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Eine Milf verführt und missbraucht mich ein Wochenende lang!

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Veröffentlicht am 22. Juli 2021

Eigentlich hielt ich mich mit meinen inzwischen 22 Jahren, immerhin zwei Beziehungen, deren Länge man in Jahren messen konnte, sowie in letzter Zeit auch einer handvoll frischer Flirt-und One-Night-Stand-Erfahrungen recht geübt oder zumindest ausreichend sicher, was den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht anging. Wie falsch ich doch lag, bekam ich leidvoll zu spüren, als ein wilder, ungezähmter Puma seine scharfen Krallen in mein ungeschütztes Fleisch warf und nicht mich nicht mehr los ließ. Doch beginnen wir am Anfang der Geschichte

Es war früher Hochsommer und wie jedes Jahr stand unsere Fußballabschlussfahrt in den Süden der Republik auf dem Programm. Von Freitag bis Sonntag bedeutete dies stets zu viel Alkohol, viele dumme Sprüche, mäßig Fußball, wenig Schlaf, kaum Niveau und eigentlich keine Frauen.

Letzteres war dabei weder Regel noch Wunsch, vielmehr bedingte es sich aus den anderen Dingen der Liste. Es war auch nicht so, dass wir es nicht immer wieder versuchten, aber zu deutlich mehr als zaghaften Kontakten war es nie gekommen.

So kam es, dass ich am Freitagabend zusammen mit den überlebenden der Hinfahrt am einzigen größeren Tisch einer ziemlich unscheinbaren Bar, nur zwei drei Straßen von unserer Pension Platz nahm. Immerhin war sie bereits gut gefüllt und auch das Geschlechterverhältnis war zur Abwechslung gleich verteilt, allerdings entsprach allein unser Trainer dem Altersschnitt der anderen Anwesenden.

Doch das schien den Rest der Runde nicht zu stören und so wurde ich als Jüngster erst mal an die Bar geschickt, um eine Runde Bier zu holen. Es dauerte ein wenig, was dazu führte, dass sich mehrere meiner Freunde bemüßigt fühlten, laut und rücksichtslos ihr Missfallen kund zu tun. Noch recht nüchtern war mir das entsprechend peinlich und so warf ich meinen Nebenleuten entschuldigende Blicke zu.

Auch als ich in der ersten Barreihe angekommen war und meine Bestellung endlich aufgegeben hatte, wurde es nicht besser und so wunderte es mich nicht, dass ich von einer überraschend eleganten Dame rechts von mir einen vernichtend herablassenden Blick erntete. Abschätzig musterten mich ihre grau-grünen Augen von den Füßen beginnend und als sie oben ankamen, versuchte ich mit meinem besten Welpenblick ein wenig gute Luft zu machen. Zu meiner Verblüffung gelang mir das, weshalb ich ihrer sich aufhellenden Miene ein „Sorry, aber ein paar hatten wohl schon zu viel“ entgegen brachte.

Jetzt lachte sie sogar, so dass ihre strahlend weißen Zähne kurz zwischen den vollen, dezent geschminkten Lippen hervor blitzten.

„Das ist wohl nicht zu überhören… Aber sag, Kleiner. Wie heißt du?“

„Michael“ sagte ich erfreut und reckte ihr meine rechte Hand entgegen.

Amüsiert musterte sie diese für einen Moment, drehte sich dann auf ihrem Barhocker zu mir und ergriff meine Hand.

„Angenehm Michi… Ich heiße Monica.“

Innerlich verkrampfte ich kurz, ob dieser Begrüßung, denn ich hasste es Michi genannt zu werden. Doch eine Verbesserung meinerseits verpuffte wirkungslos, denn sie fragte: „Nur sag Michi, dein Akzent verrät, du bist nicht von hier…“

Ich nickte und erklärte ihr kurz Ziel und Zweck unserer Fahrt, während endlich auch die bestellten Biere den Weg zu mir auf den Tresen fanden.

