Shibari ღ die japanische Kunst des Fesselns

Veröffentlicht am 12. April 2022
Shibari – die japanische Kunst des Fesselns
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Wusstest du, dass erotische Fesselspiele nicht immer dazu dienten, Subs zu immobilisieren? Shibari ist eine jahrhundertealte Fesselkunst aus Japan und hatte ursprünglich ganz andere Zwecke. Was es mit der fixierenden Kunst auf sich hat und warum sie ein beliebter BDSM Trend ist, verraten wir dir jetzt.

Ästhetische Rope Kunst mit Tradition

Shibari definiert sich dadurch, dass es sich ausschließlich um eine Rope-Kunst handelt. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Fesselkunst damals half, Gefangene zu transportieren. Durch das Anlegen der Seile konnten sie nicht fliehen und waren somit ihren Feinden wehrlos ausgeliefert. Das japanische Bondage stellte somit schon zu längst vergangener Zeit das Machtverhältnis klar. 

Dabei ist das Ziel beim Fesseln, seinen Gegenüber bewegungsunfähig zu machen. Gerade beim heutigen BDSM nutzen viele Bondage, um den Verlauf der weiteren Session vorzubereiten. Shibari ist auch eine gezielte Form der Fesselkunst, um den weiblichen Körper mehr zu betonen. Eine beliebte Praktik ist dabei das Brüste Abbinden, wodurch der Busen anschwillt und besonders hervorsticht. 

In Japan ist diese Fixierungsform nicht nur eine Sexualpraktik, sondern eine Art Kunst-Kultur. Rope Bunnys, die ästhetisch von der Decke hängen und wie erotische Dekoration aussehen, sind ein Markenzeichen des Shibari. Als Einsteiger ist es allerdings ratsam, sich von solchen gewagten Praktiken zu distanzieren. Wir empfehlen dir, das japanische Bondage erst ausführlich am Boden zu betreiben. Wahlweise empfiehlt es sich, diese Praktik mit einer bereits erfahrenen Person durchzuführen.

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Bondage und Shibari als Anfänger betreiben

Shibari und Bondage sind vom Prinzip her Synonyme, wodurch du dich auch als Einsteiger in der erotischen Kunst des Fesselns versuchen kannst. Allerdings verzichtest du bei dieser Form auf andere Utensilien, um deine Sub zu fixieren. Du benutzt lediglich ein Bondage Seil, das aus Jute oder Hanf besteht und das du vorab behandelst. Unbehandelte Seile können auf der Haut scheuern und rufen ein unangenehmes Gefühl hervor. 

Da es aber nicht darum geht, deinen Gegenüber zu quälen – zumindest noch nicht – ist es wichtig, dass das Rope geschmeidig ist. Am besten greifst du zu einem dickeren Seil, um ein ungewolltes Einschnüren der Haut zu verhindern. Zudem lassen sich dickere Stränge leichter lösen, sobald die Session sich dem Ende neigt. Wir empfehlen dir als Einsteiger mit einer Bondage Anleitung zu arbeiten, mithilfe der du die grundlegenden Knotentechniken erlernen kannst. 

Darauf musst du beim Fesseln achten

Das Fesseln deiner Sub ist im Grunde ungefährlich, sofern du ein paar wichtige Dinge beachtest. Shibari dient dazu, deinem Gegenüber die Mobilität zu rauben und hat nicht das Ziel, der Sub Schmerzen zuzufügen. Richtig angewandt kannst du damit verschiedene BDSM Stellungen herbeiführen und hast dabei kontinuierlich die Kontrolle.

Bindest du beispielsweise die Brüste ab, können Nippelklemmen eine gelungene Ergänzung darstellen, um dein Rope Bunny während der Fesselung zusätzlich leicht zu malträtieren. Auch der Intimbereich darf dabei gerne die Seile spüren und von ihnen leicht penetriert werden. Bewegt sich die gefesselte Frau, reibt der Strang an ihrer Vulva, was für zusätzliche Erregung sorgen kann. Als Dom hingegen wird dich dieser Anblick ganz sicher auch reizen.

Grundlagen beim Shibari:

  • Nur dicke Seile aus Jute oder Hanf benutzen
  • Das Material vorher ausreichend behandeln
  • Knoten nicht zu fest binden
  • Eine Schere für den Notfall jederzeit griffbereit halten
  • Niemals den Hals einbeziehen

Wie auch beim Bondage kannst du mit dem Fesseln verschiedene Arten von Sessions in die Wege leiten. Sehr beliebt ist die Fixierung auch in Kombination mit Spanking, wofür du deine Sub nur in die richtige Position bringen musst. Solange du die Fesselung auf dem Boden praktizierst und nicht zum Hänge-Shibari tendierst, ist es eine bedenkenlose Praktik, welche auch von Anfängern angewandt werden kann.

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