BURG FICHTENSTEIN

Eine Spankinggeschichte einer jungen Geschichtsstudentin.

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Veröffentlicht am 16. Juli 2021

Burg Fichtenstein übte schon immer eine ungeheure Faszination auf Susanne aus. So majestätisch wie die Burg auf dem hohen Berg stand, zog sie das junge Mädchen immer wieder in die Bann. Kein Wunder, mit ihren enormen Ausmaßen gehört sie zu den wenigen noch gut erhaltenen Burganlagen in ihrer Heimat. Schon als Kleinkind wurde sie von ihrem Vater oft mitgenommen, der sich als Burgwart unter anderem um den Erhalt der Burg kümmere. Auch gehörte es zu seiner Aufgabe die wenigen Besucher, die meistens in Gruppen kamen, Rentnervereine oder Schulklassen aus der Umgebung, durch die weiten Anlagen zu führen. Damals war noch der größte Teil des riesigen Komplexes bewohnt. Seit aber die Stadt, die Burg übernommen hatte, sie renovieren ließ, ein Museum in der alten Festung errichtete, kamen die Besucher in Scharen.

Susanne schaute aus dem Bad zur alten Burg rüber, die bereits vor mehr als 1000 Jahren nachweislich erwähnt wurde. Sie hatte noch eine halbe Stunde Zeit bis ihr Dienst beginnen und sie die nächste Führung zu übernehmen hatte. Sie hoffte, heute etwas mehr Zeit zu haben, denn sie wollte an der Chronik der Burg weiter arbeiten. Als Geschichtsstudentin hatte sie sich für ihre Studienarbeit die tausendjährige Geschichte der Burg ausgesucht, was ja naheliegend war, denn kaum jemand kannte die Burg besser als sie. Susanne schaute wieder zur Burg. Heute wollte sie wieder die provisorische Bibliothek aufsuchen und in den gefundenen Aufzeichnungen weiterlesen.

Wie hatte sie sich verändert, seit sie etwa vor einem Jahr, gemeinsam mit ihrem Vater in bisher verborgenen Räumen uralte Schriftstücke, kaum lesbare Aufzeichnungen, vergilbte Grafiken und Zeichnungen gefunden hatte. Damals begannen ihre anfangs noch leisen Ahnungen über ihr Verhalten schnell zur Gewißheit zu werden. Besonders, als Susanne begann, mit Hilfe eines älteren Herrn, einem stadtbekannten Historiker, die uralten Unterlagen zu durchforsten. Ein großer Teil der gefundenen Dokumente beinhaltete Aufzeichnungen die zwischen den Jahren 1830 und 1870 vorgenommen worden waren. Der damals lebende Burggraf hatte sie wohl persönlich vorgenommen. Besonders ein dicker Einband, erregte die Aufmerksamkeit der beiden. Bis ins kleinste Detail beschrieb der Burggraf Folterszenen von historisch belegten Bestrafungen. Durchrieselt von Schauern, begleitet von Hitzewallungen lauschte Susanne dem Historiker, wenn dieser versuchte, die zum Teil fast unleserliche Schrift zu entziffern. Susanne war oftmals so erregt von den Worten, dass sie nur mit Mühe ihre Arbeit, das archivieren der gefundenen Dokumente, verrichten konnte. Bezogen sich doch die Aufzeichnungen des Burgherrn besonders auf Züchtigungen, die in der Burg stattfanden. Nach den Beschreibungen des Burgherrn waren es ausnahmslos Frauen. Anfangs konnte es Susanne kaum glauben, hielt es für übertrieben, was sie zu hören bekam, doch schnell verspürte sie eine Unruhe in ihrem Inneren, die immer stärker wurde. Es war ein langsamer Prozess, der im Inneren der jungen Frau ablief und der Susanne immer mehr in den Bann zog. So versuchte sie sich in die Welt der Bestraften zu versetzen, ihre Gefühle, die vom Burgherrn anschaulich beschrieben wurden, zu verstehen.

