleben.. ich musste es wagen.

Langsam, als ob es das erste Mal wäre, daß ich mein Kleid ausziehe, dirigierte ich meine Hände nach unten.

Ja, ich werde es tun!

Ich streifte das Kleid über meinen Kopf, ließ es fallen, und stand nackt vor ihm.

Obwohl ich ihn nicht anschauen konnte, spürte ich wieder seinen Blick.. er betrachtete mich.

Nimm die Hände hinter den Kopf und mach die Augen zu.

Ich freute mich über diese Anweisung.. so musste ich nicht mehr darüber nachdenken, was ich mit meinen Armen anfangen sollte,

und nicht, wohin ich meinen Blick wenden sollte.

Die Freude währte nicht lange. Ich hörte ihn aufstehen, und sich wieder setzten, hörte ein metallisches Klappern und wollte wissen, was er da tat.

Doch ich wagte nicht, die Augen aufzumachen.

Nach einer Weile roch ich Zigarettenrauch. Er saß also breitbeinig, wahrscheinlich grinsend auf dem Sofa, rauchte, trank guten Kaffee und betrachtete mich. Wie gern hätte ich jetzt auch geraucht.. einen Schluck Kaffee immerhin hatte ich bekommen.

War das nicht albern? Verrückt? Ich fing an, an meinem Verstand zu zweifeln.

Ich fühlte mich so nackt wie noch nie zuvor.

Er stand auf. Ich spürte es, denn er stand jetzt dicht vor mir.

Nimm jetzt die Arme runter, aber lass die Augen zu.

Wieder hörte ich es klappern und rascheln.

Ich erschrak, als ich plötzlich etwas an meiner Stirn fühlte..er verband mir die Augen.

Auch gut, war ich so wenigstens von der Versuchung befreit, sie zu öffnen..

Das nächste, was ich spürte, war seine Hand an meinem Mund. Sie roch nach meiner Nässe und nach Tabak.

Einmal darfst du ziehen.

Er hielt mir die Zigarette zwischen die Lippen, und ich zog dankbar, so tief ich konnte.

Kaum hatte ich den Rauch ausgeatmet, drückte er mir seinen Daumen in den Mund und öffnete ihn mit sanftem Druck.

Er kam näher. Was hatte er vor? Wollte er mich etwa küssen?

Ich spürte seine Lippen auf meinen..und dann etwas warmes, bitteres.. Kaffee.

Fast verschluckte ich mich.. wieder hatte ich damit nicht gerechnet. Er flößte mir einen zweiten Schluck ein.

Er entfernte sich wieder. Diesmal konnte ich nicht erraten, was er tat, denn er bewegte sich leise.

Nimm die Hände wieder hoch.

Er schien jetzt hinter mir zu stehen.

Lange, wie mir schien, passierte gar nichts. Ich atmete jetzt ruhiger.

Fragte mich, ob er überhaupt noch da war. Die Arme hochzuhalten wurde langsam anstrengend.

Ich fragte mich, was wohl passieren würde, wenn ich die Augenbinde abnehmen und mich umdrehen würde.

Genau in diesem Moment berührte mich etwas am Rücken. Ich konnte nicht erkennen, was es war. Es war keine Hand.. es war lang und dünn, vielleicht aus Holz. Was auch immer es war, die Berührung war fest, aber nicht schmerzhaft.

Ich spürte es an meiner Wirbelsäule nach unten gleiten. Langsam. Sehr langsam.

Er hörte erst auf, als er zwischen meinen Knien angekommen war. Der sehr leichte Schlag auf die Innenseite meiner Knie war unmissverständlich. Ich änderte meine Stellung. Ein weiterer Schlag.. gut, nochmal. Weiter konnte ich meine Beine nicht öffnen, ohne umzufallen. Wieder passierte nichts. Die neue Stellung war nicht angenehm, ich musste mich bemühen, das Gleichgewicht zu halten. Ich konnte jetzt deutlich die Nässe zwischen meinen Beinen spüren.

Nicht mehr lange, und sie würde an meinen Beinen herabrinnen.

Wie lange würde er mich so stehen lassen?

Erregte ihn mein Anblick? Oder amüsierte er sich über meine Unsicherheit?

Er kam wieder näher, ich hörte seinen Atem seitlich von mir.

Nun war es seine Hand, die langsam meinen Rücken entlang nach unten wanderte.

Halt die Luft an.

Ich tat es.

In dem Moment, als ich kurz davor war, auszuatmen, weil ich es nicht mehr aushielt,

spürte ich den Schlag. Ich stöhnte auf.

Er hatte mich mit der Hand auf den Hintern geschlagen, fest.

Es tat weh. Ich war erschrocken. Es fühlte sich verdammt gut an.

Ich wartete auf einen zweiten Schlag, nein, ich hoffte darauf.

Doch ich bekam ihn nicht.

Du wirst bekommen, was Du brauchst. Und was Du verdienst.

Bleib jetzt noch eine Weile so stehen.

Wir sehen uns wieder.. das ist ein Versprechen.

Er wird doch jetzt nicht..das kann doch nicht sein.. Doch. Er ging.

Ließ mich stehen und ging. Ein paar Minuten dauerte es, bis ich es wirklich glauben konnte.

Meine Beine schmerzten, als ich mich zu bewegen begann. Ich spürte noch seine Hand auf mir.

Ich nahm die Augenbinde ab und gewöhnte mich langsam an das helle Sonnenlicht.

Ja, ich stand nackt in meiner Küche. Und das Brennen an meinem Hintern war echt. Genau wie die benutzte Kaffeetasse. Keine Einbildung.

Ich ließ mich aufs Sofa fallen und starrte vor mich hin.. Zu was war ich denn fähig?

Das durfte nicht wahr sein..Was hätte passieren können! Aber es hatte mir doch gefallen..

Es hatte mir sehr gefallen.

Warum war er gegangen? Und was ist mit dem Wasserschaden?

Wir sehen uns wieder.. ja, es hatte geklungen, wie ein Versprechen..

In meinem Kopf wollten alle Gedanken gleichzeitig gedacht werden, und zwischen meinen Beinen war soviel Verlangen, daß es fast weh tat.

Als ich mir eine Zigarette anstecken wollte, merkte ich, daß ich zitterte.

Schluß jetzt.. duschen .. anziehen.. wieder normal werden.

Es gelang mir nur schlecht.

Ich hielt es für eine gute Idee, raus zu gehen, die Morgensonne würde mir bestimmt helfen, wieder klar zu denken. Im Treppenhaus traf ich meine Nachbarin. Sie wußte nichts von einem Wasserschaden. Komisch, dachte ich.

Im Briefkasten fand ich ein Kuvert, ohne Adresse und ohne Absender. Darin war nur eine Karte, darauf stand, in Druckbuchstaben:

Mein liebes Miststück,

hattest Du einen schönen Vormittag?

Ich freue mich auf unser Treffen morgen..

und..

Danke für den Kaffee!

M.

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Diese BDSM Geschichte wurde von imaginada veröffentlicht.

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