BDSM Brat ღ Verhalten und Erziehung einer frechen Sub

Veröffentlicht am 18. Juli 2021
BDSM Brat - Freche Subs und wie man sie richtig erzieht
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Was ist überhaupt eine BDSM Brat?

Per Definition ist eine BDSM Brat das, was man gemeinhin auch als Rotzgöre bezeichnen würde. Sie ist nahezu immer weiblich und in jedem Fall devot veranlagt und hat bereits die Rolle der Sub eingenommen.

Abgeleitet wird der Begriff aus dem englischen bratty, was so viel wie verzogen oder frech bedeutet. Man könnte auch widerspenstig sagen.

Im deutschsprachigen Raum kursieren zudem die Bezeichnungen als Nörgelsub oder Wunschzettelsub.

Diese sind jedoch, je nachdem wen man fragt, etwas völlig anderes. Nörgel- und Wunschzettelsubs verhalten sich entsprechend, um eine von ihr gewollte Reaktion zu erleben, sei es eine positive oder auch eine negative Konsequenz.

Im Grunde genommen ist eine BDSM Brat nichts anderes als eine freche, aufsässige Sub, die Bestrafungen ihres Dom, der auch als Brat Tamer bezeichnet wird, bewusst einzufordern.

Sie hat Spaß daran frech zu sein und ihre Grenzen immer wieder aufs Neue auszutesten. Ziel des frechen und aufsässigen Verhaltens ist den Dom zur Weißglut zu bringen und diesen immer wieder aufs Neue herauszufordern, um bewusst die bevorstehenden Strafen erdulden zu dürfen.

Entsprechend kann hier auch von Topping from the BottomTopping from the Bottom beschreibt den Versuch der Sub, den Dom durch bewusstes Fehlverhalten zum Wunscherfüller zu machen. gesprochen werden, d.h. die Sub gibt durch ihr Fehlverhalten im Grunde genommen die Richtung an, in die sich das Spiel entwickeln wird. 

Mal können es nur sehr leichte Regelverstöße und dementsprechend leichte Bestrafungen sein, mal kann sie auch über die Stränge schlagen.

In der BDSM Szene herrscht hier jedoch Uneinigkeit darüber, ob Brat-Play nun tatsächlich als Topping from the Bottom zu definieren ist oder nicht. Gleiches gilt im Übrigen auch für die bereits genannten Begriffe der Nörgel- und natürlich Wunschzettelsub.

Die Unerzogenheit und Aufsässigkeit kann bei ihr entweder grundsätzlich bestehen, oder aber nur in bestimmten Situationen abgerufen werden. Hier unterscheiden sich allerdings die Geister und die Begrifflichkeit ist nicht immer zu 100% klar zu definieren.

Während eine Sub, die mal aufsässig ist, nicht gleich als Brat zu bezeichnen ist gilt umgekehrt, dass auch eine mal brave Brat nicht gleich ihre Rolle per Definition verliert.

Du siehst schon: Frag 10 BDSM’ler nach ihrer Meinung und du wirst 11 verschiedene Definitionen erhalten. Die einen sehen eine Nörgelsub als solche, die anderen nicht. Die einen sagen es sei Topping from the Bottom bezeichnet werden, die anderen nicht.

Einigkeit herrscht jedoch weitestgehend dahin, dass sie ihre Rolle als ungezogene Göre in der Regel nie ganz ablegen kann und/oder möchte.

Entsprechend sucht sie keinen Dom, der immerzu ernst ist und absoluten Gehorsam verlangt, sondern einen Brat Tamer, der an ihrer Ungezogenheit Spaß hat.

Kombiniert wird das bratty Verhalten zudem häufig mit Pet Play, Ageplay, insbesondere der Adult Baby Erziehung und DDLG, dem Daddy Dom Little Girl Rollenspiel.

Wie verhält man sich als BDSM Brat?

Es bedarf wohl keiner weiteren Erklärung, dass sich die Sub in diesem speziellen Fall gegenüber ihrem Dom nicht immer willenlos gefügig machen wird.

Während die Sub sich zwar auf der einen Seite natürlich unartig verhält ist eines für sie dennoch besonders wichtig:

Die Balance zwischen dem görenhaftem Verhalten und der ihr andererseits als Sub zugeschriebenen Unterwürfigkeit zu halten.

Die beiden Verhaltensweisen stehen zwar zunächst einmal im Gegenspruch zueinander, jedoch ermöglichen sie auch spannende Szenarien.

Konkrete Verhaltensweisen wären neben Regelverstößen oder genauer gesagt dem Ausnutzen nicht ganz konkret benannter Aufgaben, sprich dem Finden von Schlupflöchern im Regelwerk, auch ständiges Nörgeln oder Nerven des Dom.

Zum Beispiel kann sie den Dom beißen, wenn dieser sie küssen möchte oder wenn er ihr befielt einen Kaffee zu kochen dies zwar zu tun, ihm diesen aber nicht zu bringen – schließlich hat er das ja nicht ausdrücklich befohlen. Möchte er einen Film gucken wird an ihm herumgezupft und ihn genervt.