Es war schon spät, als Susanne wieder einmal den Worten des älteren Herrn lauschte, der sich diesmal leichter tat, die Schrift zu entziffern.

„Wie ich am Datum erkenne, beschreibt unser Aufzeichner die in der Chronik erwähnte letzte Züchtigung auf der Burg. Ich lese ihnen zuerst mal vor, denn wie es scheint handelt sich auch hier um die private Meinung des Schreibers. Wie auch immer, es ist gleich, ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht. Für mich sind die Aufzeichnungen zu delikat, um veröffentlicht zu werden.

Es ist die zweite Tochter des Schneiders, die als Zofe in der Familie des Bäckers arbeitet. Sie wird beschuldigt eine Brosche gestohlen zu haben. Ich kenne das junge Mädchen, das schon öfters hier oben war und gern den Burschen den Kopf verdrehte. Ich bin zugegen, als der Schiedsmann die Verfehlung bekannt gibt. Die junge Frau leugnet auch noch hartnäckig, als ihre Herrin versichert, ihre Anzeige nach Rückgabe der gestohlenen Brosche zurückzuziehen. Die junge Frau zeigt weder Angst, noch wirkt sie entsetzt, als das Urteil verkündet wird: Zehn Stunden wird sie zunächst an den Pranger gestellt, bevor die nächste Befragung beginnt. Ich habe sie, wie es meine Pflicht ist, zweimal aufgesucht, habe beobachtet, wie sie bespuckt und geschlagen wurde. Ich bin zu ihr, habe ihr Gesicht abgewischt und ihr Kleid geordnet. Ihre Augen leuchteten auf und sie nickte dankbar, als ich sie näher betrachtete. Meine Blicke wanderten über ihren ganzen Körper. Besonders ihre Rückseite unterziehe ich einer näheren Betrachtung. Ihr breiter, fester Popo, der sichtbar angehoben wird, als das Mädchen merkt, an welchem Körperteil meine Blicke haften bleiben, zieht mich in den Bann. Ich weiß, daß die junge Frau, die mir so sehr gefällt, Hiebe gewohnt ist. Daß eine Züchtigung sie kaum noch aus der Ruhe bringt, doch ich suche eine Frau, die sich freiwillig meiner Strenge unterzieht. Heute Abend werde ich wieder schlauer sein…“

„Wie sie sehen, Fräulein Susanne, sagt eine chronische Aufzeichnung nichts über den tatsächlichen Ablauf einer Bestrafung aus. Ich bin mir sicher, besonders zur damaligen Zeit, wurden Frauen bewusst zu Lustobjekten erzogen. Wenn sie etwas nicht freiwillig taten, ließ der Mann die Peitsche tanzen.“ Besonders die Kommentare des älteren Herrn berührten meine Gefühle und machten mich an. So konnte ich kaum erwarten die Fortsetzung zu erfahren.

„Wie erwartet, ist die junge Frau auch nach dem Pranger noch recht bockig. Sie gibt immer noch nicht zu, den Diebstahl begannen zu haben. Sie hat die Augen geschlossen, gibt sich keinesfalls entsetzt, als der Richter das Urteil verkündet. Ich bin sicher, ein kurzes Lächeln gesehen zu haben, als sie erfährt wie das Urteil vollstreckt werden soll: Hier oben, im Strafraum, der Richter hat meinen Wink verstanden, soll ihr zwanzig Stockhiebe übergezogen werden.

Ich habe selten eine Frau erlebt, die so demütig und hingebungsvoll ihre Hiebe hinnahm. Die junge Frau, die ihre Züchtigung als gerechte Strafe akzeptiert, die weder an ihren Fesseln zerrt, noch um Gnade bettelt, beeindruckt mich sehr. Ich habe mich deshalb entschlossen, ihr noch weitere zehn Hiebe überziehen zu lassen. Auch jetzt ist sie weder entrüstet, noch versucht sie sich zu wehren. Geduldig hält sie still, läßt die weitere Bestrafung brav und ergeben über sich ergehen…

Leider kann ich im Moment nicht weiterlesen. Die Schrift ist zu undeutlich geworden.“ Der ältere Herr legte das historische Dokument zur Seite, schaute rüber zu der ihm gegenüber sitzenden junge Dame, die zitternd, ja bebend seinen Worten lauschte. Die junge Frau schien enttäuscht zu sein, weil er nicht weiterlesen konnte. Er hatte Verständnis dafür, doch heute mußte er noch zu seinem Stammtisch.