„Interessant“ quittierte sie meine Erklärung. „Nur ein was noch Michi… Wie kommt es, dass man mit dir noch normal Konversation betreiben kann? Bist du eins der Autos gefahren?“

„Nein“ erwiderte ich, wobei das kleine Kompliment den Ärger über den fortwährenden Gebrauch des mir verhassten Spitznamens überwog. „Ich mache gerade ein längeres Praktikum in München und bin daher mit dem Zug hier“

„Achso… Na dann Michi. Ich glaube, du musst wieder. Hat mich gefreut.“

„Ja mich auch…“

„Vielleicht hat Frau ja noch im Laufe des Abends die Gelegenheit zu fragen, was du studierst…“

„Oh bestimmt“ murmelte ich leicht rot werdend, schnappte mir aber schnell die Gläser, waren doch die ungeduldigen Rufe von meinem Tisch wieder lauter geworden.

Kaum zurück wurde mein kurzes Intermezzo bereits ausgewertet.

„Wenn das nicht mal ne geile MILF ist, weiß ich es auch nicht mehr“

„Ey guck dir die Möpse an… Die sind auf Garantie nicht echt“

„Die geht bestimmt richtig ab in der Kiste… Da sitzt jeder Handgriff“

„So ne Mami hätte ich auch gern“

„Allerdings! Von der würde ich mir jetzt noch die Brust geben lassen“

Den Rest der Sprüche schenke ich mir an dieser Stelle mal, hörte ich doch auch nicht wirklich hin. Vielmehr war ich damit beschäftigt, meine Unbekannte ausgiebig zu mustern, etwas was ich unerklärlicher Weise eben noch verpasst hatte.

Tatsächlich war sie nicht nur für ihr Alter heiß, was nur ein Grund war, warum sie nicht hierher zu passen schien. Das Alter betreffend hatten sich die Schätzungen auf irgendwas knapp über vierzig eingependelt, während bei der Größe auch dank der hohen Schuhe Uneinigkeit herrschte. Unzweifelhaft dagegen waren ihre dunkelblond gefärbten langen Haare, das schöne und gekonnt geschminkte, aber streng und unnahbar wirkende Gesicht sowie die langen, perfekt manikürten Fingernägeln mitsamt der nicht zu sehr gebräunte Haut. Dazu kam die schlicht elegante aber nichtsdestotrotz teuer anmutende Kleidung, bestehend aus einer einfachen, am Bein weiter geschnittenen Stoffhose und einem durchaus offenherzigen Oberteil plus viel und ohne Zweifel hochwertigem Schmuck sowie nicht zu vergessen… Die bereits erwähnten hohen Pumps.

Für die meiste Aufmerksamkeit sorgte allerdings ihre Figur, besonders die Oberweite. Sie schien dies durch die Wahl des Oberteils genau so beabsichtigt zu haben und ich fragte mich ernsthaft, wie ich ihr direkt gegenüberstehen konnte, ohne auch nur den Ansatz dieses beeindruckenden Dekolletees bemerkt zu haben. Doch auch der Rest ihres Körpers war nicht zu verachten; schlank und offenbar von viel Sport geformt, wobei da für meinen Geschmack ihr Po eine angenehme Ausnahme bildete, wirkte er auf dem Barhocker zwar fest, doch auch angenehm breit und nicht flach.

Überraschend schnell bewegte sich das Gesprächsthema dann jedoch wieder weg von ihr. Es schien fast so, als ob jedem klar war, dass sie in einer ganz anderen Liga spielte und so war ich der einzige, der für die nächste halbe Stunde meine Blicke nicht von ihr lassen konnte.

Ändern tat sich dies erst, als ich für ein wenig länger die Toilette aufsuchen musste, denn als ich wieder zum Tisch kam, hatte sich unsere Gruppe merklich zersplittert. Drei waren Richtung Pension verschwunden, zwei versuchten ihr Glück bei der Damenwelt auf der winzigen Tanzflächen und die restlichen drei inklusive unseres Trainers hatten begonnen Skat zu spielen.

