BDSM Aftercare ღ die Nachsorge und der Abschluss einer Session

Veröffentlicht am 30. August 2022
BDSM Aftercare – die Nachsorge und der Abschluss einer Session
BDSM Aftercare ღ die Nachsorge und der Abschluss einer Session Inhaltsverzeichnis

Eventuell verbindest du die dunkle Seite der Erotik nur mit Zucht und Bestrafung. Eine gelungene Session beinhaltet allerdings auch das BDSM Aftercare. Wie der Name vermutlich schon verrät, geht es dabei nicht hart zur Sache. Vielmehr ist es eine Art der Nachbesprechung und eine gegenseitige Feedbackrunde zwischen Dom und Sub

Denkst du vielleicht, dass eine Session damit endet, dass der passive Part benutzt zurückbleibt? Die Nachsorge dient nicht nur dem gegenseitigen Austausch – sie ist auch dafür da, um Vertrauen aufzubauen. Nachdem der Sub Demütigung und Züchtigung erfährt, hilft die Aftercare dabei, die devote Rolle zu verlassen. Die Nachsorge bildet die Basis für eine langfristige, gesunde Beziehung zwischen Dom und Sub.

Wie hart darf es beim nächsten Spanking sein?

Spanking und andere Formen der Luststeigerung durch Schmerzen gehören zu den Grundpfeilern des BDSM. Du als Dom möchtest wahrscheinlich, dass deine Sub sich wohlfühlt. Nur so kann sie sich fallen lassen und sich dir mit Leib und Seele hingeben. Das Aftercare ist daher ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Sklavenerziehung. So erfährst du, was deinem Gegenüber besonders gefallen hat oder was bei der nächsten Session nicht unbedingt sein muss. 

Kommunikation ist in fast jeder Lebenslage essentiell und das gilt auch für die Beziehung zwischen Sklaven und Meister. Eine Session endet also nicht damit, dass die Sub benutzt in die Ecke gestellt wird und auf ihren nächsten Einsatz wartet. Das ist der Moment, in dem auch die BDSM Masken abgesetzt werden, die vorher eventuell als Zeichen der Erniedrigung ins Spiel kamen. Top und Bottom verlassen ihre Rollen und treffen auf Augenhöhe aufeinander. 

BDSM Aftercare schafft Vertrauen

Wie du dir eventuell denken kannst, erfordern zahlreiche Praktiken ein hohes Maß an Vertrauen. Aftercare dient genau dazu, um diese Vertrauensbasis zu schaffen. In langfristigen BDSM Partnerschaften ist es wohl kaum denkbar, ohne offene Kommunikation die Sessions zu genießen. 

Es sind vermutlich Dinge wie die Atemreduktion, die ohne einen Austausch erst gar nicht funktionieren würden. Nach dem gemeinsamen Erlebnis kann sich der passive Part frei äußern, ohne eine Bestrafung durch den Dom zu befürchten. Auch der körperliche Kontakt, der vorher unter Umständen untersagt war, kann beim Aftercare durchaus entstehen. So ist es zum Beispiel denkbar, dass Sklave und Meister zusammen duschen oder abschließend noch eine Runde kuscheln. 

Der Gegenüber lernt dich somit auch hinter der Fassade des Rollenspiels kennen, wodurch es ihm schrittweise leichter fällt, auf Wünsche einzugehen. Sowohl Dom als auch Sub erhalten so die Gelegenheit, Ideen einzubringen und die gemeinsame Zeit intensiver zu gestalten.

Du möchtest eine Sklavin züchtigen, scheust dich aber auch nicht, sie nach der Session in den Arm zu nehmen und auf ihre Gefühle und Gedanken einzugehen? Dann bist du wahrscheinlich der Dom, auf den viele Subs gerade Ausschau halten!

Erst das Spanking und dann das Streicheln

Im Verlauf einer Session kann es gut und gerne etwas rabiater zugehen. Spanking gehört vermutlich auch für jeden Gentledom zum erotischen Repertoire. Also Männer, die eher die verdorbenen Gentlemen sind und auf Stil und Niveau achten. Allerdings greifen auch sie wahrscheinlich gerne mal zur Bullenpeitsche, um der Sub den Hintern zu versohlen. Bei der Nachversorgung kannst du als Dom auch die Stellen am Körper liebkosen, die du vorher in die Züchtigung einbezogen hast. 

BDSM Aftercare beinhaltet: 

  • Klärende Gespräche zwischen Sub und Dom
  • Körperliche Nähe
  • Den Aufbau von Vertrauen
  • Einen respektvollen Umgang abseits der Rollen

Als führende Hand ist es schon fast ein Muss, seinem Gegenüber diese Zeit einzuräumen. Nicht nur, dass du ihm somit hilfst, seine Rolle zu verlassen – es stärkt auch die Bindung. Regelmäßiges Feedback nach einer abgeschlossenen Session ist wahrscheinlich der Erfolgsschlüssel zu einem gesunden BDSM Verhältnis.

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