„Liebe Susanne!“ Der ältere Herr war aufgestanden, trat zu dem jungen Mädchen, das er so sehr mochte.

„Du bist noch ein junges Mädchen, dennoch alt genug Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte gleich und ohne Umschweife zur Sache kommen, denn ich werde das Gefühl nicht los, dass du dich nicht nur aus beruflichen Gründen für die historischen Schriften und Abbildungen interessierst.“ Der ältere Herr machte eine kleine Pause, fixierte Susanne wie die Schlange das Kaninchen. Die leichte, aufkommende Röte ihrer zierlichen Wangen war dem alten Fuchs nicht entgangen.

„Wenn du dich für körperliche Züchtigungen interessierst und darüber mehr erfahren möchtest, so kannst du mich gern zu Hause besuchen. Mein umfangreiches Schriftgut, das ausschließlich erotische Züchtigungen beschreibt, stelle ich dir gerne zur Verfügung. Auch wenn du darüber sprechen möchtest, an mehr denke ich wirklich nicht, kannst du mich zu jeder Zeit aufsuchen oder auch anrufen.“

Susanne schluckte, doch der Klos blieb im Halse stecken. Unfähig zu antworten, so sehr hatten ihr seine plötzliche Worte zugesetzt, war ihr doch plötzlich klar geworden, dass der ältere Herr sie längst durchschaut hatte, senkte sie verschämt ihr Haupt. Allein der Gedanke, einen Lehrmeister vor sich zu haben, ließ das junge Mädchen erzittern und ihre Knie weich werden.

„Damit du mich nicht falsch verstehst, ich bin pensionierter Lehrer und interessiere mich wie du für historische Überlieferungen. Leider muss ich jetzt los, muss mal wieder meinen Stammtisch aufsuchen.“ Der ältere Herr war aufgestanden und verließ fluchtartig das Archiv.

Verlegen, verschämt ertappt worden zu sein, schaute Susanne dem älteren Herrn nach. War ihr anfangs das Gespräch doch sehr peinlich, so wich die Verlegenheit sehr schnell und es machte in ihr so was wie Enttäuschung breit, weil Bernd Schneider sie so plötzlich alleine gelassen hatte. So setzte sie sich wieder, aufgewühlt bis ins Innerste begann sie über die Worte des älteren Herrn nachzudenken. Dabei versuchte sie sich in die Bestrafte hineinzudenken, und empfand durchaus Verständnis für das demütigende Verhalten der Delinquenten. Ja, auf einmal war sie sich sogar sicher, genauso verhalten zu haben und stellte sich die Züchtigungsszenen real vor. Dabei betrachtete sie immer wieder die zum Teil doch sehr deutlichen Züchtigungsszenen. Es ging schon auf Mitternacht zu, als sie sich endlich entschloss, die historische Stätte zu verlassen. In ihrem Kleinwagen warf sie seufzend noch einen letzten Blick zur Burg.