„Oh scheiße Micha…“ sagte der dann auch, als ich mich wieder zu ihnen setzte. „Wir haben gedacht du bist auch mit los… Wenn du willst, kannst du die nächste Runde mit einsteigen…“

„Ne lass mal… Du weißt, Skat ist nicht so mein Ding… Will jemand noch was von der Bar?“

Zu meiner Überraschung erntete ich nur Kopfschütteln und so stand ich ein wenig unschlüssig auf und sah mich um. Die Bar war inzwischen noch voller geworden, auch und besonders der Tresen. Ich scannte ihn nach Monica ab, die nicht mehr auf ihrem Hocker saß, konnte sie aber nicht entdecken. Etwas enttäuscht suchte ich daher nach dem ruhigsten Tresenabschnitt um möglichst schnell ein neues Getränk zu bekommen.

Ich war gerade dabei mit dem Abend abzuschließen und mich abzuschießen, als mir kurz vorm Bestellen jemand auf die Schulter tippte. Ich rechnete eigentlich mit irgend einem meiner Freunde, der noch ein neues Bier haben wollte, und drehte mich entsprechend ruckartig um, so dass ich förmlich in den verführerischen Ausschnitt zweier großer voller Brüste fiel.

Um Gegensatz zu eben konnte ich jetzt meine Augen nicht von diesem Anblick lösen und erst Monicas leicht belustigte Stimme holte mich zurück ins Hier und Jetzt.

„Ich bin hier oben Michi“ Ich lief rot an. „Wieder Getränkenachschub für alle?“

„Nein… Diesmal nur für mich. Der Rest ist… Ja…“ Ich zuckte mit den Schultern. „Beschäftigt“

„Also ganz allein mein Kleiner“ sagte sie mit nicht zu überhörender Ironie.

„Kann man so sagen“

„Nun Michi… Dann hast du ja vielleicht Lust mir ein wenig Gesellschaft zu leisten und mir ein paar weitere Fragen zu beantworten. Es gibt da noch so einiges, was ich gern von dir wissen würde“

Sie zwinkerte mir zu und lächelte kühl. Mir dagegen wurde schlagartig heiß, als der Gedanke unvermittelt durch meinen Kopf raste, dass diese Frau wohl gerade mit mir flirtete.

Doch diesem kurzem Hoch folgte die schnelle Dusche – und zwar eine eiskalte! Der Barkeeper stand plötzlich vor mir und erwartete meine Bestellung. Ich tätigte sie ohne nachzudenken; sollte jedoch bitter bereuen, als ich seine Nachfrage, ob das alles sei, verneinte.

„Willst du nicht fragen, ob ich auch noch etwas trinken möchte?“ erklang hinter mir Monicas strenge Stimme.

Schlagartig schrumpfte ich um mehrere Zentimeter und fühlte mich wie ein kleiner Schuljunge, den man beim Schummeln erwischt hatte. Hastig fragte ich nach ihrem Wunsch und bekam nur die schneidende Antwort: „Klaus weiß was ich trinke!“

Eben jener Klaus nickte grinsend und kam wenig später mit zwei Getränken wieder. Um auf Nummer sicher zu gehen wollte ich direkt beide bezahlen, doch als ich nach meinem Portmonee griff, kam sie mir zuvor. Sie packte einen Hunderter auf den Tresen und sagte: „Mach es rund Klaus“

Dieser nickte brummend und während er das Geld wechselte, versuchte ich zu erklären, dass ich auch bezahlt hätte.

„Das habe ich gesehen Michi… Und ich weiß das zu schätzen. Ich mag aufmerksame Jungs“ sagte sie jetzt plötzlich wieder liebevoll und berührte dabei sogar meine immer noch rot glühende Wange.“Ich weiß aber auch, dass Studenten immer knapp bei Kasse sind und dank meines Exmannes muss ich mir um Geld keine Sorgen machen. Aber du kannst bitte die Gläser tragen.“

Ich nickte, nahm die Gläser und folgte ihr dann zu einem kleinen unbesetzten Tisch. Dabei kam ich nicht umhin, das aufreizende Spiel ihrer prallen Pobacken unter dem dünnen Stoff der schwarzen Hose zu bewundern. Auch wurde mir bewusst, dass sie wohl doch etwas größer war als vermutet und ich jetzt im Moment – wegen ihrer Schuhe – wahrscheinlich sogar einen Ticken kleiner war als sie.

