Kinbaku ღ so fesseln die Japaner

Veröffentlicht am 24. Dezember 2021
Kinbaku – so fesseln die Japaner
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Überall auf der Welt scheint die erotische Fesselkunst vertreten zu sein. Ein Blick nach Japan und du stößt auf den Begriff Kinbaku, der sich allerdings von dem dir bekannten Bondage unterscheidet. Was es mit der fesselnden Kunst auf sich hat und was die japanische Polizei damit zu tun hat, verraten wir dir in diesem Beitrag. 

Japanisches Bondage – Ästhetik und Erotik

Dass es beim Fesseln lediglich um Immobilisierung und Unterwerfung geht, ist ein Irrglaube. Gerade das japanische Bondage besticht damit, dass es sich vielmehr auf den ästhetischen Punkt konzentriert. Menschliche Kunstwerke schaffen ist eines der Ziele dieser Fesseltechnik. Der ausführende und aktive Part nennt sich innerhalb dieser Sessions Rigger oder Rope Top, während der passive Teil den Namen Rope-Bunny trägt. Der Name lässt schon auf die Geschlechterverteilung schließen. 

Neben der Ästhetik ist es auch das Ziel des Riggers, sich seinem Bunny überlegen zu fühlen. Demnach dient Kinbaku auch der Vorbereitung weiterer Praktiken innerhalb einer Session. Schließlich hat das japanische Bondage seinen Ursprung in der ausführenden Staatsgewalt. So ließen sich schon im späten Mittelalter Gefangene fixieren und leichter transportieren. 

Verschiedene Arten der Fesselungen

Beim Kinbaku gibt es verschiedene Formen der Fesselungen und wie sie durchgeführt werden. Techniken, die in ihren Praktiken ihre eigenen Namen haben und sich auch für Einsteiger eignen. 

Das Shinju bezeichnet die Art der Fesselung, bei der das Brust Abbinden im Mittelpunkt steht. Hierbei unterscheidet sich das Ergebnis dahingehend, ob du dich für eine parallele oder eine zirkulare Abbindung entscheidest. Bei der zirkularen Variante bindest du jede Brust einzeln ab, wodurch sie anschwellen und besonders zur Geltung kommen. 

Beim Sakurambu geht es innerhalb des Kinbaku darum, das weibliche Genital in die Fesselungen einzubeziehen. Du ziehst also ein Seil durch den Intimbereich und verbindest es mit dem Seil, welches du für die parallele Brustabbindung benutzt. 

Tsuri-Zeme ist eine der ästhetischen Formen des Kinbaku. Dabei verschnürt der Rigger seinen Gegenüber nicht nur. Anschließend befestigt er sie mit weiteren Seilen beispielsweise noch an einem Baum. Aus dem Grund wird diese Form japanisches Bondage auch Hängefesselung genannt. Es entstehen Posen, in denen die Frauen gefesselt an einem Bondage Seil hängen. 

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Kinbaku als Ausgangsstellung nutzen

Wie auch westliches Bondage kann Kinbaku als Ausgangsposition für weitere BDSM Stellungen dienen. Der Vorteil an der erotischen Fesselkunst aus Japan ist, dass der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt sind. Solange dein Gegenüber keine Einwände hat, kannst du dein Rope-Bunny mit einem Bondage Seil sogar zum Hängen bringen. Wer hat da nicht die Fantasie von einer menschlichen Liebesschaukel? 

Ein Unterschied zum dir bekannten Bondage besteht zudem im Material der Seile. Diese sind meist aus Hanffasern. Vorab behandelt fühlen sich die Seile für den passive Part angenehmer an, was sich positiv auf die Session auswirkt und die Verletzungsgefahr minimiert.

Wozu sich Kinbaku eignet: 

  • Ästhetische Fesselungen
  • Fesselung einzelner Körperteile
  • Immobilisierung 

Wie schon vor hunderten von Jahren nutzen auch heute noch Doms das japanische Bondage, um ihre Subs zu fixieren. Falls du dich für den Einstieg in die fesselnde Kunst der Erotik interessierst, empfehlen wir dir eine Blick auf unsere Bondage Anleitung zu werfen. Welches Geschlecht beim Kinbaku welchen Part einnimmt, ist allerdings klar definiert.

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