Es war am anderen Tag, als Susanne sich für den Dienstbeginn fertig machte. Sie hatte in der letzten Nacht kaum geschlafen, musste sie doch immer wieder an den älteren Herrn denken. Sie warf seufzend einen Blick aus dem Fenster, versuchte sich zu konzentrieren. Auf dem Parkplatz, der von ihrem Badezimmer aus einsehbar war, parkten nur ein paar Autos. Nachmittags kamen immer kleinere Gruppen oder Einzelpersonen, die meistens nach der Führung das angrenzende Burgrestaurant aufsuchten. Susanne nahm sich zusammen, versuchte sich innerlich auf die Führung vorzubereiten, denn nachmittags kamen in der Regel weniger Besucher, dafür waren sie aber meistens wesentlicher anspruchsvoller. Besserwisser, Möchtegern Ahnenforscher und andere Spinner. Morgens waren die Führungen bei weitem nicht so anstrengend, dafür hatte sie nachmittags noch Zeit, alleine die Räume zu erkunden. Das junge Mädchen, ganze 22 Jahre jung seufzte erneut. Eine andere Person tauchte in ihrem Gedächtnis auf. Ob die elegant gekleidete und verdammt gut aussehende Dame, die regelmäßig mittwochs die Führung mitmachte, heute wieder erscheinen würde? Susanne bezeichnete sich nicht als Lesbe, dennoch machte die Dame sie an. Ihr wurde es warm ums Herz, als sie an die etwa 40 Jahre alte Frau dachte, der es so vortrefflich gelang, die selbstbewußte Studentin regelmäßig, ohne, daß sie ein Wort sprach, aus dem Konzept zu bringen.

Susanne fuhr los, parkte ihren Wagen vor dem großen Bogen, stieg aus. In der Eingangshalle warteten bereits fünf Personen. Sie hatte noch etwa 10 Minuten Zeit, sprach mit der Verkäuferin am Kiosk. Die junge Frau schaute auf die Uhr, wollte schon mit der Führung beginnen, als sie leicht zu zittern begann. Die fremde Frau, die Susanne doch insgeheim vermisste hatte, betrat die Empfangshalle.

„Komme ich zu spät?“ Ihre sanfte, flüsternde Stimme, brachte Susanne, kaum war die Frau eingetreten, wieder aus dem Konzept. Das junge Mädchen begann zu stottern, brachte kaum ein Wort heraus. Die große, schlanke Dame stand im schwarzen Reitdreß vor ihr. Die hohen schwarzen Stiefel, das streng zurück gekämmte Haar, die funkelnden Augen, ließen die Frau eher als Domina, denn als interessierte Besucherin erscheinen. Susanne hatte Mühe klare Worte zu finden. Sie bemühte sich die fremde Dame nicht anzuschauen. Sie versuchte sie einfach zu ignorieren. Das gelang ihr auch, zumindest bis zu den Kerkerräumen und Folterkammern. Diese Räume erzeugten in Susanne immer einen gewissen Kitzel. Susanne hatte es befürchtet, besonders heute zogen Schauern über den Rücken, die ein lustvolles Kribbeln in ihrem Innersten erzeugten. Schuld an der Gänsehaut, die sich auf ihrem Rücken bildete und ihren ganzen Körper erfaßte, war ohne Zweifel die fremde Frau. Susanne versuchte sich trotzdem zu konzentrieren.

„Der vor ihnen stehende Pranger stand ursprünglich am Marktplatz unten im Dorf. An den Pranger gestellt wurde zuletzt eine junge Frau, die angeblich ihre Herrin bestohlen hatte. Nach den Einträgen in der Chronik, die wahrscheinlich nicht vollständig sind, geschah dies am 18.Juli 1856. Danach wurde sie allein 24-mal bespuckt. Als sie am Abend immer noch den Diebstahl leugnete wurde sie hier oben mit zunächst 20 Peitschenhieben gezüchtigt. Den Text und paar Zeichnungen zu der Bestrafung finden sie im nächsten Raum.“ Spätestens, wenn Susanne auf den Pranger zeigte und aus historischen Dokumenten zitierte, kamen regelmäßig sonderbare Gefühle in ihr auf, die sie noch vor einem Jahr nicht erklären konnte. Heute, da sie die weitere nicht offiziell dokumentierte Geschichte kannte, war sie schlauer, gab sie sich den schaurig schönen Gefühlen hin.