Angekommen an dem Tisch prostete sie mir zu und fing an mich weiter auszufragen. Dabei ging sie so geschickt vor, dass ich ihr auch unter dem Einfluss des langsam aber sicher steigernden Alkoholpegels willig Auskunft erteilte. Meine Unsicherheit war inzwischen wieder verflogen und so registrierte und erwiderte ich dankbar jeden ihrer kleinen Flirtversuche.

Mal war es ein glockenhelles Lachen aufgrund einer meiner Spitzen gegen die anderen Fußballer. Dann ein einsamer Tropfen ihres Getränks, den sie von ihrer Oberlippe leckte. Oder es war ihre rechte Hand, die scheinbar unbewusst während einer langen Ausführung meinerseits gedankenverloren über die nackte Haut ihres Dekolletees strich.

Wie von selbst lenkte sie die Themen nach und nach immer zielsicherer und direkter ins wirklich private und persönliche. Ausgiebig befragte sie mich nach meinen One-Night-Stands und Exfreundinnen, besonders nach meiner letzten, und mit einem Satz, halb Feststellung halb Frage, erwischte sie mich dann völlig dermaßen unvorbereitet.

„Weißt du Michi… Wenn ich dir so zuhöre, dann frag ich mich ganz ehrlich, warum ihr euch überhaupt getrennt habt. Eigentlich war doch alles ganz toll… Wobei… Okay jetzt verstehe ich. Deiner Erzählung nach war alles außerhalb des Schlafzimmers soweit perfekt. Das bedeutet, dass Problem kann nur im Schlafzimmer gelegen haben. Los Michi! Erzähl! Welche kleinen schmutzigen Fantasien hast du denn in deinem hübschen Köpfchen?“

Ich verschluckte mich und musste husten, weshalb es etwas dauerte ehe ich erwidern konnte: “ Wer sagt denn, dass ich der… äh… Perverse… bin, vielleicht war es ja auch sie?!“

„Ach Michi… Soviel kann ich dir sagen, in 99 von 100 Fällen ist es immer der Mann“

Ihre Augen durchbohren mich jetzt förmlich und mir war klar, dass sie mich hier nicht so schnell raus lassen würde.

„Hm… Ja okay vielleicht… Aber bei uns waren es eher weniger die Phantasien…“

„Das bedeutet?“

„Na unsere Phantasien waren ganz ähnlich… leider nur auch unsere Rollen darin“

Unruhig rutschte ich auf meinem Stuhl hin und her, doch Monica genoss das jetzt sichtlich…

„Kannst du dich ein wenig präziser ausdrücken?“

„Präziser?“ Ich schnaufte hilflos und ließ meinen Blick kreisen. „Sagen wir so… Wir waren… Oder sind… Beide eher… lieber… Passiv… Ach nee Quatsch… Wie sag ich das jetzt?!? … Wir… Jaaaaaa… okay ja… wir mochten oder mögen es beide lieber, wenn der andere Sachen mit uns macht, als dass wir selber Sachen mit dem Anderen tun. War das irgendwie verständlich?“

„Nun Michi… Ich sag mal so… Ich kann mir was drunter vorstellen“ Entspannt lehnte sie sich zurück, nahm einen Schluck aus ihrem Glas, doch ihre Augen ließen die meinen nicht frei und ein gefährlich undurchsichtiges Lächeln umspielte ihre Lippen. „Erzähl mir von deinem letzten Sex!“

Langsam konnte ich es nicht mehr glauben, in welche Richtung sich dieses Gespräch entwickelt hatte, doch es war nicht an mir jetzt das Thema zu wechseln.

„Also mein letzter Sex…“ Ich musste tatsächlich kurz überlegen, allerdings eher weil er wenig be- oder überhaupt merkenswert war. „Ja… Okay… Der müsste so zwei Monate her sein, war aber eher unspektakulär“

So erzählte ich Monica alles und hätte auch die kleinen schmutzigen Details nicht ausgelassen, allein da waren keine.