Um dich selbst einschätzen zu können, ob das Brat-Play etwas für dich sein könnte, kannst du dies ja zunächst in einem Rollenspiel ausprobieren.

Ein Schulmädchen-Outfit eignet sich hervorragend dafür, sich als ungezogene Schülerin zu präsentieren. Du möchtest deine Hausaufgaben nicht machen, wirfst das Buch in die Ecke, schmollst und gibst deinem Lehrer freche Antworten.

Anhand der Reaktion deines Dom wirst du schnell feststellen können, ob auch er von diesem Spiel angetan ist und sich freut, dir eine entsprechende Erziehung zuteil werden zu lassen.

Entsprechend ist auch der Cosplay-Fetisch nicht unbedingt allzu weit entfernt.

Was ist ein Brat Tamer?

Der Brat gegenüber steht der Brat Tamer, also der dominante Part, der die Göre zu bändigen versucht. Zwar ist dieser überwiegend männlich, die Rolle kann jedoch theoretisch auch von einer Frau besetzt werden, besonders in lesbischen Beziehungen.

Von Vorteil ist es, wenn zumindest die Rollen der Sub und des Dom bereits klar definiert wurden.

Ebenfalls gut wäre, wenn der Dom im Idealfall schon einige Erfahrung im Umgang mit einer Sub erlernen konnte, so dass er angemessen auf das Verhalten seiner Göre reagieren und auf entsprechende Bestrafungen zurückgreifen kann.

Ziel ist es dabei in der Regel nicht, sie dauerhaft gefügig zu machen, da so der Reiz des Spiels verloren gehen würde.

Viel mehr ist es seine Aufgabe, sich mit dem Verhalten der Sub auseinanderzusetzen und diese adäquat mit der nötigen (und gewünschten) Strenge zu erziehen.

Das Spiel mit der Aufsässigkeit birgt dabei dementsprechend einen ganz besonderen Kick – nicht nur für die Sub, sondern auch für den Dom.

Wie kann man eine BDSM Brat erziehen?

In jedem Fall solltest du als Brat Tamer darauf achten, dass jegliches Verhalten deiner Brat Konsequenzen nach sich zieht.

Wohl die allerwenigsten Brats möchten, dass ihr Fehlverhalten einfach toleriert wird und keine entsprechende Reaktion folgt.

Deine Erziehungsmethoden können hierbei denen der operanten KonditionierungBei der operanten Konditionierung sollen Verhaltensweisen häufiger oder seltener gezeigt werden, indem belohnt oder bestraft wird. ähneln.

Du kannst deine Brat sowohl mit Belohnungen, als auch Bestrafungen erziehen.

Okay, schon gut – keiner will jetzt hier irgendwelche Lerntheorien lesen. Dennoch: hier einmal ein kleiner Exkurs inklusive Beispiele, mithilfe dessen du sicherlich selbst auf ein paar Ideen für eine angemessene Erziehung kommen solltest:

  • Positive Verstärkung: Du belohnst gewünschte Verhaltensweisen mit etwas Angenehmen.
    Beispiel: Sie ist artig: Sie darf zum Orgasmus kommen.
  • Negative Verstärkung: Du belohnst gewünschte Verhaltensweisen mit der Wegnahme von etwas Unangenehmen
    Beispiel: Sie ist artig: Du entfernst ihren Keuschheitsgürtel.
  • Positive Bestrafung: Du bestrafst unerwünschte Verhaltensweisen mit etwas Unangenehmen.
    Beispiel: Sie ist unartig: Du legst ihr einen Keuschheitsgürtel an.
  • Negative Bestrafung: Du bestrafst unerwünschte Verhaltensweisen mit der Wegnahme von etwas Angenehmen.
    Beispiel: Sie ist unartig: Sie darf nicht zum Orgasmus kommen.

Da es immer sehr auf den begangenen Regelverstoß ankommt und die Strafe situativ erfolgen sollte gibt es nicht die eine Bestrafung, welche allgemeingültig angewandt werden kann und sollte.

Selbstverständlich bieten wohl vor allem die Bestrafungen beiden am meisten Spaß.

Als negative Bestrafung eignet sich beispielsweise das Spanking ganz hervorragend, welches sich zudem direkt zwischen Belohnung und Bestrafung abspielt.

Wenn deine Erziehung jedoch eintönig wird kann es ihr jedoch auch schnell langweilig werden oder sie gewöhnt sich sogar an die immer gleiche Bestrafung. Von daher gilt in jedem Fall: Sei kreativ!

Du hast noch keine BDSM Brat gefunden, hättest jedoch Lust die Herausforderung, eine aufsässige Rotzgöre zu erziehen, anzunehmen? Dann solltest du unbedingt mal bei unseren devoten Kontakten vorbeischauen!

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