„Liebes Fräulein, darf sich meine Frau mal an den Pranger stellen, ich möchte sie gerne fotografieren?“ Susanne hatte absolut nichts dagegen. Es freute sie, wenn sich die Besucher rege beteiligten und heute gewann sie dadurch etwas Zeit durchzuatmen. Wie von einer magischen Kraft getrieben wagte sie einen Blick zu der fremden Frau, die sie zuerst liebevoll anlächelte, nach einer Handbewegung, die Susanne zunächst nicht deuten konnte, aber eine strenge Miene aufsetzte. Sabine erschauerte, erwiderte leicht fröstelnd ihre Blicke. Sodann besann sich das Mädchen und wendete sich dem Mann zu, der seine Frau bis zur Bewegungslosigkeit angeschnallt hatte. Der Besucherin schien es zu gefallen, denn, auch als der Mann ihr paar Klapse auf den Popo gab, protestierte sie nicht. Der Mann lachte, befreite seine Partnerin sofort wieder. Beide fielen sich in die Arme, lachten und küßten sich. Auch den anderen Besuchern, neben der fremden eleganten Dame, nahmen noch zwei Herren und eine weitere Frau teil, schien es zu gefallen, wie Susanne an den lobenden Worten erkennen konnte. Zumindest hatte das Paar bewirkt, dass das Eis gebrochen war.

„Dieses Holzgestell ist eine typische französische Bastonade, die bis Mitte des 19 Jahrhundert besonders bei Dieben angewendet wurde. In der Chronik sind nur Männer erwähnt, die bis zu 100 Stockschlägen übergezogen bekamen. Die zu solchen drakonischen Strafen verurteilten Delinquenten hatten danach meistens ein Leben lang Gehprobleme. Unbeeindruckt von Susannes Worten legte sich der Mann auf das tischartige Gestell, ließ sich von seiner Partnerin anschnallen. Im Nu zog sie ihm seine Schuhe aus, ließ zugleich die Stümpfe folgen. Weiß der Teufel, woher die noch relativ junge Frau das Stöckchen her hatte, mit dem sie ihren Partner mit leichten Schlägen taktierte. Wieder getraute Susanne einen Blick zu der fremden Dame, die wiederum lächelnd mit der Hand eine Andeutung machte. Das Kribbeln in ihrem Unterleib wurde stärker, als Susanne die Handbewegung zu erkennen glaubte. Mit der einen Hand deutete sie auf Susannes Popo und mit der anderen deutete sie Prügel an. Einen Moment lang war Susanne schockiert. Sie hatte an alles gedacht, nur nicht an so was. Susanne nahm tief Luft, dachte an die Einträge in den gefundenen Chroniken und die von ihr gefundenen Beschreibungen mehr oder minder lustvoller Züchtigungen und fand das Ansinnen der fremden Frau plötzlich nicht mehr so abwegig. Frech schaute das Mädchen zu der Dame rüber, lächelte sodann demütig zurück. Susanne wollte gerade die Besucher zum Weitergehen auffordern, als die fremde Dame plötzlich neben ihr stand.

„Darf ich sie nach der Führung zu einer Tasse Kaffee einladen. Wenn sie möchten natürlich auch zu einem Glas Champagner. Die sanfte und doch bestimmende Art der Frau, ließ Susanne erzittern. Ihr Herz pochte so laut, daß es alle hören mußten. Dennoch, Susanne gab sich einen Ruck, versuchte sich zusammen zu nehmen. Sie klatschte in die Hände, öffnete die Tür nach außen und führte die Besucher weiter. Susanne hatte es plötzlich eilig. Wie in Trance führte sie die Besucher durch die restlichen Räume. Die junge Frau war froh, als sie die Tür zur Küche öffnete. Die Besucher merkten nichts von Susannes plötzlicher Veränderung, lauschten weiterhin gespannt den Worten der jungen Frau. Es dauerte dennoch fast eine Stunde, bis Susanne ihre Gäste im Foyer verabschiedete. Nur die fremde Frau blieb, trat sodann auf Susanne zu.

„Haben sie es sich überlegt, nehmen sie meine Einladung an?“ Die fremde Frau schaute Susanne süß lächelnd an, zwinkerte dabei fröhlich mit den dunklen Augen.