„Ich merke schon Michi… Ich muss dir wohl mal demonstrieren, wie das funktioniert, mit so einer kleinen schmutzigen Geschichte…“

„Nun… Da sag ich nicht nein“ erwiderte ich lächelnd, überaus zufrieden endlich die Rollen zu tauschen. „Aber vielleicht kannst du ja kurz mit etwas unverfänglichem anfangen.“

Sie nickte, nahm noch einen Schluck und begann dann zu erzählen.

„Also Michi… Meinen Namen kennst du ja schon und wie alt ich bin, verrate ich natürlich nicht“ Sie zwinkerte mir zu. „Und sonst… Aufgewachsen bin ich ganz in der Nähe, danach klassisch Schule und Ausbildung. Bis dann kurz nach der Lehre aus meinem Chef mein Mann wurde. Zwanzig Jahre lief dann das Leben so hin und her, bis vor gut einem guten Jahr aus meinem inzwischen Ex-Chef auch mein Ex-Mann wurde…“

„Und wieso, wenn ich fragen darf…“

„Nun…“ lachte sie frei von jedem Bereuen oder Bitterkeit, „Mein Exmann hatte diesbezüglich eine oder besser zwei besondere Schwächen. Da wäre zum einen, dass er auf junge Frauen steht, was an sich nichts verwerfliches ist. Du musst allerdings wissen, als wir damals geheiratet haben, war ich noch jünger als du jetzt und er bereits älter ich in diesem Moment. Und ich war damals auch schon der Ersatz für seine erste Frau. So gesehen, betrachte ich es rückblickend als Kompliment, dass er mich erst so spät ersetzt hat.“

„Und die zweite Schwäche?“ hakte ich nach.

„Nun…“ sie lachte wiederholt. „Er steht nicht nur auf junge Frauen, sondern auch auf solche mit üppiger Oberweite“ Wie zufällig schob sie in diesem Moment ihre beiden Arme nach vorn zu ihrem Glas, so dass ihr Busen noch mehr betont wurde, weswegen ich mir einen Kommentar nicht verkneifen konnte.

„Ich will ja nicht indiskret sein… Aber du bist ja nun auch nicht gerade… Wie soll ich sagen“ Ich rang nach angemessenen Worten. „Schmalbrüstig?“

Wieder lachte sie, glockenhell. „Nun… Ich stelle zwar in Frage, dass dies das richtige Wort ist, aber du musst wissen, es war nicht die Natur, die mich so reich beschenkt hat.“

„Dann mag er kein Silikon?“

„Wenn du seine jetzige Frau sehen könntest, dann würdest du diese Aussage definitiv so nicht treffen“ sagte sie augenzwinkernd und lehnte sich wieder zurück.

„Dann stehe ich wohl auf dem Schlauch…“

„Nun, das ist doch nicht schwer Michi… Ich habe die Veränderung erst nach unserer Trennung vorgenommen…“

„Aber wieso?“ Ich verstand noch immer nicht.

„Sieh es als Rache… Er hatte mich schon seit Beginn unserer Ehe immer wieder dazu gedrängt, fast schon genötigt, doch – du musst wissen – ich habe schon von klein an eine nicht zu unterschätzende Angst vor Nadeln. Und so war die Scheidung der kleine Extraschub Motivation, den es gebraucht hat… Allein sein Blick bei dem ersten Anwaltstermin…“ Jetzt war ihr Lächeln wieder leicht kalt und sehr zufrieden. „Er war jede Spritze wert“

Für einen Moment entstand eine kleine Pause. Wir nahmen beide einen Schluck aus unseren Gläsern. „Möchtest du sonst noch etwas wissen?“

„Ja schon…“ Ich wurde leicht rot. „Mich würde schon die… versprochene Geschichte interessieren“

„Das kann ich mir vorstellen“ entgegnete sie süffisant.

„Du solltest vorher allerdings eine Sache noch wissen. Mein Mann, also Exmann, war auf einem Internat und das noch zu einer Zeit, in der die körperliche Maßregelung von Schülern noch allgegenwärtig war. Jetzt besitzt mein Exmann ein paar Eigenschaften, die ihm im Geschäftsleben äußerst hilfreich waren und sind, allerdings waren sie das nicht während seiner Schulzeit. Viel an Details hat er mir nicht erzählt, allerdings musste er wohl regelmäßig bei Lehrern antreten…“

„Heißt das… Er wollte, dass du ihm…“ setzte ich an, doch Monica unterbrach mich sofort.

„Geduld! Geduld mein lieber Michi… Lass mich doch einfach erzählen.“ Ihre Augen zwinkerten frech. „Aber nein… Nicht mal ansatzweise! Mein Exmann war ein in allen Lebenslagen äußerst dominant auftretender Mann, der nichts mehr hasste, als nicht die absolute Kontrolle sein Eigen zu nennen.“

„Also hat er dir…“

Diesmal sagte sie nichts, allein eine hochgezogenen Augenbraue ließ mich sofort wieder verstummen.

„Kurz vor der Hochzeit hat er mir das erste Mal von dieser speziellen sexuellen Phantasie berichtet, zusammen mit den Erlebnissen seiner Kindheit. Basierend auf diesen Phantasien und Erlebnissen haben wir zusammen die Regeln eines Rollenspiels entworfen, welches wir das erste Mal an unserem Hochzeitstag Realität werden ließen und das von da an zu unserer monatlichen Routine wurde. Ob du es glaubst oder nicht, aber fast zwanzig Jahre lang haben wir jeden Monat am Tag unserer Hochzeit dieses Rollenspiel aufgeführt… Und das immer mit den gleichen Regeln…“

Monica pausierte kurz und ihr Blick verlor sich irgendwo in der Bar. Zum ersten Mal sah sie tatsächlich so etwas wie traurig oder melancholisch aus, doch es war nur ein kurzer, flüchtiger Moment.

„Nun ja… Du willst natürlich wissen, wie unser Spiel im Detail aussah“

Herausfordernd sah sie mich an, während ich nur mit den Achseln zuckte und erwiderte: „Na aber Klaro!“

„Gut… Dann holst du uns am besten noch ein Getränk und ich erzähle dir all die schmutzigen kleinen Details…“

Während der kurzen Wartezeit am Tresen verwob mein Kopf die mir bereits bekannten Fakten zu einer Geschichte, die zum einen gar nicht so weit weg von der Wahrheit war und zum anderen bereits dazu geeignet, mein Kopfkino aufs heftigste anzuregen. Doch kein noch so lebhaft und blühendes Vorstellungsvermögen hätte das geschafft, was Monica im Anschluss mit ihrem kleinen Gesamtkunstwerk aus schlichter Nennung von Fakten, süffisanten Anmerkungen, frivolen Anspielungen sowie kleinen, aber vielsagenden Gesten in mir auslöste.

„Nun Michi… Wie du bereits weißt, hatten wir für das Spiel nicht nur feste Regeln und Rollen, sondern auch feste Zeiten. An jedem 19. eines Monats musste ich Punkt 23 Uhr an seinem Arbeitszimmer klopfen. Allerdings nicht einfach so… Nein… Vorher wandelte ich mich durch einiges mehr als ein schlichtes Kostüm zur perfekten Männerphantasie einer Internatsschülerin… Eine von mir überaus geschätzte Routine, für die ich mehrere Stunden des Tages opferte.

Mein erster Handgriff bestand aus der intensiven Pflege meines Körpers. Peinlich genau entfernte ich jedes ach so kleine Haar unterhalb meines Halses, nahm ein Bad und cremte mich ein. Das Make-Up war entsprechend meiner Rolle als Schülerin eher schlicht. Meist betonte ich meine Augen dergestalt, dass sie größer wirkten und manchmal verpasste ich meinen Wangen einen Hauch von zartrosa oder sogar feine Sommersprossen. Allein der kräftig kirschrote Lippenstift durfte nie fehlen und war sozusagen mein Markenzeichen. Die Haare machte ich meist zu Zöpfen, manchmal einer, manchmal zwei, manchmal glatt, manchmal gefl*chten.

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