„Wenn sie darauf bestehen, sage ich nicht nein“, Susannes Stimme zitterte, getraute sich nicht den alles versprechenden Blick zu erwidern.

„Ihren Namen kenne ich bereits; Fräulein Susanne. Oder darf ich gleich Susanne zu dir sagen. Ich bin Birgit Kramer. Wenn du willst, nenne mich einfach Birgit.“

„Hallo Birgit! Die sanften Worte hatten Susanne etwas beruhigt. Wie elektrisiert, drehte sie sich zu der Frau und schaute sie an. Die junge Studentin ritt der Teufel, als sie auf die Einladung einging. Hier auf der Burg gibt es einmal ein einfaches öffentliches Lokal mit kleiner Auswahl an Getränken und für besondere Gäste ein Kasino, das heute geschlossen ist. Es wird nur bei Voranmeldung geöffnet. Birgit schaute Susanne bittend an.

„Ich würde das Kasino vorziehen und, wenn es heute nicht möglich ist, möchte ich einen Tisch für nächsten Mittwoch reservieren lassen.“

„Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel. Es geht auch schon heute. Allerdings müssen wir uns selbst helfen.“ Birgit war mit der Antwort zufrieden, hakte sich lächelnd bei Susanne unter.

Zuerst noch etwas unsicher saß Susanne der fremden warmherzig strahlenden Frau gegenüber, versuchte den Blicken der fremden Frau standzuhalten. Susanne fühlte sich wie ein Kaninchen, das, die Schlange vor sich, weiß, daß es keine Möglichkeit zum Entkommen gibt. Sie fühlte sich wie Wachs zwischen den Händen der Frau. Anfangs lehnte sich die junge Frau gegen die aufkommenden Gefühle auf, versuchte sich dagegen zu wehren, doch schnell gab sie sich geschlagen.

„Bist du schockiert, wenn ich dir gestehe, wie sehr ich dich mag und daß ich dich näher kennenlernen möchte?“ Wie ein kleines Mädchen errötend, senkte Susanne ihren Kopf, ließ zu, wie die fremde Frau ihre Hände erfaßte und sie zärtlich drückte. Wild pochte Susannes Herz, als sie den Druck erwiderte. Von einem nie erlebten berauschenden Gefühl erfaßt, streichelte Susanne die sehr gepflegten Hände der Frau, bevor sie ihr antwortete.

„Nein, ich bin weder schockiert, noch habe ich was dagegen dich näher kennenzulernen…“ Susannes leise Stimme stockte. Schmachtend erwiderte sie den Blick der fremden Frau, deren Namen sie nur kannte.

„Und, wenn ich dich frage, ob du die restlichen Räume, du weißt schon, welche ich meine, gern mit dir allein besichtigen möchte. Wie lautet deine Antwort?“

„Gern, warum nicht? Ich bin verpflichtet jeden Gast zu führen. Nur Einzelführungen sind etwas teurer und müssen acht Tage im Voraus angemeldet werden.“ Susannes befreiendes Lächeln gab der fremden Dame neuen Mut.

„Du bist ganz schön ausgefuchst, so, wie ich dich mir vorgestellt habe. Doch so schnell gebe ich mich nicht geschlagen. Ich möchte heute und jetzt die Räume mit dir aufsuchen.“ Susanne lachte, so wie sie die Dame einschätzte, würde sie nicht eher Ruhe geben, bis sie erreicht hatte was sie wollte.

„Klar, läßt sich machen! Ich habe hier freie Hand und kann die Räume besuchen, wann ich will.“ In Susanne begann es zu brodeln. Sie war längst bereit eine Liaison mit der äußerst attraktiven Frau einzugehen. Birgit stand auf, zog Susanne mit hoch, nahm das scheue Mädchen kurz in ihre Arme.

„Du möchtest doch die anderen Räume mit mir anschauen.“ Susanne, die nicht so leicht aus der Fassung zu bringen war, drehte sich um und ging vor. Es blieb Birgit nichts anderes übrig, als ihr zu folgen.

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Diese BDSM Geschichte wurde von chuen01 veröffentlicht.

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